March for Science 2018

In der Zeit der „alternativen Fakten“, „Verschwörungstheorien“ und der „postfaktischen Ära“ entstand im Jahr 2017 die erste internationale Großdemonstration „March for Science“ oder „Marsch für die Wissenschaft“. Ziel war es, auf die zunehmende Einschränkung der Wissenschaft weltweit hinzuweisen, wie beispielsweise in den USA, der Türkei oder Ungarn, und auf die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Auslöser der Bewegung waren wissenschaftsfeindliche Äußerungen und Maßnahmen der Regierung Donald Trumps. Trump hatte unter anderem die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet.

In Deutschland richten sich die Motive allgemein gegen Populismus und „postfaktisches Denken“ sowie für mehr wissenschaftliche Evidenz in Debatten und bei politischen Entscheidungen.

Am 14.April 2018 wird der Marsch fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der Wissenschaftskommunikation. Sie soll die Verbindung zwischen Wissenschaft und den verschiedenen Handlungsfeldern herstellen und die Basis für das gegenseitige Verständnis schaffen.

Die Handlungsfelder in Deutschland sind

  • Wissenschaft und Gesellschaft
    Was an Forschung fasziniert und begeistert, welche Menschen dahinter stecken und was sie Tag für Tag machen, steht im Fokus dieses Handlungsfeldes. Forscher/innen sollen versuchen der wissenschaftsinteressierten Öffentlichkeit, den Weg zu ihren Erkenntnissen und deren Sinn zu kommunizieren. So tragen sie zu einem positiven Bild der Wissenschaft in der Gesellschaft bei und zeigen, dass sie den Menschen (durch deren Steuergelder sie ja nach wie vor großenteils finanziert werden) auch etwas zurückgeben.
  • Wissenschaft und Bildung
    Wer verstanden hat, wie der wissenschaftliche Erkenntnisprozess funktioniert, und Sachkenntnis und kritisches Denken verbindet, läuft weniger leicht Gefahr, auf politisch motivierte Desinformation und Lügen hereinzufallen.
  • Wissenschaft und Politik
    Entscheidungen sollten auf der Grundlage der besten verfügbaren Informationen gefällt werden, sprich, auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz und Argumentation. Politische Entscheidungsträger/innen müssen die Fähigkeit und die Bereitschaft mitbringen, diese zu verstehen.

Die übergeordneten Werte der Wissenschaft sind:

  • Wahrheit
    Wissenschaft strebt nach Wahrheit. Diese ist naturgemäß in einer sich ständig ändernden Welt und mit unseren stets begrenzten Mitteln unerreichbar; dennoch versucht die Wissenschaft, sich ihr mit nachvollziehbaren Methoden bestmöglich anzunähern. Das unterscheidet wissenschaftliche Erkenntnisse von Meinungen.
  • Freiheit
    Freiheit ist die Voraussetzung dafür, dass Wissenschaft ergebnisoffen arbeiten kann. Was die Freiheit der Wissenschaft einschränkt, beschränkt folglich auch die Aussagekraft und Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Wissenschaft sollte im Einklang mit den oben skizzierten Werten frei und ergebnisoffen nach Wahrheit streben können. Es gibt Faktoren, die diese Freiheit einschränken. Die wichtige Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird nicht honoriert.

Wissenschaftler verschwenden ihre ohnehin knappe Zeit neben wichtigen Veröffentlichungen für das Einholen von externen Geldern für weitere Forschung. Die Abhängigkeit von externer Finanzierung und Lobbyismus behindert Kreativität und Innovation und lässt das beforschen, was bezahlt wird. Das kann die Ergebnisse eklatant beeinflussen: „Wer zahlt, schafft an.“ Diese Rahmenbedingungen des Wissenschaftssystems sind mit den Werten der Freiheit und der Wahrheit nur bedingt vereinbar.

Die Forderung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, dass sie frei nach Wahrheit streben können und dass es honoriert wird, wenn sie Verantwortung für unsere demokratische Gesellschaft übernehmen, deren Teil sie sind.

 Quelle: https://marchforscience.de/

Die Macht der Demütigung

Klar, früher wurde man an den Pranger gestellt, ausgepeitscht oder gebrandmarkt, wenn man ein Verbrechen oder eine unehrenhafte Tat begangen hatte. Schüler, die ihre Schulaufgaben nicht gemacht hatten oder mit dem Nachbarn getuschelt hatten, wurden in die Ecke gestellt. Prügelstrafe war auch noch Gang und Gebe.

Heute ist das alles verboten und dennoch ist Demütigung immer noch ein Mittel der Macht. Es gibt heute z.B. durch die sozialen Medien noch viel wirkungsvollere Methoden. Diese werden dann auch öffentlich genutzt, um auszugrenzen, sich abzusetzen, Autorität auszuüben.

Im Jahr 2015 soll ein amerikanisches Mädchen sich selbst getötet haben, weil ihr Vater sie „öffentlich“ bestrafte, in dem er ihr ihre langen Haare abschnitt, dies mit seinem Smartphone filmte und in YouTube einstellte. Das Mädchen hatte ein Selfie in Sport-BH und Leggings zuvor an einen Jungen geschickt und das Bild kam irgendwie in Umlauf, was wiederum die Schulleitung bemerkte und den Vater verständigte. Das Mädchen ertrug die Scham nicht mehr und stürzte sich von einer Brücke.

Ich will den Wahrheitsgehalt nicht beurteilen, weil es meiner Recherche nach mehrere unterschiedliche Darstellung gab. Ohne Zweifel gibt es auf Facebook noch eine Seite „Justice for Izabel“.

Als ich die Geschichte von Izabel las, fiel mir gleich eine weitere Geschichte ein, die einem meiner Klienten widerfahren war. Er erzählte mir als 60-jähriger Erwachsener, dass er als 7 oder 8 Jähriger irgendetwas mal in der Schule vermasselt hatte. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an die „Tat“ erinnern. Sie scheint in meinem Gedächtnis keine wirklichen Spuren hinterlassen zu haben. Aber das weitere Verhalten seines Vaters lässt mir noch heute das Blut in den Adern gefrieren.

Der Vater beschloss, seinem Sohn nicht zu Hause eine Abreibung zu verpassen (das war damals in den 1960ern noch erlaubt,) sondern schnappte sich seinen Sohn, ging mit ihm zum Schuldirektor. Vor dem Schuldirektor musste der Sohn seine übliche Lederhose herunterlassen. Der Vater zog seinen Gürtel genussvoll langsam aus der Hose und verprügelte den Sohn mit der Gürtelschnalle vor den Augen des Schulrektors.
(So, nun bitte wieder ein-und ausatmen.)

Ich hatte schon beim Zuhören den Verdacht, dass irgendetwas in ihm während dieser Demütigung, (Bestrafung wäre es zu Hause gewesen,) zerbrochen war, was ihn sein ganzes weiteres Leben beeinträchtigt hat. Er hatte kein Vertrauen in andere Menschen mehr, fühlte sich immer ungeliebt, obwohl er immer nach Liebe suchte. Schließlich und endlich fiel er in tiefe Depression, hatte Verfolgungswahn und landete zweimal in der Psychiatrie.

Woher kommt dieses Bedürfnis, andere oder die eigenen Kinder vorzuführen und öffentlich bloßzustellen? Was sollen solche Demütigungen bezwecken, aber auch welche Wirkungen entfalten sie? Warum sind sie selbst in Gesellschaften verbreitet, die Würde und Respekt in ihrer Verfassung verankert haben? Lebt hier das „finstere Mittelalter“ wieder auf, das Schlechte im Menschen, die tiefen, teuflischen Abgründe?

In öffentlichen Demütigungen wird stets Macht demonstriert. Indem andere Menschen vor Augenzeugen in die Knie gezwungen und bestraft werden, bekräftigen die Täter ihren Anspruch auf eine herausgehobene, machtvolle Position. Sie versuchen sich auf Kosten des vermeintlich Schwächeren groß zu machen.

Scham ist ein Gefühl von ungeheurer Wucht und mächtiger Wirkung. Sie kann tödlich sein und prägt sich unauslöschlich ein. Dabei ist die Anwesenheit und Zeugenschaft Dritter von größter Bedeutung.

Was macht die Demütigung zu einem so abscheulichen Instrument?

Es ist die Macht und Gewalt des öffentlichen Blicks. Werden andere Menschen Zeugen individueller Fehlleistungen oder Normverstöße, wird das Schamgefühl immer brennender. Je mehr Wert der Betroffene auf Wertschätzung und Anerkennung legt, desto größer werden die Scham und der emotionale Schaden.

Tatsache ist, dass täglich gezielte, absichtsvolle Demütigungen stattfinden. Nicht nur in Familie, Schule, Beruf oder beim Militär, wo sie meist von oben nach unten erfolgen. Sondern auch unter Gleichen, unter Schülern oder Arbeitskollegen, finden sie statt, nur dort heißen sie nicht Demütigung sondern Mobbing. Selbst in der nationalen und internationalen Politik kommen sie immer häufiger vor.

Wer sich falsch verhalten oder die Normen der Gruppe verletzt hat, kann darüber Scham und Reue empfinden und mit oder ohne Unterstützung versuchen es zu ändern.

Wer jedoch gedemütigt wird, weil er oder sie anders ist, weil er oder sie eine andere soziale oder ethnische Herkunft oder Hautfarbe haben, einer anderen Religion angehören, eine andere sexuellen Orientierung oder eine andere körperlichen Gestalt oder Behinderung haben und deshalb Ausgrenzung erfährt, kann keine Reue oder Scham darüber empfinden. Denn all diese Merkmale sind ohne sein Zutun entstanden und können nicht geändert werden.

Menschen reagieren auf unterschiedliche Weisen auf Demütigung. Der eine reagiert mit Depressionen, andere entwickeln offene Aggressionen, wieder andere verbergen ihren Zorn und planen langfristige Rache.

Die stärksten Gefühle der Demütigung in Opfern entstehen, wenn die Opfer ihre Demütiger bewundern, wie es z.B. beim Vater sein kann. In Fällen, in denen solche Opfer Zugang zu Mitteln bekommen, die ihnen Rache für die erlittene Demütigung ermöglicht, kann es passieren, dass diese Rache mit besonderer Brutalität ausgeführt wird und sogar Völkermord einschließt.

Da möchte ich noch einmal daran erinnern, dass in Kapitel 1 unseres Grundgesetzes festgehalten wird:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Und darauf sollten wir alle achten.

Demütigung macht (dauerhaft) krank und verursacht dadurch hohe gesellschaftliche Kosten.

In einigen Fällen kann Demütigung sogar tödlich enden.

Demütigung ist gewalttätig und kann Gegengewalt erzeugen.

Demütigung kann zu Hass, Kriegen, Unterdrückung und Unversöhnlichkeit führen.

Und das Selbstwertgefühl des Peinigers/Aggressors wird nicht um ein Jota stärker.

Wenn Sie gedemütigt wurden, wenn Sie es nicht schaffen die Gefühle der Demütigung selbst zu bewältigen oder an sich selbst erkennen, dass Ihre Gewaltbereitschaft gegen andere aber auch gegen sich selbst zunimmt, dann wenden Sie sich an einen psychologischen Berater Ihres Vertrauens!

Das Leid einer Demütigung zu kurieren bedarf besonnener therapeutischer Hilfe von geeigneten Helfern.

Ich möchte ein kleines Beispiel bringen, um klarzustellen, dass der Umgang mit Demütigungen auch in der Politik weitreichende Folgen haben kann.

Nelson Mandela war erfolgreich in seinem Bemühen, sich von dem Drang nach Rache zu distanzieren, er hätte auch ein Hitler werden können. Stattdessen verwandelte er die tiefe Demütigung, die er erlebt hatte, in eine Kampagne zur Veränderung demütigender sozialer Strukturen.

Aber auch den Tätern kann geholfen werden. Meist werden sie nicht die notwendige Erkenntnis haben, dass sie etwas ändern müssen. Doch wenn ein Täter zu dieser Erkenntnis kommt, dann kann er lernen die Perspektive des Opfers einzunehmen und versuchen, Gefühle der Demütigung im Anderen zu verstehen, sie im Anderen anerkennen, und sich dafür zu entschuldigen.

Wir sollten in Kindergärten und Schulen damit beginnen, die Selbstwahrnehmung und die Empathie mit Anderen zu erwecken. Dann kann der Kreislauf der Demütigung und der daraus resultierenden Gewalt in Familien und Gesellschaft unterbrochen werden. Dann können selbstbewusste, offene Bürger ohne Gewalt und Hass miteinander leben.

!!! Könnte eine Osterbotschaft sein !!!

Gute Nachrichten, wo seid ihr?

Seit 2 Wochen begebe ich mich täglich auf die Suche nach guten, freudigen Nachrichten.

Fehlanzeige!

Bis auf die Meldungen von der Geburt von Madeleines Tochter, den Sohn von Schweini und die Hochzeitsvorbereitungen von Prinz Harry und seiner Meghan habe ich keine einzige Nachricht gefunden, die aufbauend wäre.

Es werden alle Morde, Unfälle, unglücklichen Verstrickungen, Kriege, Vergewaltigungen, Unrecht, politische Versäumnisse und Streitereien lang und breit dargestellt. Firmen, die betrügen und belügen und Promis, die sich trennen, krank sind oder sterben, bekommen viel Aufmerksamkeit.

Nun möchte ich euch fragen: Kennt ihr gute Nachrichten?

Wenn ihr gute, freudige, rührende Nachrichten mit Happy-End lest, schreibt sie mir bitte mit Quellenangabe.

Ich möchte einmal eine Zeitung erstellen, die nur gute Nachrichten hat.

Zum Leben gehört natürlich auch der Tod und Gewalt. Diese sollen nicht verschwiegen werden. Trauer und Freude liegen ganz nah beieinander, ebenso wie Glück und Unglück.

Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich mal die guten Nachrichten ganz nach oben stellen.

… zur Freude der Menschen …
… weil die Seele die Farbe der Gedanken annimmt …

Ich verlasse mich auf euch!
Lieben, herzlichen Dank im Voraus!

Weltfrauentag 2018

In den letzten 3 Jahren ist mir eine Illusion abhanden gekommen. Obwohl ich glaube, dass ich mit beiden Beinen auf der Erde stehe und sehr realistisch bin, habe ich natürlich auch Träume. Mein Traum war immer, wenn ich erst einmal im Rentenalter bin, eine „Altweiber“-WG in Florida zu gründen und ähnlich den „Golden Girls“ (die Serie kennen wahrscheinlich nur noch die Älteren) das Leben zu genießen.

Im Rahmen der großen Flüchtlingstrecks, die besonders 2015 in den Fokus der Öffentlichkeit kamen, wurde mir klar, dass der Mensch nicht einfach da auf der Welt wohnen darf, wo er gern möchte.

Gut, dass man nicht überall arbeiten darf, war mir schon klar. Dazu braucht man ein Arbeitsvisum. Mir hätte auch bewusst sein können, dass man für fast jedes Land ein Besuchervisum braucht, das zeitlich begrenzt ist.

Seht es mir nach, dass ich trotzdem glaubte, leben zu können, wo ich will.

Mir wurde auf einen Schlag klar, dass das Leben sehr eingeschränkt ist. Und darüber bin ich sehr traurig.

Was hat das nun alles mit dem Weltfrauentag zu tun und welchen Inhalt möchte ich meinen Mit-Frauen damit nahe bringen?

Täglich lese ich in den Zeitungen über Gleichstellung von Frauen. Da schießen Frauenbeauftragte wie Pilze aus dem Boden, ebenso Forderungen nach Quote und gleichem Gehalt, etc. Alice Schwarzer hat ganze Arbeit geleistet.

Die Gegenposition von Esther Vilar („der dressierte Mann“) war eher eine überzogene Persiflage, sicher mit ein paar unangenehmen Wahrheiten für die Frauen oder zumindest Denkanstößen.

Und wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte.

Tatsache ist:
Frauen und Männer sind nicht gleich!

Die einen können Kinder gebären und säugen, die anderen nicht.
Die einen können im Stehen pinkeln, die anderen eher nicht.

Meine Großmutter berichtete mir allerdings, da die Frauen früher keine Unterhosen trugen, lupften sie im Stehen nur die Röcke und ließen es laufen, auch im Gespräch mit der Nachbarin. Und mein Vater erzählte mir, dass einige Russinnen das auch konnten und zwar im hohen Strahl nach oben wie die Männer. (Übrigens, aus heutiger Sicht war mein Vater nicht in russischer sondern in ukrainischer Gefangenschaft und es waren keine Russinnen sondern Ukrainerinnen.)

So, mehr fällt mir als Unterschied jetzt nicht mehr ein. Ich neige eher dazu es mit Annie aus „Annie Get Your Gun“ zu halten: Alles, was du kannst, das kann ich viel besser …

Die Beschränkungen, die einige Frauen fühlen, sind nur innere Beschränkungen. Glaubenssätze, aufgebaut durch die Umwelt.

Ein Glaubenssatz beschränkt nicht nur die einzelne Frau, sondern gleich die gesamte Gemeinschaft der Frauen: Der Glaube, dass Frauen sich nicht solidarisieren können.

Sie können es. Sie müssen dabei nur ihr eigenes Ego und die Jagd nach einem Auserwählten in den Hintergrund drängen. Auch wenn das biologische Bestreben die Fortpflanzung ist, kann der Geist dieses Bestreben regulieren.

Natürlich ist die Mutterschaft etwas Einzigartiges und Wunderschönes. Aber es gibt auch Frauen, die keine Kinder kriegen können, oder auch keine Kinder wollen. Das eine ist kein Grund zur Glorifizierung und das andere kein Grund zur Herabsetzung.

Frauen, wenn ihr euch befreien wollt, dann lasst euch nicht spalten in Mütter und keine Mütter, in Hausfrauen und Berufstätige, in Verheiratete und Ledige, in Alte und Junge, in Schwarze und Weiße, in Christinnen und Andersgläubige, in Gesunde und Kranke, in Dicke und Dünne, in Hübsche und Hässliche und was euch noch so einfällt. Lasst euch aber auch nicht dazu hinreißen, euch in Männer und Frauen zu trennen.

Wir sind alle Menschen!
Wir brauchen keinen Frauentag!
Wir brauchen einen Tag der Menschlichkeit!
Oder besser Tag für Tag Menschlichkeit!

Leben und Sterben

In den letzten Monaten begegnet mir immer wieder in dem Kreis meiner lieben Mitmenschen schwere Krankheit und leider auch der Tod.

Das macht die Gedanken manchmal schwer. Es ist natürlich, dass andere Menschen, wenn sie aus dem Kreis gerissen werden, tiefe Löcher bei denen reißen, die zurückbleiben. Es ist natürlich, dass Krankheit Angst macht, wenn man ihr gegenübersteht. Gleichzeitig fühlt man sich schlecht, dass man „überlebt“ hat oder „gesund“ ist.

In unserer modernen Gesellschaft versuchen wir den Tod zu verdrängen und sehen im Sterben nichts als Vernichtung und Verlust. Daraus folgt, dass die meisten Menschen den Tod entweder vollständig leugnen oder in Angst vor ihm leben. Schon über den Tod zu sprechen wird als morbid angesehen, und viele Menschen glauben, dass wenn Sie über den Tod sprechen, ihn schon zu sich ziehen.

Andere nehmen den Tod zu leicht: Das ist noch weit weg, das passiert nur den Alten.

Eigentlich ist das Verleugnen und Wegschieben des Todes und Sterbens nur ein Spiegel dafür, dass wir beidem, dem Leben und dem Sterben, ziemlich unvorbereitet gegenübertreten.

Das führt in unserer modernen Welt dazu, dass junge Leute in jedem erdenklichen Fach hochgebildet sind, aber keine Ahnung über den Sinn des Lebens haben oder ihn in irgendeiner Lehranstalt erhalten.

Wenn wir uns mit dem Tod beschäftigen, werden sich unweigerlich Fragen stellen, die wiederum sehr wichtig für das Leben sind. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Worin liegt der Ursprung meines Lebens? Wann und wie wird mein Leben enden? Was bedeutet der Tod für mich? Geht mein Leben nach dem Tod noch weiter?

Zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in jeder Lebensphase – bei der Geburt eines Kindes, bei der Konfrontation mit dem Sterben oder in einer ernsten Krise – stellt man sich diese Fragen zum Wunder der Geburt und dem Mysterium des Todes. Aber nur selten erhält man darauf eine befriedigende Antwort. Was immer sich in unserem Leben ereignet, wie wir uns auch entwickeln, welche Glücksfälle und Widrigkeiten uns im Laufe unseres Lebens auch begegnen, wie viel Ruhm, Macht und Reichtum wir auch erlangen, der Tod bleibt immer gegenwärtig. Alles, was wir uns anhäufen, wird in nicht allzu ferner Zukunft verloren gehen. Geburt und Tod sind Realitäten, die sich in jeder Sekunde unseres Lebens ereignen, denn unser Körper ist einem ständigen Prozess von Werden und Vergehen unterworfen.

Diese Woche hat mich ein Ereignis stark berührt. Meine liebe Feng-Shui-Lehrerin Hedwig Seipel ist gestorben. Da ging mir durch den Kopf „Warum?“, so eine engagierte, verbindliche, freundliche und noch junge Frau?

Im Feng Shui gibt es die 12 Chi-Phasen des frühen und späten Himmels. Die 12 Chi-Phasen beruhen auf der Überlegung, dass alle Wesen in Zeit und Raum einem zyklischen Veränderungsprozess unterworfen sind. Sie sind die Beschreibung des Entstehens und Vergehens eines Lebewesens.

Beruhigend ist die Beschreibung der letzten Phase: alles vorhergehende Chi ist erschöpft und findet seine Fortsetzung in ein späteres Chi.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Das ist eine wichtige Frage, die durch kein Wissen belegt oder nachvollziehbar ist. Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten, stehen dieser Frage viel offener gegenüber und ihr Leben verändert sich auch gravierend.

Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten oder die im Sterben liegen, kommen der Quintessenz des Lebens manchmal sehr nah. Sie erzählen, das was wirklich zählt, ist mehr Liebe zu geben, liebevoller miteinander umzugehen. Alle zwischenmenschlichen Beziehungen und Liebe sind das Wichtigste, nicht die materiellen Güter. Und zu erkennen, dass alles, auch das, was man unbewusst tut, gespeichert bleibt. Alles kommt irgendwann wieder zum Vorschein.

Die australische Krankenschwester Bronnie Ware hat viele Jahre in der Palliative Care gearbeitet und sterbende Patienten in deren letzten drei bis zwölf Lebenswochen begleitet. Dabei ist ihr aufgefallen, dass Sterbende häufig die gleichen Versäumnisse in ihrem Leben bereuen. Die fünf häufigsten Erkenntnisse hat sie aufgeschrieben:

  • Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, ein Leben getreu mir selbst zu führen – anstatt eines, das andere von mir erwarteten.
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  • Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, meine Gefühle zu zeigen.
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
  • Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen.

In diesem Sinne:

Erlaube dir zu weinen, über dein bisheriges Leben!
Dann überlege dir, wie du wirklich leben willst.
Versuche Arbeit zu findet, die dich lebendig macht.
Zeige, was du fühlst!

Das chinesische Jahr des Erde-Hundes 2018

Das chinesische Jahr des Hundes beginnt am 16.02.2018 und endet am 05.02.2019. Es  steht unter der Regentschaft des Erde-Hundes.

Der Hund im chinesischen Horoskop ist ein ruhiger, treuer, gerechtigkeitsliebender, intelligenter und hilfsbereiter Genosse.

Der Hund ist ehrlich, freundlich und loyal. Seine Aufrichtigkeit und sein Gerechtigkeitsempfinden beeindrucken seine Mitmenschen. Für seine Freunde ist er ein wertvoller Helfer und es immer Verlass auf ihn, auch wenn er sich nicht ausnutzen lässt. Auf der anderen Seite ist er ein erbitterter Kämpfer für die Gerechtigkeit.

Von Natur aus ist er sehr bodenständig und braucht keinen Luxus um zufrieden zu sein, was durch das Element Erde noch zusätzlich betont wird. Stabilität und Sicherheit sind ihm sehr wichtig. Das Tierkreiszeichen Hund ist Yang-betont, also sehr durchsetzungsstark, das Element Erde gehört dem Yin an und relativiert damit alles Yang-betonte des Hundes.

Er ist sehr sachlich und Vernunft betont. Aufgrund seiner Intelligenz macht er auch selten Fehler. Er denkt lange nach um eine Entscheidung zu treffen, verfolgt diese dann aber auch hartnäckig.

Sein Auftreten wirkt authentisch und sehr überzeugend. Er engagiert sich für seine Mitmenschen und bekämpft mit aller Macht Ungerechtigkeiten. Leider neigt er dazu in „gut“ und „böse“ zu sortieren und lässt ungern andere Meinungen gelten.

Da der Hund viel Humor besitzt und sympathisch und zuvorkommen bei seinen Mitmenschen ankommt, analytisch und scharfsinnig Probleme anpackt und zu außergewöhnlichen Lösungen und Ratschlägen kommt, freuen wir uns auf das ehrliche, loyale, bodenständige, freundliche und humorvolle Jahr 2018.

Die Qualität der Sterne für das Jahr 2018 ist überwiegend gut.

Das Jahr wird sich durch feurige Kraft positiv auszeichnen. Das Jahr wird Beständigkeit, Wohlstand und eine funktionierende Gemeinschaft hervorbringen. Hilfreiche Menschen werden für die Allgemeinheit eintreten.

Berufliche, gesellschaftliche, private Partnerschaften finden segensreiche Unterstützer. Mit Ehrlichkeit und loyalem Verhalten kann alles gelingen.

Der Reichtum wird im Sinne von Stabilität und Sicherheit sich in Zufriedenheit und glücklichen Wendungen zeigen.

Das Ansehen stagniert ein wenig und kann durch unanständiges Verhalten stark ramponiert werden.

Die Vernunft wird siegen, aber es werden auch falsche Entscheidungen getroffen. Wenn daran nicht starsinnig festgehalten wird, werden sich diese aber ändern lassen.

Innovative Lösungsstrategien oder neue Projekte stehen leider nicht in den Sternen. Darauf werden wir noch ein Jahr warten müssen.

Die Gesundheit ist relativ stabil. In Familien sind die Einzelkämpfer am Werk.

Karrieren werden wir allerdings auch noch etwas vertagen müssen. Der Lebensweg kann sehr beschwerlich und von Unglück begleitet sein.

 

Die Tendenzen der Monate:

An den restlichen Tagen im Februar stört ein „wilder Teufel“ unseren inneren Frieden. Dabei lassen vernünftige Entscheidungen unterstützt von hilfreichen Menschen eine gewisse Leichtigkeit zu.
Vorsicht bei Investitionen!

Im März stärken gute Vorschläge unsere Partnerschaften und fördern unser Ansehen. Allerdings schwächelt unsere Gesundheit. Freundschaften können durch Missverständnisse gestört werden.

Imr April ist die Gesundheit wieder zurück. Schlechte Projekte, z.B. in der beruflichen Partnerschaft, führen zu Unzufriedenheit und gefährden damit die Stabilität. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz schläft nicht.
Vorsicht bei späten Glatteis oder im Wintersport: Knochenbrüche möglich!

Im Mai sind wir ein bisschen ratlos und verwirrt. Vielleicht machen uns Geldprobleme zu schaffen. Wir sind außer Balance. Streitigkeiten mit Söhnen könnten ein Grund dafür sein. Dafür blühen Partnerschaften auf, wir gehen gern an die Öffentlichkeit. Beförderungen können anstehen. Insgesamt  fühlen uns zufrieden und glücklich.

Im Juni fühlen wir uns rundum wohl und erledigen alles mit Leichtigkeit. Wir haben allerdings das Bedürfnis uns etwas zurückzuziehen.
Vorsicht im Straßenverkehr: Unfälle sind möglich!

Im Juli lassen sich mit Freunden und Partnern glückliche Stunden genießen. Da macht es nichts, dass uns neue Ideen meiden. Am besten wir machen eine Pause und erholen uns.
Aufgepasst: Trennungen und rechtliche Probleme können an der Ecke lauern.

Wer im August seinen Urlaub macht oder sogar aus dem Juli in den August verlängern kann, kommt vollkommen erholt, strotzend vor Gesundheit und voll neuer Pläne zurück. Wissenschaftliche und/oder künstlerische Erfolge erscheinen am Sternenhimmel.

Im September winkt uns materielle Sicherheit. Wir haben ein glückliches Händchen bei finanziellen Dingen und finden öffentliche Anerkennung.
Vorsicht vor Erkältungen!
Und eine Warnung für die Frauen: Gewalt ist nicht ausgeschlossen!

Im Oktober befinden wir uns wieder voll in unserer Mitte und das gesellschaftliche Leben blüht auf.  Missverständnisse mit älteren Personen können auftreten. Mit Geduld und Verständnis sind diese aber lösbar.
Bitte weiter auf die Gesundheit achten!

Im November ist unser Leben voll im Fluss. Entscheidungen finden Unterstützer. Wir sind so voller Tatendrang, dass wir aufpassen müssen uns nicht zu verausgaben.
Vorsicht vor Investitionen und Glücksspielen!

Im Dezember läuft alles wie am Schnürchen. Wir sollten auf unsere Gesundheit aufpassen, erhöhte Erkältungsgefahr, und unsere Freundschaften pflegen. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz ist wieder groß.
Vorsicht: Unwohlsein durch verdorbenes Essen möglich und Messer besser wegräumen!

Im Januar 2019 können uns die „guten Vorsätze“ zum Jahreswechsel unzufrieden machen, weil wir sie schon gebrochen haben. Deswegen besser darauf verzichten. Es liegt nur an uns selbst, denn der Januar startet richtig gut, u.a. stehen finanzielle Erfolge , gute Gesundheit, Beförderung, Erfolg bei Prüfungen und Ansehen gut sichtbar in den Sternen.

Alles im Allen wird das Jahr des Erde-Hundes 2018 ein Jahr von erfolgreichem Miteinander, Stabilität, Sicherheit und glücklichen, zufriedenen Stunden.

Und denken Sie stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugen Verhalten jederzeit selbst entscheiden und Ihren Weg beeinflussen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr des Erde-Hundes 2018.

Mir persönlich machen die Aussichten Mut vorwärts zu schauen. Ich wünsche mir von Herzen ein unbeschwertes Miteinander, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität.

In diesem Sinne,
Eure Birgitt Jendrosch

Lebensberatung – Coaching

Werde ich gefragt, was machen Sie eigentlich, dann hole ich immer tief Luft … und dann sage ich „Lebensberatung“.

Die Arbeit eines Coachs können sich viele nicht so richtig vorstellen.

Coach, ist das nicht der, der eine Mannschaft trainiert? Also ist ein Coach ein Trainer?

Beim Personal Coach ist die Assoziation zum Fitness-Trainer sehr schnell geknüpft.

Business Coach, den brauchen doch nur die ganz Großen wie Vorstandsmitglieder, Unternehmensleiter, leitende Führungskräfte.

Glückscoach, das ist dann wieder so ein esoterischer Mist ohne jeglichen Hintergrund, mehr so ein mentaler Guru.

Hypnose macht vielen Menschen Angst und Kinesiologie ist unaussprechlich und gänzlich unbekannt.

Feng Shui, doch das hat man schon gehört. Ist das nicht so ein chinesisches Wohnen?

Nein, die Diskussionen führen leider zu keiner richtigen Erkenntnis darüber, was ich so mache.

Lebensberatung, darunter kann sich wohl jeder etwas vorstellen. Aber hat man dafür nicht eine gute Freundin oder einen Freund?

Richtig! Das ist auf jeden Fall eine erste Anlaufstelle. Wenn jedoch die Freundin, der Freund auch keinen guten Rat (mehr) hat, dann wäre eine geschulte (ich hasse das Wort professionelle) Beratung sicherlich Gold wert. Allerdings, diese Beratung muss aus der eigenen Tasche gezahlt werden. Während ein Besuch bei einem Psychiater oder Psychologen von der „Kasse“ übernommen wird. Sicher ein Aspekt. Vielleicht möchte ich aber nicht gleich aktenkundig werden? Und es gibt sicher auch einige Lebensberater, die die finanzielle Situation des Klienten mit berücksichtigen.

Wären wir nun beim Thema „Lebensberatung“. Was kann ich davon erwarten? Was wird gemacht? Wie oft muss ich mich beraten lassen?

Laut Wikipedia  bezeichnet „Lebensberatung im deutschsprachigen Raum Maßnahmen zur psychosozialen Unterstützung in Lebenskrisen, Familienfragen und Problemen in der Arbeitswelt. Der Begriff beschreibt jedoch keine bestimmte Methodik oder spezifische Verfahren.“

Lebensberatung ist kein gesetzlich geschützter Beruf. Jeder kann sich so nennen, egal welche Ausbildung er hat oder sogar überhaupt keine. Wer nach einer Lebensberatung sucht, sollte sich deswegen informieren, welches Hintergrundwissen sich der Lebensberater oder -beraterin angeeignet hat und auf welche Erfahrung schaut sie oder er zurück. Welche Methoden kommen in der Lebensberatung zum Einsatz.

„Stehen psychologische Themen im Mittelpunkt der Lebensberatung, so wird sie rechtlich als Maßnahme aus dem Bereich der psychologischen Beratung eingestuft. Lebensberater dürfen aber keine Krankheiten behandeln, außer sie sind als Psychotherapeuten, Ärzte oder Heilpraktiker dazu qualifiziert und befugt.“ (Wikipedia Lebensberatung)

Lebensberatung ist eine zeitlich begrenzte Hilfe und Unterstützung zur Selbsthilfe. Lebensberatung kann lösungs-, ressourcenorientiert und systemisch (ich sage dazu holistisch oder ganzheitlich) sein.

Berät der Lebensberater in beruflichen Themen, kann sein persönlicher Lebenslauf wichtig sein.

Wenn ich es jetzt geschafft habe, Sie vollständig zu verwirren … dann passen wir wahrscheinlich zueinander. Denn das allerwichtigste bei einer guten Lebensberatung ist die Chemie zwischen Beratungssuchendem und Berater. Ich würde mich auch nicht jedem anvertrauen.

Wobei wir noch bei einem wichtigen Punkt angelangt sind. Da Lebensberatung kein gesetzlich anerkannter Beruf ist, gibt es auch keine verbindlichen Ethik-Regeln dieses Berufszweiges.

Meine Empfehlung:
Schauen Sie bei der Auswahl eines Beraters/einer Beraterin auf drei wichtige Punkte

  • Welche Ausbildung, welche Erfahrung bringt der Berater/die Beraterin mit.
  • Bietet der Berater/die Beraterin ein kostenfreies Kennenlernen an und nennt zeitliche Grenzen in einem Beratungsvertrag.
  • Hat der Berater/die Beraterin Ethik-Regeln und verpflichtet sich der Verschwiegenheit.

Gemeinsam können dann bisher verschlossene Türen aufgestoßen und neue Wege mutig beschritten werden. Die ersten Schritte zu einer aktiven Lebensgestaltung können holprig sein. An der Hand eines Begleiters ist alles viel einfacher.

Die etwas andere Fastenzeit mit Birgitt

Wie ihr vielleicht bereits wisst, bedeutet fasten mit mir etwas anderes als religiöses Fasten oder die berühmte Abnehm-Fastenkur.

Der eine oder andere wird vielleicht auch abnehmen. Das ist dann ein schöner und erklärlicher Nebeneffekt. Mir geht es vielmehr um Loslassen, Verzichten, Auf-Sich-Selbst-Besinnen.

In diesem Sinne bedeutet für mich die Fastenzeit vor Ostern eher so eine Art Frühjahrsputz, von außen und von innen.

Frühjahrsputz kennen die meisten noch von Großeltern oder Eltern. Da wurde alles blitz-blank geputzt, raus geräumt, zum Lüften an die frische Luft gebracht. Die Winterkleidung wurde eingemottet und die Übergangs- und Sommersachen wieder einsatzbereit gemacht.

Das ist der erste Teil meiner Fastenzeit: „Ramadama“.

Wenn in der Wohnung alles blitzt und sauber riecht, wird es Zeit, dass wir auch in uns selbst aufräumen. Dazu gehören die berühmte „Blutreinigungskur“, das Loslassen von alten Gewohnheiten, die sich überholt haben und wer will, auch das klassische, körperliche Fasten. Die Sommerzeit naht, der Strand winkt und da ist es naheliegend, sich von ein paar Pfunden zu verabschieden. Neben dem Verzicht auf einige Nahrungs- und Genussmittel wollen wir uns auf die Bewegung stürzen. Keine Angst es wird kein Hochleistungssport, eher ein achtsamer Umgang mit unserem Körper in Richtung Beweglichkeit.

Das ist der zweite Teil meiner Fastenzeit: „Loslassen“.

Wohnung und Körper machen mittlerweile wieder einen frischen Eindruck und nun sind die Gedanken dran. Aufräumen, Ordnen, der Verzicht auf Dinge macht unseren Geist offen für Neues.

Damit werden wir uns im dritten Teil meiner Fastenzeit befassen: „Energie“.

Im letzten vierten Teil werden wir gemeinsam zurückblicken, was wir erreicht haben und uns voller Freude auf die Zeit nach dem Fasten vorbereiten. „Mit allen Sinnen“.

Wer mitmachen will, kann mir seine e-mail Adresse mitteilen an info@birgitt-jendrosch.de. Bitte in die Betreffzeile „Fastenzeit“ schreiben.

Ihr bekommt dann an jedem Mittwoch der Fastenzeit, also insgesamt sieben Mal, Vorschläge und kleine Tipps via Email, wie ihr die Fastenzeit für Körper, Geist und Seele gewinnbringenden nutzen könnt. Diese Teilnahme ist kostenlos.

Wollt ihr jeden Tag eine kleine Anregung, dann ergänzt in der Betreffzeile der Anmeldungs-Email „Fastenzeit + Tipps“. Die Tipps kosten €1 pro Tag, insgesamt für 44 Tage also €44. Die Tipps kommen täglich via Email, sobald €44 auf meinem Konto (das teile ich dann mit) eingegangen sind.

Freut euch auf einige Überraschungen. Zu viel will ich noch nicht verraten, aber ihr werdet sicher von mir „sehen und hören“. Und seid gewiss, wie leicht und beschwingt wir uns danach fühlen werden.

Zum Zeitablauf:
Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch, den 14.Februar und endet am Karfreitag, den 30.März. Die ersten zwei Wochen sind für den ersten Teil „Ramadama“, die folgenden zwei Wochen für „Loslassen“, die nächsten zwei für „Energie“ und die letzen Tage für „Mit allen Sinnen“ reserviert.

Ich freue mich auf eine gemeinsame, intensive Zeit.

Eure Birgitt Jendrosch

Vorausschau 2018

Nach einem Rückblick kommt immer eine Vorausschau, auch bei mir.

Würde ich nur aus dem Gesichtspunkt, was sich bewährt hat, läuft auch weiter, handeln, dann würde ich wieder ein ähnliches Angebot wie 2017 haben. Es wird auch einiges davon erhalten bleiben.

Aber wie schon angekündigt möchte ich den Schwerpunkt des Jahres 2018 stärker auf das Thema „aktive Lebensgestaltung“ legen und das aus ganzheitlicher = holistischer Sicht.

Sein Leben aktiv zu gestalten, beginnt schon im Kindesalter, vorausgesetzt man hat Eltern, die das unterstützen. Deswegen wird eines meiner Angebote an Eltern und Kinder die Kinderhypnose sein. Dazu biete ich eine Ausbildung für Hypnotiseure, aber auch interessierte Eltern, an der Paracelsus-Schule München an. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Zur aktiven Lebensgestaltung gehört auch die Berufswahl, die Freude ins Leben und Geld zum Leben bringt. Davor steht der Preis einer guten Schulbildung. Ich gebe keinen Nachhilfe-Unterricht in Schulthemen, aber Nachhilfe zur Kunst des Lernens. Dabei spreche ich auch die Menschen an, die Schüler auf dem Bildungsweg begleiten, wie Eltern, Großeltern oder Schüler-Coaches. Das Wissen umfasst vier Säulen: 1. Lerntechniken, 2. Stärkung der Persönlichkeit, 3. Entspannung, Konzentration und Bewegung und 4. Umgang mit schwierigen Situationen und Personen.

Im Erwachsenen-Leben gibt es viele Situationen, zu denen ein unabhängiger Berater sehr nütze wäre. Ob die Karriere einen kleinen oder auch größeren Stups braucht, ob im Beruf eine Veränderung ansteht, ob die Beziehung in Schieflage geraten ist, ob sich eine Trennung ankündigt oder der Sinn des Lebens verloren gegangen ist und es einer Neuorientierung bedarf.

Wenn das Berufsleben freiwillig oder auch nicht ganz freiwillig ein Ende findet, kann das aktive Leben ganz schön ins Schlingern geraten. Was mache ich mit meiner neuen Freiheit? Wo finde ich wieder ein Aufgabenfeld, das mich herausfordert und bestätigt? Die Vorbereitung auf das Rentner-Dasein ist wichtiger Bestandteil eines zufriedenen, glücklichen  Lebens im Alter.

Wie Sie sehen, ist mein Angebot darauf zugeschnitten, das Jeder in jedem Alter Anregungen zu einer aktiven Lebensgestaltung bekommen kann. Es gibt nichts Schöneres als Menschen auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit und Sinn in ihrem Leben zu begleiten.

Das ist dann mein ganzes Glück. Und zusammen können wir tatsächlich glücklich werden.

Dabei möchte ich natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass unsere Umwelt in Form von Wohnung, Haus und Garten (Feng Shui und Altes Gartenwissen) sowie eine gesunde Vorsorge, soweit mir das als Nicht-Mediziner möglich ist, in die aktive Lebensgestaltung mit einbezogen wird. Gesundheit lässt sich nicht nur durch Medikamente fördern, auch die Gedanken, gezielte Aufmerksamkeit und Meditation sind wichtige Bestandteile.

In diesem Sinne werde ich das Jahr 2018 gestalten und feiern.

Ja, feiern!

2018 feiere ich mein 10-jähriges Jubiläum und ich verspreche euch ein paar besondere Angebote, die ihr im Laufe des Jahres erwarten dürft. Sie werden sicher gern mitfeiern.

Ganz wichtig!

Die Fastenzeit beginnt dieses Jahr schon am 14. Februar. Wieder haben Sie Gelegenheit an meinem „etwas anderen“ Fastenprogramm teilzunehmen. Nachdem letztes Jahr sich doch so mancher durch die täglichen Aufgaben überfordert fühlte, habe ich mich entschlossen, die Aufgaben nur Wochenweise anzuregen. Wer möchte, darf sich gern tägliche Tipps zuschicken lassen. Jeder Tipp ist für 1 Euro zu haben.

Ihr könnt euch kostenlos ab sofort mit e-mail Adresse an info@birgitt-jendrosch.de anmelden. Bitte in die Betreffzeile „Fastenzeit“ schreiben.

Wenn ihr die täglichen Fastentipps erhalten möchtet, schreibt bitte zusätzlich in die Betreffzeile „Fastenzeit + Tipps“. Ihr bekommt die Tipps, sobald €44 auf meinem Konto (das teile ich euch dann mit) bei mir eingegangen sind.

Die Termine für das Jahr 2018 werde ich Anfang Februar auf meinen Seiten www.birgitt-jendrosch.de, www.jendrosch-hypnose.de und www.jendrosch-feng-shui.de  bereitstellen.

Nun wünsche ich euch noch einen guten Start ins Jahr, freut euch auf Neues und Altbewährtes von mir und bleibt mir bitte gewogen.

Eure Birgitt Jendrosch

Mein persönlicher Jahresrückblick 2017

„Einszweidrei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit. „
Wilhelm Busch, Julchen

Genauso erinnere ich mich des Jahres 2017.

Geprägt war es durch sehr persönliche Ereignisse. Die herausragenden waren sicher meine Augen-Operationen. Das Sehen wurde immer beschwerlicher. In der Dunkelheit war ich nur noch unsicher, aber auch große Menschenmassen, wobei ich schon die Rush-Hour am Hauptbahnhof so empfunden habe, bewirkten ein gewisses Schwindelgefühl, sodass ich den Eindruck hatte, es nicht zu schaffen, mich durch die Ansammlung durchzuschlängeln. Farben sehen war eingeschränkt. Meine Schwester und ich zankten uns immer über ihren Mantel, von dem ich behauptete, er sei grau und sie, er sei blau (er ist übrigens blau). Selbst das Lesen meiner geliebten Bücher und die Arbeit am PC waren nicht mehr der Genuss.

Also wurde im April das erste Augen operiert und dann im Mai das zweite. Ich hatte mir allerdings gedacht, dass ich sehr schnell wieder sehen und damit arbeiten könnte. Mein Körper, respektive meine Augen, haben mich eines besseren belehrt.

Erst im August war es so weit, dass sich meine Augen so stabilisiert hatten, dass ich neue Sehstärken verschrieben bekam. Damit nicht genug, es entstand auch noch eine Entzündung im rechten Auge, so war mir das Lesen wieder verwehrt. Und ganz ehrlich, mir ist es noch nie so schwer gefallen, mich an meine neue Brille zu gewöhnen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich konnte erst im Oktober wieder beginnen zu arbeiten.

Der neuen Technik sei Dank, habe ich mich auditiv weitergebildet, Vorträge, Kongresse, etc. Und ich habe u.a. an der Psychoedukationsschulung „Psychische Störungen nach Flucht und Migration“ des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München teilgenommen.

Ganz kurze Zeit habe ich überlegt, ob ich alles hinschmeißen soll, oder ob ich nach der langen Pause mit Elan neu starte. Manchmal brauche auch ich einen Anstoß. Ich habe ein Coaching absolviert, das mich zu neuen alten Erkenntnissen gebracht hat.

Wie ihr wisst, heißt meine Beratung „Holistische Beratung“ und mein Studio hat den Namen „Studio für aktive Lebensgestaltung“. Es gibt so viele interessante Themen zum ganzheitlichen Ansatz, die wissenschaftlich fundiert sind oder gerade in Studien untersucht werden. Und genau auf meine eigenen Namensgebung und die neuesten Erkenntnisse werde ich mich weiter besinnen und aufsetzen.

Ihr könnt also nach einem Jahr der (erzwungenen) Ruhe und inneren Einkehr auf Neues von mir gespannt sein. Gebt mir noch ein bisschen Zeit und ich werde euch meinen neuen Seminar-Plan mit Terminen vorstellen.

Eine von meinen gar nicht so neuen Erkenntnissen vorab. Was oft übersehen wird, was bei vielen Themen nicht an erster Stelle steht, weil man glaubt es hat keine Bedeutung mehr, ist, dass viele Menschen in ihrer Kindheit verletzt worden sind, ungewollt ober auch mit Absicht. Der eine kann das einfach abschütteln, ein anderer nicht. Wir können nichts ungeschehen machen, wir können aber lernen, der Verletzung die Macht über uns zu nehmen. Ebenso können wir erlernen uns selbst anzunehmen, so wie wir sind. Wir können unser „inneres Spiel“ zähmen und die Spielregeln selbst vorgeben. Es ist so vieles möglich, um wieder unbelastet, frei, glücklich und erfolgreich durchs Leben zu gehen. Jeder einzelne von uns muss nur anfangen, das zu wollen.

Damit will ich nicht sagen, dass es einfach werden wird. Aber was haben wir zu verlieren? Wenn wir nicht anfangen, ändert sich nichts. Wenn wir anfangen, gibt es Veränderungen, die uns neue Türen öffnen. Nicht immer ist das Gewünschte dahinter verborgen, sondern von Zeit zu Zeit eine neue vielleicht auch beschwerliche Herausforderung.

Nehmen wir das Leben an! Lasst euch von mir unterstützen!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich wünsche euch allen ein wunderbares, erkenntnisreiches, friedliches, glückliches und gesundes Jahr 2018!

Eure Birgitt Jendrosch