4. Dezember 2017 – Barbaratag

Wie ihr vielleicht wisst, hat mein Frauchen Birgitt an der TU Clausthal studiert. Clausthal hat nicht nur eine herausragende Technische Universität sondern war weltbekannt für die Bergakademie und beherbergte auch das Oberbergamt. Deswegen wurde traditionell von den Studenten am 4. Dezember der Barbaratag gefeiert.

Was der Barbaratag ist, hat Frauchen schon einmal genau beschrieben. Wenn ihr wollt, könnt ihr das gern hier nachlesen.

Die heilige Barbara ist Schutzpatronin der Bergleute, weil sie selbst bei der Flucht vor ihrem Vater in einer Bergspalte Schutz fand. Zu ihren Ehren wird in den studentischen Verbindungen von Clausthal dann gehörig gefeiert. So erzählt es immer Frauchen und Mimi und ich graulen uns dann immer.

Nach einer gehörigen Portion Alkohol, (scheint nach Frauchens Erzählungen auf jeden Fall Bestandteil jeder Feier gewesen zu sein), spielten die Studenten der Stadt und ihren Einwohnern so manchen Schabernack.

Sie erzählte von Fahrrädern die oben an einem Laternenmast hingen, von Schubkarren, die wie von Geisterhand auf dem Garagendach landeten und von Gartenpforten und Autos, die bis zur Oberkante mit Schnee zugeschaufelt waren.

Am nächsten Tag war dann ein großes Hallo, um alles wieder an Ort und Stelle zu bringen und wieder frei zu schaufeln.

Haben die Studenten denn gar nichts anderes zu tun?

Aber, wenn ich mir es recht überlege, vielleicht sollte ich Mimi’s Körbchen auch mal zuschaufeln. Graben kann ich wirklich gut, das kann Frauchen bestätigen. Ich finde jede tote Maus oder Ratte unterm Schnee und grabe sie genußvoll aus.. Mir ist bloß schleierhaft, warum dann Frauchen immer so angewidert schaut.

Ob Mimi dann sauer ist? Na ja, lassen wir es am besten so wie es ist. Machen wir uns lieber eine Höhle in Frauchens Bett. Das muss genügend „Bergfest“ sein.

Dann bis morgen.

Eure Vicki

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