Frauen und #MeToo

Diese Woche entstand aufgrund des Bekanntwerdens eines Skandals um US-Filmproduzent Harvey Weinstein eine Welle der Empörung und Solidarisierung. Harvey Weinstein nutzte wohl seine Position als Filmproduzent schamlos aus, um Schauspielerinnen sexuell zu belästigen.

Mit dem Hashtag  #MeToo setzte die Schauspielerin Alyssa Milano eine Welle in Bewegung, die zeigt, wie allgegenwärtig sexuelle Übergriffe auf Frauen auch in unserem Alltag sind.

Sicher hat jede Frau eine persönliche Schwelle, die bei der einen hoch und bei der nächsten niedrig liegt.

Ich habe mich z.B. durch Pfiffe von Bauarbeitern nicht beleidigt gefühlt, aber auch nie umgedreht.

Ich denke, dass es auch auf das eigene Selbstverständnis ankommt. Und ganz wichtig, ob Frau gelernt hat NEIN zu sagen oder BIS HIERHER UND NICHT WEITER. Bei einem brutalen Übergriff wird das wahrscheinlich auch nicht helfen. Aber einen großen Teil der Männer wird das schon einmal abschrecken. Für den Rest braucht Frau eine Kampfsport-Ausbildung, was nicht mein Fall wäre.

Ich möchte deswegen allen Eltern von Mädchen sagen, lehrt sie, dass sie der männlichen Welt nicht untergeordnet sondern ebenbürtig sind. Zeigt ihnen, dass sie alles Recht haben, solches Verhalten abscheulich und inakzeptabel zu finden.

Gerichtet an junge Frauen und auch ältere möchte ich appellieren, lernt selbstbewusst aufzutreten. Zeigt, dass eure Meinung, eure Aussage genauso viel wert ist. Euer Körper gehört euch ganz allein. Ihr verschenkt eure Gunst nur an jemanden, den ihr für würdig erachtet.

Selbstbewusstsein ist eine große Schlüsselqualifikation. Es lohnt sich daran zu arbeiten. Allein eure Körpersprache drückt dann aus, „mit der ist nicht gut Kirschen essen, lass lieber die Finger davon“. Wer mit geradem Blick, gerader Haltung und gemessenen Schrittes durchs Leben geht, kann wahrscheinlich schon manche brenzlige Situation von vornherein umgehen.

Oft sehe ich gerade Mädchen und junge Frauen, ihren vorderen Körper schützend, also leicht gekrümmt mit verkreutzten Armen, huschendem Blick abends über den Bahnhofsplatz eilen. Damit zeigt ihr eure Angst ganz offen.

Oder ich sehe junge Frauen, die mit Männern scherzen und kichern. Ich will euch nicht den Spaß am Leben verderben, aber seht euch die Männer doch erst einmal richtig an, bevor ihr mit Wildfremden so offen umgeht.

Auch Kleidung drückt viel aus. Ich kleide mich auch gern modern und sexy, male mich an und rote Lippen gehören genauso wie große, lange Ohrringe zu meinem äußeren Bild. Das heißt aber nicht, dass ich mich überall so zeige. Am Abend in der S-Bahn oder auf öffentlichen Plätzen ziehe ich lieber etwas „Neutrales“ drüber und entferne u.U. sogar meinen Schmuck. Einfach mal darüber nachdenken, was signalisiere ich gerade und ist es der Situation angepasst.

Auch wenn jeder Film, jede TV-Sendung, alle Zeitschriften Sex und offenherzige Frauen darstellen, sage ich dazu, dieser Teil des Lebens wird in den Medien überbetont.

Ihr braucht es nicht mit Jedem zu machen und von Jedem zu akzeptieren, um „IN“ zu sein.

Sexualität ist etwas sehr Schönes, aber eben nur auf freiwilliger Basis. Dann, wenn ihr einen Mann liebt, ihn anziehend findet und keine Absicht dahinter steckt.

Wenn ihr erpresst, unter Druck gesetzt werdet, oder nur „performed“, weil ihr glaubt, das gehört dazu, dann bringt ihr euch um einen Teil von eurem Selbst und bleibt gedemütigt und klein gemacht zurück.

Ich empfehle jeder Frau:
Lernt euch auszudrücken und akzeptiert nur, was auch ihr wollt. Nehmt an einem Selbstbewusstseinstraining teilt. Besucht einen Selbstverteidigungskurs. Lernt gewaltfreie Kommunikation und Deeskalationsstrategien.

Und vor allem:
Schämt euch nicht, wenn es doch zu einem Übergriff gekommen ist. Geht zur Polizei und erstattet Anzeige. Schämen sollte sich nämlich nur der Verursacher eures Leids.

Dass wir Frauen auch eine wirkungsvolle Waffe haben, die wir aber nur sehr, sehr selten einsetzen, darüber berichte ich in meinem nächsten Beitrag.

Kriegerische Frauen

Frauen waren bei den Wikingern des frühen Mittelalters hochangesehene Krieger.

Forscher der Universität Stockholm haben nämlich das Skelett eines Wikinger-Kriegers, dessen Grab schon im Jahr 1878 auf der Insel Björkö entdeckt worden war, noch einmal genauer untersucht. Und siehe da, die Analyse des Erbmaterials ergab: Der Wikinger war eine Frau.

Die Grabbeigaben lassen erahnen, dass es sich nicht um einen einfachen Krieger handelte, vielmehr um eine offenbar hochrangige Anführerin: Langschwert, Kampfaxt, Speer, Pfeile, Messer und zwei Schilde waren beigegeben. Und ganz offenbar waren auch noch zwei Schlachtrösser eigens getötet worden, um mit ihrer Herrin die letzte Reise gemeinsam anzutreten. Ebenfalls beigelegte Steigbügel sollten der Verstorbenen wohl auch im Jenseits die Mobilität sichern.

Das lässt die Annahme zu, dass die vormittelalterliche Frau bei den Germanen und ihren nördlichen Nachbarn mehr oder weniger gleichgestellt mit den Männern gewesen waren. Wie es auch einschlägige Stellen in den Wikinger-Sagas belegen.

Die Vorstellung vieler Männer, dass man als Krieger voller Testosteron sein muss, ist Blödsinn. Adrenalin reicht auch! Und Muskelkraft ist auch nicht alles. Manchmal ist Taktik entscheidend.

Erst die Missionare mit der Bibel hätten nach Meinung einiger Forscher dafür gesorgt, dass das Weib sich unterzuordnen, dem Herd statt dem Schwert zu frönen habe und allzu Widerspenstige als Hexen verbrannt wurden.

Und wenn ihr, liebe Mit-Frauen, in der Bibel nachlesen wollt:
1. Mose 3 Vers 16: Das ist die Strafe für die Frauen…

Ob das wohl wirklich so ist?

Brachten Frauen das Wissen in die Welt?

Im September stolperte ich über einen interessanten Artikel. In dem wurde die Frage aufgeworfen, ob nicht die Frauen in der Steinzeit dafür zuständig waren, Wissen weiter zu verbreiten.

Deutsche Wissenschaftler unter der Leitung von Projektleiter Philipp Stockhammer, Professor für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Universität München, folgern das aus der Analyse von 84 Skeletten aus sieben bayerischen Fundorten. „Nicht die Männer, sondern die Frauen hatten vermutlich eine wichtige, vielleicht entscheidende Rolle beim Austausch von Kenntnissen“.

Die Untersuchung von Skeletten aus Gräbern, die zwischen 2500 und 1700 v. Chr. im Lechtal angelegt worden waren, lässt Anhand der Analyse von Strontiumisotopen-verhältnissen in Backenzähnen, Rückschlüsse auf die Herkunft der Personen zu und zeigte,  dass die Mehrheit der Frauen nicht aus der Region stammten. Ihre Heimat dürfte der Raum zwischen Halle und Leipzig oder Böhmen gewesen sein. Etwa zwei Drittel der untersuchten Frauen werden wohl in einem Alter von etwa 17 Jahren an den Lech gekommen sein, um dort eine Familie zu gründen.

Vergleichbare Belege bei Männern gibt es nicht. Vermutlich wanderten die Frauen Hunderte Kilometer zu ihren künftigen Ehemännern. Mit dem Mittel der Exogamie (Eheschließungen außerhalb der eigenen sozialen Gruppe, um z.B. Inzucht zu verhindern) verbreiteten sie das Wissen, das ihre Klans bereits erworben hatten.

Die Frauen waren wandernde Wissende und haben wahrscheinlich dazu beigetragen, dass das Wissen weitergegeben wurde. Die Art ihrer Bestattung lässt die Annahme zu, dass sie nicht als Mägde minderen Rechts oder gar als Sklaven dienten. Denn sie unterscheiden sich in keiner Weise von Gräbern der Einheimischen, was den Schluss erlaubt, dass sie in die Gemeinschaft integriert waren. Unklar ist, wohin ihre Nachkommen gewandert sein könnten. Vermutlich waren sie alle in ein größeres System eingebettet, das über längere Zeit, womöglich über 800 Jahre und mehr, weite Teile Mittel- und Nordeuropas durchzog. Vielleicht war die Aufgabe der Frauen auch nur die reine Wissens-vermittlung und sie hatten gar keine Familie und Nachkommen.

Ein älterer Einzelfund aus Dänemark liefert eine interessante Antwort. Danach war das Mädchen um das Jahr 1370 v. Chr. die 800 Kilometer lange Strecke vom Schwarzwald bis nach Jütland gelaufen. Einige Befunde an der Leiche lassen sich nur so erklären, dass sie später noch einmal in ihre Heimat zurückgekehrt ist, um erneut nach Jütland zu wandern.

Dänische Wissenschaftler vermuten, dass die junge Frau mit einem Mann aus Jütland verheiratet wurde, um Beziehungen zwischen ihren Familien oder Klans zu festigen. Basis der Kontakte könnte der Fernhandel gewesen sein, der schon in der jüngeren Steinzeit weite Teile Europas erschlossen hat.

Liebe Mit-Frauen, diese Erkenntnisse lassen also darauf schließen, dass die Frauen auch in frühen Zeiten nicht nur Austausch zum Zwecke des Gebärens waren, sondern einen großen Anteil am Weiterkommen und Weiterentwicklung von ihren Gesellschaften hatten.

Das, was manchmal in der Geschichtsschreibung so gern geschrieben wird, dass Frauen geraubt oder als Handelsobjekt fungierten, dass die Fortpflanzungseigenschaft sozusagen zur Ware degradiert wurde, stimmt zumindest in der Steinzeit nicht!

Und heute? Das könnt ihr selber bewerten.

Vielleicht öffnen manche Erkenntnisse den Horizont. Bisher ist die Geschichtsschreibung männlich geprägt. Was nicht bedeuten muss, dass Absicht hinter einer einseitigen Darstellung liegt.

Übrigens, hier könnt ihr den Artikel nachlesen https://www.welt.de/geschichte/article168323558/Erst-mit-den-Frauen-kam-das-Wissen-in-die-Welt.html#Comments

Vor allen die Kommentare sind echt lesenswert und einfach zum Amüsieren (viele empörte, beleidigte Männer… )

Wo sind die Frauen?

Letzten Sonntag hatten wir Wahlen. Auf den ersten Blick ist es mir nicht so aufgefallen, weil oft Frauen in Diskussionen ihre Partei vertreten haben. Aber beim Vorstellen der Ergebnisse fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Wo sind die Frauen im Parlament?

Der Anteil weiblicher Abgeordneter im Bundestag 2017 beträgt nur noch 30,7 %, obwohl der Anteil der Frauen in Deutschland bei ein bisschen über 51% liegt.

Auf die Parteien herunter gebrochen sieht es noch viel schlimmer aus, auch wenn es positive Beispiele gibt.

Die Parteinamen habe ich absichtlich entfernt. Es soll keine Werbung sein, sondern ein Stein des Nachdenkens.

Und weiter zum Nachdenken:
Im europäischen Vergleich steht Deutschland nicht gut da: In Schweden beträgt der Anteil von Frauen im Parlament 43,6 %, in Spanien 39,1 % und in Frankreich 38,8 %.

In meiner Gemeinde sitzen von 22 Gemeinderatsmitgliedern sage und schreibe 5 Frauen (22,7 %).

Wo sind also die Frauen, die unser Wohl mitbestimmen?

O.k., ich dachte gleich an die vielen Frauen, die ich kenne, die in einem Ehrenamt arbeiten. Ein Blick auf die Statistik verhagelt mir aber auch hier den positiven Ausblick: 45,7 % der Männer und nur 41,5 % der Frauen arbeiten in einem Ehrenamt.

Ich könnte mich jetzt ja noch herausreden, die meisten Männer im Ehrenamt sind wahrscheinlich im Fußballtraining zu finden. Das wäre aber mehr als gemein. Es gibt da ja auch ganz sinnvolle Einsätze z.B. bei der freiwilligen Feuerwehr und beim Katastrophenschutz. (Übrigens bei der Flüchtlingshilfe scheinen die Frauen doch aktiver zu sein.)

Da trete ich doch mal lieber meinen Mit-Frauen auf die Füße.

Wo bleibt ihr denn, nachdem ihr als Elternbeirätin in Kita und Schule abdankt?

Wir dürfen uns doch nicht wundern, wenn unsere Anliegen nicht mit Konsequenz verfolgt werden. Da können wir nach Gleichstellungsgesetzen schreien, wenn wir diese aber den Männern überlassen, haben wir sozusagen den Bock zum Gärtner gemacht.

Auch wenn die Wahlen gerade wieder vorbei sind, rufe ich ganz besonders an meine jüngeren Mit-Frauen:

Mischt euch ein, mischt mit, mischt auf!

Das können nur Frauen, oder?

„Als das Leben auf der Erde seinen Anfang nahm, war die Sache mit der Fortpflanzung noch verhältnismäßig einfach.

Die ersten Organismen waren Einzeller, die sich per Zellteilung vermehrten. Später entwickelten sich immer komplexere Lebensformen, die für ihre sexuelle Fortpflanzung männliche und weibliche Individuen benötigten.

Dabei ergab sich ein Problem: Die empfindlichen Embryonen waren und sind zunächst nur in einer geschützten Umgebung lebensfähig.

Für diese frühe Phase bietet die Natur wiederum verschiedene Möglichkeiten: Abgelegte Eier als Schutzraum für den jungen Organismus sind eine, Schwangerschaft ist eine andere.

Letztere erfordert umfangreiche Anpassungen des – fast immer – mütterlichen Körpers.

Die Exoten unter den lebend gebärenden Organismen sind  Seenadeln und Seepferdchen. Sie sind die einzigen Gattungen, bei denen die Männchen den Nachwuchs in ihrem Körper austragen.“

So beginnt eine Pressemitteilung des GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

Bei uns Menschen ist das eben anders gelöst. Da lastet die Schwangerschaft ausschließlich auf den Frauen.

Fortpflanzung ist ein sehr persönliches Thema, dass auch nur persönlich beantwortet werden kann. Es gibt Frauen, die sich in einer Partnerschaft nichts sehnlicher wünschen, als ein eigenes Kind. Die einen wollen vielleicht nur ein Kind, die anderen eine ganze Fußballmannschaft. Es gibt alleinstehende Frauen, die sich ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen können und wollen.

Es gibt auch Frauen, die ungewollt schwanger werden, weil es einfach „passiert“ ist, weil es gerade nicht in ihre Lebensplanung passt, weil sie noch zu jung sind, weil sie vergewaltigt wurden,… Sie können sich  entweder für oder gegen das entstehende Leben entscheiden…

Es gibt aber auch Frauen, die sich gegen ein Kind entscheiden. Warum auch immer. Weil sie keinen passenden Partner gefunden haben, mit dem sie ein Kind aufziehen möchten, weil ihnen die Karriere wichtiger ist, weil sie sich nicht vorstellen können beidem, Berufsleben und Kind, gerecht zu werden, weil sie am liebsten allein bleiben.

Und es gibt Frauen, die schlicht und ergreifend keine Kinder bekommen können.

Leider ist unsere Gesellschaft nicht sehr tolerant mit all diesen Frauen mit unterschiedlichen Lebenszielen und persönlichen Entscheidungen. Das spiegelt sich ganz deutlich in den Äußerungen über Frauen mit und ohne Kinder. Es wird hinter der Hand darüber gelästert, wenn die Anzahl der Kinder mehr als 2 sind. Und alleinstehende Frauen sind immer noch alte Jungfern, die keinen abbekommen haben. Da ist es vollkommen egal, welche persönliche Entscheidung dahinter stand.

Liebe Frauen, lasst uns dadurch doch nicht entzweien!

Es gibt doch so viel mehr, was uns vereint!

Frauen in der Sprache

Sprache reflektiert oft die Wirklichkeit. Frauen werden in der Sprache oft „vergessen“ und schlichtweg übergangen.

Schon bei der Erschaffung der Frau 1.Moses 2,23 erhielt die Frau keine eigene Bezeichnung sondern wurde Männin genannt. Der Ausdruck Männin ist sogar heute noch gebräuchlich im Wort Landsmännin.

Ein Anfang vom Beginn der Ignoranz und sogar der Herabwürdigung von Frauen.

Vielleicht mag ich deswegen das Wort Landsmännin nicht, auch weil sich dahinter so viel Pathetik verbirgt. Da ist mir die Landfrau lieber, …

Wortschöpfungen, die allein Frauen zugeschrieben werden, beziehen sich auf einen ausschließlich weiblichen Beruf, wie z.B. Hebamme, Krankenschwester oder sind sexuelle Wertung von Frauen, wie Hure. Weibliche Attribute wurden zu jeder Zeit mit abwertenden Wörtern bedacht. Man denke in neuer Zeit nur an die Äußerungen des US-Präsidenten zur „Pussy“  und was er alles damit machen darf.

Lustiger Weise hat sich die Berufsbezeichnung Krankenschwester bei männlichen Tätigen nicht in Krankenbruder sondern in Krankenpfleger geändert. Die Anpassung auch für die Frauen ist mittlerweile ebenfalls vollzogen.

Für Gemeinschaften gibt es keine weibliche Form in der Sprache. Man redet von Mannschaften, bestenfalls von der Frauenmannschaft.

Als ich 1980 mein Diplom in Händen hielt, war mir der Titel eines Diplom-Mathematikers verliehen. Es gab damals noch keine Diplom-Mathematikerin.

Da hat sich im Laufe der Jahre etwas geändert. Ich habe nur noch nie nachvollziehen können, warum die weibliche Form von Friseur nicht weiter Friseuse und von Masseur nicht Masseuse ist. Für wen war das denn anstößig, für uns Frauen oder für die Männerwelt.

Dagegen bezeichnen sich heutige Mädchen voller Stolz als Bitch. Was nun überhaupt nicht fein ist. Vielleicht ist die Hip-Hop-Szene daran schuld und es ist „in“. Dennoch würdigen sich diese jungen Frauen absichtlich selber herab. Bitch ist im englischen eine Hündin und Son of a Bitch, der Hundesohn. Bezeichnet mal einen heißblütigen Mann so, dann gibt es wohl eine auf die Zwölf.

Ich will an dieser Stelle nicht weiterforschen, warum junge Mädchen so wild darauf sind, sich als promiskes Weibchen darzustellen, die gern „bereit“ ist. Vielleicht möchten sie nur modern und cool sein.

Aber glaubt mir, die Sprache hat eine große Macht. Wenn wir uns als Frauen darin nicht wiederfinden, wir uns in ihr verbiegen oder uns selbst erniedrigen müssen, damit wir der Männerwelt gefallen. dann stimmt etwas nicht mit uns und dem Rest der Welt.

Lasst uns ein bisschen kritisch auf die Sprache achten und mit ihr umgehen. Wir drücken uns täglich in der männlich geprägten Sprache aus. Wir müssen uns aber nicht selbst klein machen oder gar, wenn auch lustig oder in Mode-Sprache, erniedrigen lassen.

Frauen in einer männlich dominierten Welt

Der Anteil von Frauen und Männern an der Weltbevölkerung ist ungefähr gleich. Derzeit leben etwa 3,74 Milliarden Frauen und 3,81 Milliarden Männer auf der Erde.

In Deutschland leben sogar ein bisschen mehr Frauen als Männer, rund 41 Millionen Frauen, ca. zwei Millionen mehr als Männer. Das entspricht einem Anteil von etwas mehr als  51%.

Wenn wir ein Bühnenstück gemäß der Verteilung von Frauen und Männern schreiben und aufführen würden, dann wären weibliche und männliche Drehbuchschreiber am Werk, ein Team aus z.B. einer Frau und einem Mann würden Regie führen und auf der Bühne gäbe es ein oder zwei mehr weibliche Darsteller als männliche.

Die Berichterstatter über die Uraufführung und Kritiker wären zu gleichen Teilen weiblich und männlich und würden über beide Seiten, die weibliche und die männliche ausgewogen berichten.

Ach ja, und eine Frauenquote bzgl. der Führungsaufgaben wäre nicht notwendig, weil jeder Teilnehmer dieses Bühnenstückes genau weiß, dass ohne ihn die Aufführung gar nicht stattfinden könnte. Alle Rollen und Aufgaben sind gleich wichtig und gehören einfach zum Ganzen. Es sind nur unterschiedliche Sichtweisen, so wie es am Tag hell und in der Nacht dunkel ist und doch gehört beides zusammen.

Können Sie sich das vorstellen?

Nein, eher nicht, oder?

Woran liegt es, dass es keine gleiche Gewichtung von weiblichen und männlichen Rollen im täglichen Leben gibt? Dass bei manchen Parteien im Wahlprogramm des Jahres 2017 noch Frauenquoten gefordert werden? Dass Frauenberufe, wie man erzieherische und pflegerische Tätigkeiten gern nennt, deutlich schlechter bezahlt werden, als Männerberufe? Warum werden Männer in unserer Gesellschaft wichtiger genommen als Frauen? Warum wird die Lebensleistung von Frauen oft in der Geschichtsschreibung schlicht übergangen?

Mir fallen noch ganz viele Fragen ein. Aber warum ist es so und nicht anders? Warum werden Frauen und ihre Arbeit oft als minderwertig wahrgenommen? Und warum machen sich viele Frauen diese Theorie zu eigen und fühlen sich tatsächlich minderwertig?

Da leben wir Frauen seit den 70ern des letzten Jahrhunderts in dem guten Glauben, uns langsam aber sicher zu emanzipieren. Aber ist das nicht eher ein Wahn als ein guter Glaube?

Glauben wir wirklich, dass allein ein Rollentausch uns Frauen mehr Anerkennung bringt? Dass wir nur ebenso hart im Geschäftsleben auftreten müssen wie die Männer? Genauso hart um die Karriere kämpfen müssen, genauso unser Vaterland verteidigen müssen, genauso stark und unbiegsam werden sollten?

Oder muss der Weg erst neu gefunden oder gar erfunden werden? Der Weg, auf dem Frauen wie Männer vielleicht unterschiedlich behandelt werden, unterschiedlich auftreten, unterschiedliche Rollen annehmen, aber als Ganzes betrachten, mit einer weiblichen und männlichen Seite. Ohne Beurteilung, welche Seite besser ist, nur in dem Bewusstsein, dass beide Seiten zusammengehören.

Fragen wir uns:
Wann ist die Frau von der reproduzierenden Göttin zu einer untergeordneten Dienerin geworden? Was verhindert, dass Frauen sich mit einander solidarisieren und ihre dienende Aufgabe abschütteln? Warum buhlen wir Frauen so gern um die männliche Aufmerksamkeit und den männlichen Schutz, der schließlich und endlich doch oft in einer unterwürfigen Abhängigkeit endet? Warum ist es für Frauen so schwierig eine eigene Rolle im Leben zu finden? Warum können sich Frauen so schlecht selbst annehmen und kritisieren immer an sich selbst herum? Wer und was beeinflusst die Selbstwerteinschätzung der Frauen?

Ich möchte in den nächsten Wochen ein paar von den Fragen beleuchten, unser heutiges, weibliches Verhalten, unsere Art zu leben hinterfragen und mögliche Wege für ein ganzheitliches, gemeinschaftlich weibliches und männliches Modell aufzeigen.

Nein, ich will und werde nicht versuchen, die Welt zu revolutionieren. Ich möchte aber meinen weiblichen Mitmenschen Einsicht und Vermögen für ein selbstbewusstes, selbstbestimmtes Leben mit dem dazu notwendigen Selbstwert und Selbstverständnis auf ihren Lebensweg geben.

Weil es mich immer wieder schmerzt zu sehen, wie Mädchen, junge Frauen, mitten im Leben stehende Frauen und alte Frauen sich immer wieder an die Wand drängen lassen, sich selbst nicht ernst und wichtig nehmen und dabei ihre Gesundheit und ihr Lebensglück aufs Spiel setzen.

Ich hoffe von Herzen, dass viele, die auf der Suche oder betroffen sind, diese Reihe über Frauen finden und lesen werden. Deswegen bitte ich jeden, der dies liest und Jemanden kennt, für den es von Interesse sein könnte, dies weiter zu leiten. Ich bin der Meinung, dass ich hier ein stiefmütterlich behandeltes Thema von weitem Interesse anspreche.

Mein Urlaubstagebuch 2017: Woche 6

Tag 1:
Auge gut, alles gut!

Muss nur noch ein paar Tage weiter Tropfen einträufeln. Ich bin rundum froh und werde gleich noch beschwingter durch meinen Garten wirbeln. Mittlerweile habe ich wieder Sicht auf Nachbarsgarten und eine imposant hohe Sonnenblume. Allerdings ist die richtig mickrig gegen, die, die daneben steht. Die sehe ich leider nur beim Gassi-Gehen.

Ich freue mich über jede Blume in einem Garten. Das scheint heute keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein. Stattdessen Thujen, Fichten, Sichtschutzwände,…

Arme Umwelt!

Tag 2:
Der Rasen ist wieder kurz und die Vögel suchen beglückt nach Insekten und Würmern. So langsam nimmt alles Gestalt an. Puh, den Garten nach jahrelanger Vernachlässigung wieder vom „Urwald“ in einen Garten zu verwandeln, bedarf schon ganz schön viel Muskeleinsatz. Da spar ich mir die Mucki-Bude!

Tag 3:
Die Ferienzeit scheint sich dem Ende entgegen zu neigen. Die Nachbarn kommen so nach und nach wieder zurück von ihren Reisen. Und immer die, denen ich von Herzen ausreichend Geld für mindestens 4 Wochen im Süden oder Norden oder Sonstwo wünsche, sind schon nach kurzer Zeit wieder da.

Hallo Gekläff, willkommen Gekreisch und Gezeter!

Dann denke ich immer, habe ich die ruhige Zeit auch wirklich richtig ausgekostet und genossen? Oder hätte ich nicht doch… Ach , jahahahah!

Tag 4:
Heute schießen mir immer wieder die unmöglichsten Gedanken durch den Kopf.

Warum bringt eine Mutter ihrer Tochter nicht bei, dass Fische etwas andere „Ohren“ haben? Es hilft überhaupt nicht, dass lauthals „Fischi, Fischi“ gerufen wird. Vielmehr könnte sich das Kind darüber freuen, wenn es still aber festen Schrittes zum Teich läuft und die Fische sich dann in Erwartung ihres Futters an der Wasseroberfläche tummeln.

Eine kleine Erklärung dazu:
Fische haben zwar Ohren, kleine flüssigkeitsgefüllte Röhrchen hinter den Augen, die in ihrer Funktionsweise unserem Innenohr gleichen. Ein „normales“ Ohr reicht unter Wasser aber nicht aus, um die genaue Richtung des Schalls zu orten. Deswegen haben Fische noch ein weiteres hoch spezialisiertes Organ, um Druckwellen aus der Umgebung wahrzunehmen. Das Hauptsinnesorgan der Fische ist das Seitenliniensystem: ein hochsensibler Ferntastsinn, mit dem die Tiere Erschütterungen, Strömungen und unter Wasser erzeugte Töne wahrnehmen können – und deren Ursprungsort.

Warum gibt es in vielen Gärten „Insektenhotels“, aber keine Nahrung und keinen Ort zur Fortpflanzung?

Warum stehen Viele auf Vintage im Garten, aber schauen auf die kleinkarierten Kleingärtner herab, die bekanntlich alles „wiederverwerten“?

Warum schicken Eltern ihre Kinder in den Waldkindergarten, bieten ihren Kindern im eigenen Garten aber kein eigenes Beet an?

Warum haben Kindergartenkinder 20 Jeans auf der Leine, wo sie doch nur eine nach der anderen tragen können?

Warum brauchen manche Kinder sechs unterschiedliche Fortbewegungsmittel und können doch nur auf einem stehen oder sitzen?

Warum haben manche Kinder ganze „Häuser“ zum Verstauen ihrer Spielsachen und spielen eigentlich nie damit?

Birgitt,
man sollte nicht so neugierig sein…
und als artiges Mädchen nicht so viele Fragen stellen…!

Tag 5:
Es gibt immer freudige Überraschungen mit den Nachbarn! Egal, ob Hilfsbereitschaft, nette Gespräche, Nachsicht beim „Unkraut“ oder ähnliches… Das macht das Herz weit!

Auch die Formulare lächeln mich jetzt, so ausgefüllt, nett an.

Tag 6:
So, nun wird der Schredder wieder rausgeholt und verarbeitet, was gestern noch der Astschere zum Opfer fiel.

Der Ausblick wird immer besser und meine Hoffnung, dass der durch die Pflege meiner Eltern verwilderte Garten wieder ein freundliches, offenes Gesicht bekommt, von Tag zu Tag größer.

Heute Nachmittag soll der Sommer ja dem Herbst weichen. Na, mal sehen, was so kommt und wie weit ich komme.

 Tag 7:
Heute steht in der Weiterbildung im Max-Planck-Institut für Psychiatrie „Posttraumatische  Belastungsstörungen“ auf dem Plan.

Manchmal denke ich an die Generationen meiner Väter und Großväter und an den ersten und zweiten Weltkrieg. Mir kommen dann Erzählungen über Opa Heini und meinen Vater in den Sinn. Darüber vielleicht mal zu einer anderen Zeit ausführlicher.

Wie gut, dass es heute (zumindest in der Theorie) in diesen Fällen Unterstützung gibt. Leider erfahre ich aus einigen Flüchtlingshelferkreisen  auch etwas anderes. Wie schade, wenn man helfen könnte, es aber wieder an irgendwelchen bürokratischen Hürden scheitert.

Noch habe ich meine „Auszeit“ und werde Vieles erst einmal in die Schublade legen.

Aber dann,
geht es mit neuer Energie, neuen Erkenntnissen und Ideen zurück ins volle Leben! Wie angekündigt werden die nächsten Themen etwas mit dem Selbstbewusstsein und Selbstverständnis von Frauen zu tun haben.

Ich freue mich auf darauf und hoffe, Sie auch!

Mein Urlaubstagebuch 2017: Woche 5

Tag 1:
Eine Nachbarin hat uns ganz überraschend Kuchen vorbeigebracht! Weil ihr danach war! Ist das nett!

Tag 2:
Meine Schwester sagt immer „ein Schweißfuß kommt selten allein“. In meinem rechten Auge muss ein Zwillingspaar oder Liebespärchen wohnen. 3 Schweißfüße habe ich bereits „verarbeitet“. Heute Abend dann der vierte: ein Teil des Auges ist blutunterlaufen. Super. Ich sollte ein Bett beim Augenarzt beantragen, dann kann ich gleich einziehen.

Tag 3:
Es ist eine Episkleritis und nicht schlimm… Na, dann wenden wir uns wieder den schönen Dingen des Lebens zu.

Heute ist unser von einem LKW umgefahrener Holzzaun an der Einfahrt durch einen weißen Metall-Zier-Zaun ersetzt worden. Echt edel! und passt so gut zum Rest. Nun wird schon mal das Geld gezählt, ob es eventuell für mehr reichen würde… mal sehen.

Tag 4:
Bin etwas nachdenklich über die Vergänglichkeit. Es ist wohl so, wie mein Vater immer sagte: „Die Einschläge kommen immer näher“.

Gut, so ist es in diesem Falle nicht, aber ich erinnere mich an einen wunderschönen Abend mit Max Greger, Hugo Strasser, Paul Kuhn. An dem Abend war auch Dieter Hildebrandt mit einer Laudatio auf einen der drei (ich glaube es war ein Geburtstag von Max Greger) anwesend. Ein weiterer Stargast war Margot Hielscher, die ein Ständchen sang.

Gerade lese ich, dass Margot Hielscher im Alter von 97 Jahren verstorben ist.

Nun bin ich ein bisschen melancholisch. Am besten ich gehe in den Garten. Gartenarbeit weckt die Lebensgeister wieder.

Tag 5:
Von zwei Haselnüssen und zwei Holundern habe ich die abgeschnittenen Zweige geschreddert. Die 4 Großsträucher machen ihrem Namen wirklich alle Ehre. Jedes Jahr haben sie einen Zuwachs von ca. 3 Metern. Wenn ich sie also ließe, würden wir uns bald als Dornröschen fühlen, nur ohne Dornen aber komplett zugewachsen. Das Geschredderte verteile ich immer unter den Sträuchern, damit sie zurückbekommen, was ich ihnen genommen habe.

Und nun werde ich den Abend mit einem Käsesalat und einem Gläschen Wein genießen.

Tag 6:
Mensch, eines weiß ich, Formulare gehen mir gehörig auf den Geist. Formulare, Formulare von der Wiege bis zur Bahre… (da muss man sie allerdings nicht selber ausfüllen, he, he)

Tag 7:
Die Sonne scheint aus allen Knopflöchern. Ein Wetter, um den Garten mit meiner Anwesenheit zu beglücken. Gartenarbeit entspannt mich am Allerbesten.

Ich versinke in ein „meditatives“ Schneiden der Büsche, erfreue mich an den Blüten des Spätsommers, beobachte das Flattern und Segeln der Schmetterlinge, dem Schwirren der Libellen und höre dem leisen Singen und Erzählen der Vögel zu. Hin und wieder höre ich die Singdrossel wie sie auf ihrer Steinschmiede ein Schneckenhaus zertrümmert. Und gerade rufen mich die Vögel, damit ich ihnen beim Verjagen einer Katze helfe.

Ich muss nur genau hinhören und sehen, dann redet der Garten mit mir.

Mein Urlaubstagebuch 2017: Woche 4

Tag 1:
Manchmal passt eben alles. Mir sind alte Aufzeichnungen und Bücher zum Gärtnern in die Hände gefallen. Mittlerweile habe ich allerdings so viel im Kopf, dass ich noch nicht genau weiß, wo ich anfangen soll mit meiner Seite „Altes Gartenwissen“ https://www.facebook.com/FranzundLuise/

Ich warte am besten noch auf eine „Eingebung“.

Tag 2:
In unserer Schlehe häufen sich die Vogel-Besucher. Heute habe ich einen Dompfaff entdeckt, der sich ausgiebig auf einem Zweig putzte. Mir schwant Schlimmes. Wahrscheinlich werden wir von den Schlehen genauso viel abbekommen wie von unseren Johannisbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren,… nämlich NICHTS! Und für die Weintrauben sehe ich auch schwarz.

Seit Koniferen in die Gärten eingezogen sind und Vogelbeerbäume systematisch ausgerottet wurden und Anderes mit Netzen verteidigt wird, haben es die Vögel mit dem Futter nicht leicht … außer bei uns im Garten … Ich bin dafür, dass sie in Zukunft auch nur noch für uns singen …

Tag 3:
Heute habe ich ganz viel zugehört und erzählt. So ist es, wenn Freunde zu Besuch sind.

Der Tagesabschluss war wundervoll mit „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach aus dem Jahre 2011, Nationaltheater München mit Ronaldo Villazón , Diana Damrau und Angela Brower in den Hauptrollen. Herrlich!

Tag 4:
Die Sonne scheint und ich werde wieder im Garten aktiv. Jetzt rücke ich der Fichtenhecke zu Leibe.

Manchmal lohnen sich die Fernsehgebühren doch noch. Heute habe ich auf Arte den Film „Reise nach Indien“ von David Lean aus dem Jahr 1984 gesehen. Er spielt in der Kolonialzeit und zeigt alle Charaktere, die es heute auch noch gibt. Die, die sich immer und immer wieder über andere stellen werden, missgünstig und neidisch sind und solche, die einfach Mensch sind. Das wird sich wohl nie ändern.

Tag 5:
Ein nerviger Tag.. Ich rede lieber nicht darüber. Sonst gebe ich nur Menschen und Dingen Macht über mich, die ihnen nicht zustehen. Ignorieren ist manchmal die beste Methode.

Mein Motto für diese Fälle: Unrat vorbeischwimmen lassen.

Tag 6:
Bei mir sind schon weihnachtliche Gefühle aufgestiegen.

Nein, ich habe noch keinen Lebkuchen gekauft. Aber das Schnittgut meiner Fichtenhecke weckt Erinnerungen an den Weihnachtsbaum, der Heutzutage schon lange nicht mehr so gut riecht. (Vielleicht, weil ich einen aus Plastik habe … ???)

Tag 7:
Heute gehe ich wieder zur Weiterbildung ins Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Das heutige Thema ist Sucht und Psychosen.

Leider mache ich gerade in meinem näheren und weiteren Umfeld die Erfahrung, dass es Jung wie Alt und Mittelalt betrifft. Nimmt es wirklich zu? Oder ist das nur mein persönlicher Eindruck?

Aber ich will die Woche nicht mit ausschließlich ernsthaften Aussichten beschließen. Ich kann auch etwas für mich ausgesprochen Schönes berichten.

Endlich habe ich jetzt wieder passende Brillengläser. Weil meine Augen nach der grauen Star Operation sehr lichtempfindlich sind, habe ich mir sogar eine Sonnenbrille geleistet. Totschick mit verspiegelten Gläsern, bisschen Retro-Look à la Grace Kelly. Vielleicht teile ich ja mal ein Foto, wenn ihr mich schön bittet…

Mein Wochen-Fazit:
Unrat vorbeischwimmen lassen!
Nach den Lichtblicken des Lebens Ausschau halten!