5. Dezember 2017

Das habt ihr vielleicht schon mitbekommen, ich hasse Katzen. Vicki steht ihnen zwar nicht freundschaftlich gegenüber, aber so abgrundtief wie ich sie verfolgen würde, wenn ich nur dürfte, wie ich wollte, so schlimm ist sie nicht.

Aber mal ganz ehrlich alle Haustiere müssen doch auch im Haus gehalten werden. Sonst hießen sie doch nicht Haustiere. Selbst die Nutztiere (was für ein schreckliches Wort, gibt es eigentlich auch Nutzmenschen) müssen eingezäunt gehalten werden. Vielleicht die Kühe auf der Alm nicht. Die können dann auch mal ihren Unmut gegen vagabundierende Menschen so richtig gemein ablassen.

Aber könnt ihr euch noch an die vor dem Schlachthof entlaufene Kuh Yvonne im Jahr 2011 erinnern? Was war das für ein Bohai um diese Kuh, die kein Recht hatte so einfach in der Freiheit rumzulaufen. Man bezeichnete sie als Gefahr. Gefahr für den Autoverkehr, wenn so ein Vieh vor’s Auto läuft, das gibt einen großen Fettfleck. Man wollte sie sogar abschießen.

Die Haltung von Nutztieren ist sehr streng geregelt und durch das Seuchengesetz reglementiert. Da muss im Falle einer drohenden Infektionsgefahr, z.B. Geflügel im Stall gehalten werden und die Umzäunung von Schweineausläufen den Kontakt zu Wildschweinen unmöglich machen, usw.

Hunde kann man einen Leinenzwang verordnen, den ich ehrlich gesagt bevorzugen würde. Denn denkt mal, wenn da so ein wild gewordener Bello uns kleine Yorkies bedroht. Da haben wir, obwohl auch zur Gattung Hund gehörend, keine Chance uns zu wehren. Ganz besonders wichtig fände ich es, dass man kleine und größere Kinder so vor Hundeangriffen schützen würde. Es gibt nämlich nicht nur Hunde, die „spielen“ möchten. Wie unter den Menschen auch, gibt es auch unter Hunden einfach hundsgemeine ind bissige.

Nun zu meinem persönlichen Anliegen. Mein Frauchen und ich  sind nämlich schon mal von einer wildgewordenen Katze angefallen worden. Die meisten Menschen glauben, dass Katzen keine Gefahr für sie sind. Über mich redet da gar keiner. Unsere katzenhaltende Nachbarin sagt sogar, Katzen haben auch ein Recht auf Leben. Na klar, dass streitet doch keiner ab. Nach der Katzenattacke hatte ich sage und schreibe 11 Kratzwunden, auf zweieinhalb Kilo Lebendgewicht. Mein Frauchen sah um die Hände und Arme aus, als sei sie in eine Häckselmaschine geraten. Der Schock saß bei uns beiden gaaaaanz tief. Und Tantchen Birgitt sagt dann auch noch zu meinem Frauchen, um Mimi habe ich keine Angst, die ist gegen Tollwut geimpft, aber DUUUUUU. Mann, habe ich Schiss um mein Frauchen gehabt.

Da soll ich noch nett zu Katzen sein???

Und fragt mal Birgitt, wenn sie im Garten gearbeitet und zum zigten Male in einem Katzenhaufen gestanden hat. Ihr Kommentar: da sind mir Hunde doch lieber, die bleiben wenigstens vorm Zaun. Ja und wenn nun noch die ignoranten Hundebesitzer auch die Haufen aufsammeln würden, dann wäre doch alles wieder Palletti.

Bis morgen, eure Mimi

2 Gedanken zu “5. Dezember 2017

  1. Ja, die Mimi kreischt richtig, wenn sie Katzen sieht. Ich habe alle Nachbarn aufgeklärt, daß sie keinen Tierschutz alarmieren müssen, ich mißhandele niemanden.
    Das war aber wirklich ein Riesenschreck mit der angreifenden Katze. Warum die uns angefallen hat, weiß ich nicht. Wir haben sie wirklich gar nicht gesehen, als von hinterrücks die Attacke kam. Vielleicht wurde sie von den Kindern, denen sie gehörte geärgert, keine Ahnung. Aber wie das bei einem Schock ist, das Blut tropft erst später. Ich war nur auf meinen Hund fixiert, erst ein Nachbar fragte mich, was ich denn gemacht habe. Jetzt war das „nur“ eine wildgewordene Katze, wie das bei einem großen, frei laufenden Hund ausgehen soll, ich mag nicht darüber nachdenken. Wenn alle Rücksicht aufeinander nehmen würden, wäre die Welt fast ein Paradies, oder?

    • Das ist wahr. Mimi hat ein stimmliches Repertoire drauf, was einen manchmal erstaunen lässt. Dazu gehört eindeutig ihr Katzen-Gejammere. Was ich auch besonders liebe, ist ihr Igel-Genknurre. Einfach hörenswert.

      Das mit dem Paradies unterschreibe ich aber nur sehr eingeschränkt. Es gibt ein paar kleine Inseln, auf denen es zutrifft, aber der Rest der Welt? Aber was sage ich jeden Tag: „Think pink“! und das mit einem Augenzwinkern.

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