Mein altes Klassenzimmer

Wenn ich lese, dass Kinder im Klassenraum mit Mütze, Mantel und Schal frieren müssen, weil durch vermehrtes Lüften eventuell ansteckende Aerosole aus dem Klassenzimmer geblasen werden sollen, dann erinnere ich mich an meine Schulzeit.

In unseren Klassenzimmern waren alle Fenster zu öffnen. In jeder Schulpause, ob groß oder klein, ob Sommer oder Winter, wurden die Fenster weit geöffnet. Dafür hatte der Klassendienst zu sorgen, der auch für das Wischen der Tafeln zuständig war.

In der kleinen Pause, die 5 Minuten dauerte, wurden schon mal die Hände kalt, aber wir konnten die Hände ja auf den warmen Heizkörpern wieder aufwärmen.

In der großen Pause von 15 Minuten verließen wir alle die Klassenzimmer und bewegten uns auf dem Pausenhof. In der Grundschule, erinnere ich mich, machten wir z.B. Hüpf- oder Ringelspiele. Kennt noch einer das Spiel „Der Plumpsack geht herum. Wer sich umdreht oder lacht, der kriegt den Buckel vollgemacht.“?

In der weiterführenden Schule gab es dann genug zu tuscheln und erzählen, dass wir Kälte gar nicht gefühlt haben.

Aber von einem Klassenzimmer muss ich euch unbedingt genauer erzählen. Dieses Klassenzimmer war ein ausgelagertes, weil so viele Kinder in die Orientierungsstufe (5. Und 6. Klasse) strömten, dass das Schulgebäude zu klein war. Es war die alte katholische Schule, direkt neben der Kirche, Toilette über den Schulhof. Es war eine altehrwürdige Schule mit geölten Holzbohlen, alten Schultischen, die noch Tintenfässer beherbergen konnten und alten abgenutzten Holzstühlen. Das Klassenzimmer hatte schon so einen gewissen Geruch nach Bohnerwachs und Öl.

Das allerbeste war ein alter Kanonenofen aus Gußeisen, der das Klassenzimmer beheizte. Ein Kanonenofen heißt übrigens so, weil er der Form einer Kanone ähnelt. Das Beheizen geschah vor Schulbeginn durch den Hausmeister, aber während des Unterrichtes musste auch mal Kohle nachgelegt werden. In der Nähe des Ofens war eine Bullenhitze, um diese ein bisschen erträglicher zu machen war ein großes Ofenblech davor gestellt, während es im hinteren Teil des Klassenzimmers recht frisch war. Übrigens, so schön wie auf dem Bild war der Ofen nicht. Ich dachte aber, mit einem Bild habt ihr eine bessere Vorstellung.

Wir haben das alles gut überlebt, ohne Mütze, Schal und Handschuhe. Nur die Schuhe ließen wir in Nähe des Ofens trocknen, wasserdichte Schuhe oder Stiefel gab es noch nicht. Wir hatten in der Zeit kuschelige Puschen an. Ich erinnere mich sehr gern daran zurück. Ich weiß noch ganz genau welchen Charm diese Einklassenzimmer-Schule besaß, auch wenn sie mir selbst damals schon vorkam wie aus einer anderen Zeit.

Eure Birgitt 

1er Advent 2020

Wenn ich in früheren Zeiten im Büro auf meinen Kalender guckte, als man noch einen Abreißkalender besaß,  und dieser mich dünn und verbraucht anschaute, fiel mir immer das Lied: Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn, ein.

Jetzt ist es wieder so weit.

Obwohl jedes Jahr anders ist als das vorhergehende, so ist 2020 schon etwas Besonderes. Das hat von uns noch keiner erlebt. Und jeder geht ein bisschen anders mit der Situation um. Mich hat es zur beginnenden Adventszeit dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie die Menschen in meiner Jugendzeit mit Corona umgegangen wären. Was hätte das Virus früher verändert? Wäre ein kleiner Rückschritt vielleicht sogar ein großer Fortschritt?

Aber nein, ich will euch nicht mit erhoben Zeigefinger ermahnen oder belehren. Ich möchte euch gern die Welt unserer Großeltern und Urgroßeltern ein bisschen näherbringen.

Für mich war die Weihnachtszeit auch deswegen immer so schön, weil Geschichten, Gedichte, Lieder und Heimlichkeiten dazu gehörten. Aber wartet ab und freut euch auf eine schöne Adventszeit und meinem Adventskalender, der pünktlich vom 1. Dezember  bis Heiligabend Tag für Tag ein Türchen öffnet.

Ich freue mich auf die „staade“ Zeit, wie in meiner Wahlheimat Bayern die Adventszeit genannt wird. Ich denke, sie wird dieses Jahr wirklich einmal ihrem Namen Ehre machen. Ich hoffe es zumindest.

Also freut euch mit mir auf die Adventszeit 2020, denn

Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn.
Nun ist es bis Weihnachten nicht mehr lange hin.

Wohlfühl-Wohnung

In der verrückten Zeit von Corona leben wir vermehrt in unserer Wohnung. Viele verbringen zusätzlich viel Zeit im „Home-Office“ oder beim Home-Schooling“. Kantine, Essen in Kita und Schule fällt aus. Selbst Restaurantbesuche sind deutlich reduziert.

Zeit, darüber nachzudenken, was wir in unserer Wohnung zu unserem Vorteil verändern könnten.

Erfüllt der Arbeitsplatz im „Homeoffice“ oder der Lernplatz unserer Kinder die Anforderungen, die wir zum konzentrierten und effektiven Arbeiten und Lernen benötigen? Wo und wie können wir uns einen Platz gestalten, an dem wir unseren Bewegungsdrang stillen können? Können wir in unserer Küche mit Freude und Lust kochen und bietet der Essbereich Platz für ein entspanntes und fröhliches Familien-Essen? Verwöhnt uns das Schlafzimmer mit einer Atmosphäre, in der wir uns erholen können? Und wo können unsere Kinder ihrem Spiel- und Erkundungsdrang so richtig nachgehen?

Es gibt sicher den einen oder anderen Bereich, der sich verbessern lässt, der Sie vielleicht sogar stört oder ärgert. Packen Sie es an mit einer Feng-Shui-Beratung der Holistischen Beratung Birgitt Jendrosch.

Damit Sie gut schlafen, gesund und gestärkt aufwachen, mit Energie in den Tag starten, in Harmonie mit Ihren Mitbewohnern leben. Und für Eltern ganz wichtig, damit Ihre Kinder in dieser eingeschränkten Zeit sich nicht langweilen und so gut wie möglich gefördert werden.

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Ihre Birgitt Jendrosch

Neuanfang

Eigentlich wollte ich im Jahr 2020 voller Elan neu durchstarten. Angefangen habe ich damit eine neue Homepage aufzusetzen mit etwas anderen Schwerpunkten als 2019.

Eigentlich …

Eigentlich sollte man nicht mit eigentlich beginnen! Ihr werdet mir aber zugestehen, dass das Jahr 2020 sich sehr schnell als ein Jahr wie kein anderes bisher herausstellte.

Spätestens im März war mir klar, dass sich in dieser Welt etwas Grundlegendes veränderte. Ein privates Ereignis, ein Klassentreffen, machte offensichtlich, dass es nicht mehr so war wie bisher. Es sollte am 21.März stattfinden, wurde aber eine Woche vorher abgesagt, wegen Corona. Als ich das Hotelzimmer absagen musste und ich dem Hotel und seinen Mitarbeitern alles Gute für die kommende Zeit wünschte, weinte die Dame an der Rezeption.

Mein Coaching und Ausbildungen habe ich zum großen Teil bisher schon Online angeboten. Trotz dieser Möglichkeiten hielten sich Anfragen sehr „im Rahmen“.

Ich selbst fühlte mich wie gelähmt. Eine veränderte Zeit, wirft andere Fragen auf. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie und wo kann ich unterstützen.

Zuallererst sind mir Themen, wie gehe ich mit belastenden Ereignissen um und wie schnell erhole ich mich von ihnen sowie eine positive Lebenseinstellung und die Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit im Leben, eingefallen.

Nach vielen „Nachdenkrunden“, lesen von Zeitungen und Zuhören von Radiosendungen und Schauen von Berichten im Fernsehen sind weitere Themen dazu gekommen, die Wohnen, Arbeiten und einen gesunden Lebensstil betreffen.

Nun sitze ich fleißig an meinem Schreibtisch und bereite vor, was ich zum Beginn des Herbstes für euch anbieten möchte. Der Herbst ist wie der Frühling eine Übergangszeit zwischen Sommer und Winter und deswegen für einen Neuanfang gut geeignet.

Ich würde mich von Herzen freuen, wenn ihr mir eure Anliegen mitteilen würdet, so dass ich diese mit einbinden kann.

Ganz ehrlich, Corona ist ernst und gefährlich, aber kein Weltuntergang. Wenn wir alle respektvoll und vorsichtig mit der Situation umgehen und die Chancen, die sich mit jeder Veränderung ergeben, erkennen und wahrnehmen, dann können wir sogar gestärkt daraus hervorgehen.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Bleibt gesund und vorsichtig.
Denkt dran, AHA! Abstand, Hygiene, Alltagsmasken!

Sich frei fühlen – ein einfaches Mittel

„Um sich frei zu fühlen, gibt es ein einfaches Mittel:
Nicht an der Leine zerren!“

Vor langer Zeit ist mir dieser Spruch über den Weg gelaufen, der mir immer wieder einfällt, wenn mein kleiner Hund zufrieden, neugierig und lässig an der Leine neben mir her läuft. Wenn es mal schneller gehen soll, dann schaut sie sich um und „flüstert“ mir zu, Frauchen einen Gang schneller, bitte.

Ich finde ihn zurzeit so aktuell, wie schon lange nicht mehr. Ja, die COVID-19 Pandemie erwartet von uns allen große Disziplin. Es werden uns Regeln auferlegt, die nicht jeder so einfach hinnehmen möchte. Oft kommt es auf die Einstellung zu Regeln an und auf die Gewohnheit, die man durch wiederholte Anwendung erwirbt.

Anders gesagt, wer glaubt mit Hände waschen, Maske tragen, Abstand halten und auf Treffen mit anderen zu verzichten sich selbst zu schützen und andere, die vielleicht gefährdeter sind als man selbst vor Unbill zu bewahren, der hat keine Probleme mit diesen Regeln.

Wenn derjenige, der sich diesen Regeln anpasst auch noch sieht und erlebt, dass auch andere das klaglos tun, dann fügt sich dieses Verhalten einfach in das tägliche Leben ein.

Wer hat sich nicht zunächst geniert mit einer Maske vor Nase und Mund rumzulaufen. Wenn alle anderen das auch tun, dann wird es selbstverständlich. Man findet es nicht mehr merkwürdig, sondern es gehört zum öffentlichen Bild dazu.

Auch auf Händeschütteln und sich zu nah kommen, kann man ganz leicht verzichten, wenn der andere es genauso macht und keine Hand mehr ausstreckt und sogar einen Schritt zurück tritt.

Natürlich, wenn mein Geist dagegen rebelliert, weil uns die Politik angeblich zu abnormalen Dingen zwingen will, so aus reiner Willkür, dann tun wir uns hart Regeln zu akzeptieren.

Also, ihr Leinenzerrer, schaut mal wem ihr eigentlich mit eurem Verhalten schadet. Es schadet immer nur dem, der sich aufregt. Versucht doch lieber ein wertvolles Mitglied einer solidarischen Gesellschaft zu werden.

Was macht es schon, eine Maske getragen, etwas eingeschränkt gelebt zu haben, wenn sich all diese Regeln als Blödsinn herausstellen sollten? Falls diese Regeln jedoch sinnvoll waren, dann haben wir vielleicht uns selbst und viele andere vor großem Leid bewahrt.

In diesem Sinne, mit Empfehlung von Vicki, meiner Yorkshireterrier-Hündin:
Nicht an der Leine zerren!

Eure Birgitt

Kontakt-Sperre

Im englischen liest man über social distancing, bei uns nennt man es Kontakt-Sperre. Aber ist beides überhaupt richtig?

Haben wir keine sozialen Kontakte mehr? Ist es nicht eher so, dass wir, natürlich mit Abstand, wieder ein bisschen näher zueinander rücken?

Ich habe in den letzten Wochen so viel, wie schon lange nicht mehr, telefoniert. Und man höre und staune, das Festnetztelefon ist wieder zum Leben erweckt worden. Bis vor kurzem noch rief man lieber auf dem Handy an, jetzt wird wieder das Festnetztelefon bemüht. Man kann sich ja ziemlich sicher sein, das man am anderen Ende jemanden erreicht.

Für mich war die Vorstellung, dass ich nicht nur den Menschen am anderen Ende höre, sondern auch wirklich und wahrhaftig durch ein Kabel mit ihm verbunden bin, schon immer etwas Wunderschönes und Beruhigendes. Fast so wie Hände schütteln oder in den Arm nehmen.

Es gibt eine Studie aus dem Jahr 2010 von der Wissenschaftlerin Leslie Seitzer von der University Wisconsin-Madison.

In dieser Studie wurde untersucht, wie sich körperlicher Kontakt, ein Gespräch oder sich allein abreagieren z.B. mit Fernsehen, auf das Stress-Hormon Cortisol und auf das Bindungshormon Oxytocin, es stärkt die soziale Bindung, Vertrauen und reduziert Ängste, auswirken.

Dazu untersuchte sie enge Mutter-Tochter-Beziehungen. Die Tochter wurde in eine stressige Situation gebracht. Sie sollte vor einem großen Publikum eine Stegreif-Rede halten. Nach der Rede kamen drei mögliche Situationen zum Test. Die Tochter konnte allein vorm Fernseher ihren Stress abbauen, sie konnte ihre Mutter anrufen oder die Mutter holte sie an der Bühne ab und umarmte sie.

Wie ihr euch denken könnt, schnellte der Pegel des Stress-Hormons Cortisol sprunghaft in die Höhe. Nach einer Stunde war der Cortisol-Spiegel beim persönlichen Kontakt (Umarmung der Mutter) und beim Telefonkontakt (Gespräch mit der Mutter) wieder auf einem normalen Niveau. Wenn kein Kontakt zur Mutter stattgefunden hatte, blieb der Cortisol-Spiegel auf einem hohen Niveau. Übrigens funktioniert das nicht nur zwischen Mutter und Tochter, sondern auch zwischen Menschen, die sich etwas bedeuten.

Der Oxytocin Gehalt stieg 15 Minuten nach dem Treffen oder dem Gespräch steil an und war noch eine Stunde danach auf einem hohen Level. Nur Fernsehen hatte auf Oxytocin keine Wirkung.

Fazit:
Fernsehen macht nicht glücklich! Greift lieber zum Telefonhörer, ruft alle, die euch etwas bedeuten, an oder schreibt ihnen Nachrichten oder Briefe. Die „Kontakt-Sperre“ ist nur ein Distanz-Gebot.

Eure Birgitt

Fröhliche Ostern

Können wir fröhliche Ostern feiern, trotz Einschränkungen und Corona-Angst?

Ja, ich denke, wir sollten es auf jeden Fall tun!

Ich gestehe gern, dass auch in mir zunächst ein gewisses Unwohlsein aufgetaucht ist. Ich weiß aber auch, dass Ängste, Sorgen, negative Gefühle jeder Art unser Immunsystem angreifen.

Einschränkungen empfinden viele als Bedrohung oder Bevormundung. Wird uns damit nicht etwas weggenommen, was uns zusteht? Wissen wir alles, was wir wissen sollten? Sagen uns die Politiker und Wissenschaftler die ganze Wahrheit oder verschweigen sie uns etwas?

Dazu kommen die Medien, die jeden und alle, die ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis sowie Selbstverständnis haben oder nicht bei Drei auf den Bäumen sind, als Experten zu Wort kommen lassen. Es werden Szenarien heraufbeschworen, die in panischen Gehirnen entstehen, oder es wird beschwichtigt oder in Frage gestellt, ohne wirkliches Wissen.

Nein, ich kann euch keine Antwort geben und ich will euch weder in Sicherheit wiegen noch eure Ängste beschwören. Ich möchte gern, dass jeder für sich mit dieser Pandemie respektvoll umgeht und für sich selbst und andere Verantwortung übernimmt. Kein anderer kann das für euch tun.

Ich habe mir in den letzten Tagen eine gewisse „Nachdenkzeit“ genommen. Nach den Feiertagen werde ich mich mit einigen Ergebnissen zurückmelden.

Bis dahin gebe ich euch eine einfache Empfehlung, die bei mir immer wirkt: Denkt jeden Abend darüber nach, für was ihr dem vergangenen Tag dankbar seid. Schreibt euch 3 Dinge auf, mehr ist erlaubt, weniger nicht. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass nach 21 Tagen das Gehirn darauf geschult ist, nach den schönen Dingen am Tag Ausschau zu halten. Die negativen Gedanken müssen so in die zweite Reihe zurücktreten. Versucht es!

Ich wünsche mir zu Ostern, dass ihr alle gesund bleibt oder werdet, dass ihr die Schönheiten des Lebens wahrnehmt und dass ihr die Zuversicht auf ein wunderschönes Leben behaltet oder wieder zurück bekommt. Auch, wenn es finanziell sehr eng werden könnte…

Bleibt zu Hause, bleibt gesund und fröhlich!
Der Osterhase findet euch auch in der Wohnung.

Eure Birgitt

Corona – Ängste, Sorgen, Möglichkeiten

Gerade stehen viele von uns mit ungläubigem Erstaunen vor einer Welt, wie wir sie vorher nicht kannten. Es begleiten uns Ängste, gesundheitlich und existentiell. Sorgen,  wie wir mit den Veränderungen in unserem täglichen Leben umgehen können.

Täglich, ja stündlich können wir uns Ratschläge im Radio, Fernsehen oder den sozialen Netzwerken anhören. Wir erfahren, welche Ängste und Sorgen andere bedrücken und wie sie damit fertig werden oder auch nicht. Manche jammern, manche haben Lösungsansätze und wiederum andere sehen auch Chancen.

Ja, wir haben auch Chancen, etwas grundlegend zu verändern oder auch nur zu erkennen, dass ein Teil unserer Lebensentwürfe nicht besonders lebenswichtig und krisenfest ist.

Auf einmal sind nicht die Manager der Wirtschaft diejenigen, die oben im öffentlichen Interesse stehen. Es sind auch nicht die Sport- und Kulturveranstaltungen mit ihren Spielern, zu denen sonst Heerscharen pilgern. Es ist auch nicht die Tourismusbranche mit den ausgefallensten Reisezielen oder die Sterne-Gastronomie.

Wir lernen dazu, wer tatsächlich „systemrelevant“ ist. Das Gesundheitswesen, die Dienstleister wie Pflegekräfte, Verkäuferinnen und Verkäufer, LKW-Fahrer, Post- und Paketzusteller, uvm. Alles Menschen, die unser Leben angenehm machen, aber eigentlich nicht so richtig wahrgenommen werden.

In meinem Anders-Fasten-Programm steht heute der Verzicht auf Jammern auf dem Plan. Das könnte uns dabei helfen, den Fokus von unseren Ängsten und Sorgen zu nehmen und das Scheinwerferlicht auf die Möglichkeiten und Chancen zu justieren.

Ängste machen uns zu jammernden, lamentierenden, handlungsunfähigen Wesen, die nur reagieren aber nicht entscheiden. Wer sein Leben wieder in die eigenen Hände nehmen möchte, fängt am besten damit an, das Jammern einzustellen und nach Lösungen Ausschau zu halten.

Zugegeben, das ist nicht immer einfach. Manchmal braucht man dazu Unterstützung von Freunden, die man gerade nicht besuchen darf, oder von einem Coach, der vielleicht ein Online-Coaching anbietet. Auch Online-Seminare oder Webinare sind eine gute Lösung in dieser verrückten Zeit.

Ich bin für euch da. Ängste, die man aussprechen darf, werden schon dadurch geringer. Sorgen können sich durch eine andere Sichtweise in Lösungen verändern. Mit gezielten Übungen stärke ich eure Resilienz, also die Fähigkeit mit schweren Ereignissen und mit der Last des Lebens fertig zu werden.

Eine e-mail an info@birgitt-jendrosch.de oder ein Anruf unter 0151 525 43214 reicht, damit euer Leben wieder Fahrt aufnehmen kann. Ich freue mich auf eine e-mail oder einen Anruf.

Eure Birgitt Jendrosch

Ich gehe Online!

In Zeiten von Corona möchte ich allen, die ein Coaching oder Seminar buchen möchten, die Möglichkeit zu einer Online-Teilnahme anbieten.

Seit einigen Jahren nutze ich die Webinar-Plattformen Edudip und Sofengo bereits. Es gibt dort virtuelle Klassenzimmer mit einem Whiteboard, auf dem ich etwas zeigen, malen und schreiben kann. Die Teilnehmer haben ebenfalls Zugriff auf das Whiteboard und können unterstreichen, farbig markieren oder ihre Fragen illustrieren. Wer ein Mikrofon besitzt, kann seine Fragen in die Runde stellen, bzw. im Chat die Fragen und Anmerkungen schriftlich formulieren.

Ja, es gibt Themen, da sitze ich lieber meinem Coachee oder Seminarteilnehmern gegenüber. Wenn jedoch die Notwendigkeit besteht, flexibel auf außerordentliche Umstände zu reagieren, dann ist das eine wunderbare Einrichtung.

Und sie hat sich schon vielfach bewährt. Die entfernteste Teilnehmerin an einem Webinar saß bisher in Indonesien auf Bali. Ich würde mich freuen, wenn mein Vorschlag großen Anklang finden würde.

Besonders betrifft dies mein aktuelles Anders-Fasten-Seminar. Am letzen Mittwoch hatte ich nur noch einen mutigen Teilnehmer…

Ich bin in der Vorbereitung für den kommenden Mittwoch „Verzicht auf Mangel an Bewegung“. Leider eignet sich dieses Thema nur eingeschränkt für ein Webinar bzw. bräuchte dann mehr Vorbereitungszeit.

Also dachte ich mir, dass es doch jeden interessieren würde, wie man sein Immunsystem aktivieren und stabilisieren kann und werde deswegen den Verzicht auf Mangel an Bewegung tauschen in den „Verzicht auf Infekte- Stärkung der Abwehrkräfte“.

Bitte, meldet euch direkt bei mir an über Info@birgitt-jendrosch.de oder 0151 525 43214. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine email-Adresse und die Möglichkeit über Smart-Phone, Tablett oder PC auf das Internet zugreifen zu können. Ich schicke euch dann den Teilnahme Zugang für Mittwoch, den 18.03.2020, 18:30 zu. Oder für die anderen Termine.

25.03. : Verzicht auf Jammern
01.04. : Verzicht auf Selbstkritik
08.04. : Verzicht auf Freudlosigkeit

Blockaden lösen

In unserem Leben begegnen uns täglich Menschen und Begebenheiten, die uns verletzen. Das können wirklich Kleinigkeiten sein.

Ein Bekannter, der uns nicht gesehen hat. Hat er uns wirklich nicht gesehen oder vielleicht absichtlich übersehen? Eine Einladung, die wir erwartet, aber nicht bekommen haben. Unser Partner, der die neue Frisur nicht bemerkt hat. Der Chef, der uns ungerecht behandelt hat.

Etwas kann uns auch Angst machen, ein drohender Arbeitsplatzverlust, eine Situation, in der wir nicht die Kontrolle haben, oder wie zurzeit die Panik über einen neuen Virus.

All das kann uns im Unterbewusstsein blockieren und belasten. Unsere Stimmung stürzt in den Keller und alles wird mühselig.

Deswegen wird es von Zeit zu Zeit notwendig, diesen Ballast abzuwerfen um wieder frei zu sein für die anstehenden Anforderungen des Lebens.

Dabei schießen  manchmal Tränen in die Augen oder Gesichter laufen vor Anstrengung rot an. Aber am Ende spiegelt sich immer eine große Erleichterung in allen Gesichtern.

Aus eigener Erfahrung und durch die Rückmeldungen der Teilnehmer weiß ich, dass unser Unterbewusstsein, wenn es erst einmal aufgeräumt und Platz geschaffen hat, frei ist für Neues.

Wir fühlen uns wach und freuen uns neugierig auf das, was kommen wird.

Das war die erste Fastenwoche. Schauen wir nach vorn und lassen wir in der zweiten Woche 3 schlechte Gewohnheiten hinter uns. Ich bin gespannt, wie gut uns das gelingen wird.

Das Anders-Fastenseminar findet in meinem Studio in München-Moosach statt, jeweils mittwochs von 18:30 bis 19:30. Bei Interesse meldet euch für mehr Information unter info@birgitt-jendrosch.de oder 0151 52543214.

Anmeldungen für die letzten fünf Termine sind noch möglich.

11.03. : Verzicht auf 3 ungesunde Nahrungsmittel
18.03. : Verzicht auf Mangel an Bewegung
25.03. : Verzicht auf Jammern
01.04. : Verzicht auf Selbstkritik
08.04. : Verzicht auf Freudlosigkeit