10 Jahre Holistische Beratung Birgitt Jendrosch

10 Jahre voller Freude im Einsatz für meine Kunden und Studenten, 10 Jahren, in denen ich mich immer weiter entwickelt und mein Angebot erweitert habe, 10 Jahre Begegnungen mit interessanten Menschen, darauf schaue ich dankbar zurück.

All das wäre nicht gegangen, hätte ich nicht so viele phantastische Menschen kennengelernt, die meine Angebote nachgefragt und angenommen haben.

Ich habe so viele positive Unterstützungen in meinem Leben erfahren, die festen Wurzeln meiner Kindheit haben mich geerdet und das Fundament zum Wachsen und Ausbreiten beschert. Diese Erfahrungen möchte ich ein bisschen der Welt zurückgeben. Ein neues Projekt ist im Entstehen:

„Mehr Mitgefühl – weniger Gier, mit Mitmenschen und der Natur“, ein Weg zu einer fürsorglichen Gesellschaft. Es beflügelt mich und macht mir Mut, den Weg zu gehen. Ich bin selbst gespannt, wo das Projekt „Mitgefühl“ in einem Jahr stehen wird.

Ich werde euch von Zeit zu Zeit darüber berichten.

Und nocheinmal „Danke, Danke, Danke!“

Presssemitteilung 10-jähriges Jubiläum Holistische Beratung Birgitt Jendrosch

Heiße Sonne – kaltes Herz

Dieses Jahr 2018 meint es richtig gut mit uns. Die Sonne schien schon im April aus allen Knopflöchern. Ich konnte schon sehr früh in den Garten. Sogar die Pflanzen, die sonst bis nach den Eisheiligen auf die frische Luft warten müssen, konnten früher hinaus in die Welt. Die Blumen blühen wirklich üppig und Beerensträucher und Obstbäume haben rekordverdächtig Früchte angesetzt.

Herz, was willst du mehr!

Schlage ich Zeitungen auf, schalte ich Radio oder TV ein, dann schlägt mir allerdings eine eisige Kälte entgegen. Von Tag zu Tag verstärkt sich mein Eindruck, dass wir im Umgang miteinander gerade einen Weg einschlagen, der nichts mit Wärme, Mitgefühl oder Hilfsbereitschaft zu tun hat.

Das erlebe ich im täglichen Leben in der Nachbarschaft. Eigentlich interessiert sich keiner für den anderen. Rücksichtnahme? Wozu? Ich bin doch ein freier Bürger und darf das tun, was mir gefällt. Regeln? Fehlanzeige. Wer sich an Regeln hält, ist doch selbst schuld. Eigentlich kann man schon froh sein, wenn man einfach ignoriert wird.

Noch schlimmer geht es in den sogenannten sozialen Medien zu. Beleidigungen, Beschimpfungen, Bedrohungen, Entgleisungen jeglicher Art sind gang und gäbe.

Aber nicht umsonst heißt es:
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
… und  ein Kreuz eben noch keinen Christen …

Wo ist unsere Kultur geblieben? Die Kultur, die andere leiten soll?

Die letzte Spitzenveranstaltung war für mich der Konflikt zwischen unserem Innenminister und unserer Kanzlerin. Persönliche Beleidigungen, gezielte Diffamierungen ohne Sachbezug gegen die Kanzlerin von Deutschland … Also, in der Industrie oder in jedem kleinem Handwerksbetrieb wäre ein solcher Stänker fristlos gekündigt worden. Selbst die Firmenpension wäre ihm gestrichen worden.

Natürlich darf und muss man sich im Leben wie in der Politik auseinandersetzen. Natürlich darf man streiten das die Fetzen fliegen. Da wo zwei Menschen zusammenkommen, treffen auch immer zwei Meinungen und Ansichten aufeinander.

In der Partnerschaft weiß wohl jeder, dass Verletzungen nicht so leicht wieder zu kitten sind. Ein kleiner Stachel bleibt und die Wunde bricht beim nächsten Konflikt wieder auf, meist noch viel mächtiger als ursprünglich.

Aber öffentlich, unter gebildeten Menschen, sollte man doch meinen, dass die Fähigkeit trainiert wird, um eine Sache zu diskutieren.

Dies wäre aus meiner Sicht ein notwendiges Thema im Kindergarten, in der Schule, in der Arbeit, in der Familie. Lasst uns alle zusammen lernen wie wir miteinander streiten ohne zu beleidigen, ohne jemanden nieder zu machen oder sogar zu verletzen, seelisch oder körperlich.

Da wo die Sonne zurzeit heiß scheint, ist das Herz eiskalt oder vielleicht schon ganz und gar weg. Wo ist die Liebe hin? Anstelle von Mitgefühl und Freude tragen die Menschen Wut und Verachtung in der Brust. Die Volksvertreter, besonders ihre Führer, schüren Zwietracht und Hass, sprechen bewusst oder auch unbewusst das Niedrige, Abgründige, Böse in uns an. Steht uns eine traurige Zukunft bevor?

Ich beginne am besten im Kindergarten (ach ja, ich vergesse immer, dass ein Kindergarten heutzutage eine Kita ist), weil das richtige Streiten nur sehr, sehr selten in der Familie erlernt werden kann. Da ist das Machtspiel zwischen den Partnern oft schon am Toben. Vorleben ist also nicht.

Deswegen ist auch im Kindergarten nicht zu erwarten, dass die Tanten (Erzieherinnen) das ohne vorherige Schulung können. Gut, beginnen wir also bei der Ausbildung der Erzieherinnen. Oder doch eher wo anders?

Und wie? Wie die Wut, den Hass, die Diffamierung überwinden, die manchmal schon am Gartenzaun beginnen?

Wisst ihr was? Das und vieles mehr verrate ich euch bald.

All das gehört nämlich zu meinem neuen Projekt, was gerade im Entstehen ist:

„Mehr Mitgefühl – weniger Gier, mit Mitmenschen und der Natur“
ein  Weg zu einer fürsorglichen Gesellschaft.

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen diese Phase des Hasses und der Wut mit ein bisschen Unterstützung hinter sich lassen können. Sie können sich weiterentwickeln. Klüger werden. Verstehen, dass Wut, Hass und Verachtung ihnen selbst schaden. Sie werden beginnen, zusammen zu halten, in einer fürsorglichen Gemeinschaft leben.

Alles andere wäre ja Leben ohne jeglichen Sinn.

Das innere Team

Stellt euch vor, ihr habt ein Problem, was ihr lösen müsst. Sagen wir mal, ihr wollt einen tollen Urlaub machen.

Habt ihr euch schon einmal überlegt, was da so in eurem Inneren abgeht? Wahrscheinlich melden sich  viele innere Stimmen, die mitdiskutieren wollen.

Als erstes legt wahrscheinlich der große Träumer oder Visionär los. Er sieht vielleicht sofort, wie ihr in der warmen Sonne am Strand liegt, unter einer Palme, einen Drink in der Hand, während das Rauschen des Meeres in euren Ohren klingt. Vielleicht sieht der Träumer auch schon das Hotel im Hintergrund, kleine Bungalows mit einem Himmelbett, aus dem ihr direkt auf das Meer schauen könnt und davor euer persönlicher Swimmingpool.

An der Stelle kommt ein sorgenvoller Angsthase (Pessimist), der aufgeregt die Arme schwingt. Während er näher kommt, hört ihr, wie er ruft: wer soll das bezahlen. Das ganze Jahr musst du wieder dafür arbeiten und hast wieder keinen Cent mehr für die anderen vielen wichtigen Dinge in deinem Leben übrig.

Puh, was nun?

Da erscheint in dir ein selbstbewusst aussehendes Wesen, der Techniker oder Praktiker. Er läuft zum Reisebüro und kommt mit einem Stapel voller Prospekte zurück. Alle sind gefüllt mit Palmenstränden. Er liest und rechnet. Der Blick auf die Preise zeigt, mit ein paar Abstrichen ist das machbar.

Schon steht der Umsetzer bereit. Er holt die Koffer vom Kleiderschrank und sortiert, was mit genommen werden soll.

Na, kennt ihr das?

Vielleicht tauchen auch einige andere von euren inneren Anteilen auf.

Vielleicht die exzentrische Diva, die ruft, ich will aber alles!

Oder der Optimist, der sagt, ist noch immer gut gegangen.

Oder der Sorglose, der sagt, lasst uns doch erstmals loslegen, dann wird es schon weiter gehen.

Ganz hinten im Eck sitzt der Beobachter, der alles nur beobachtet und noch nicht weiß, wie er sich verhalten soll.

Und zum guten Schluss taucht der Glückliche auf. Alles ist geplant, auf Machbarkeit geprüft, vielleicht eine Nummer kleiner als erträumt, was auch den Pessimisten beruhigt, der Koffer ist gepackt. Los geht es! Ganz ohne Sorgen!

Damit das auch wirklich funktioniert, gibt es gute Methoden, die eine Vision entstehen lassen, einen Plan vorbereiten und die Umsetzung kontrollieren.

Eine Methode ist nach Walt Disney benannt. Er nutzte mehrere Stühle und auf jedem Stuhl ließ er nur einen inneren Teil sprechen.

Auch die 6 Denkhüte von de Bono lassen sich für unser inneres Team einsetzen

Vielleicht willst du auch einfach einmal nur ausprobieren, wer dein inneres Team ist und wie es denkt und handelt. So kannst du dich richtig kennen lernen.

Also, am 28.07.2018 könnt ihr in einem Workshop euer inneres Team mal richtig kennen und vor allen Dingen, nutzen und steuern lernen.

Informationen findet ihr hier Seminar „Das innere Team“ auf Seite 21.

Natürlich leite ich euch auch gern persönlich in einer Coaching-Sitzung an.

Deine innere Weisheit

Wisst ihr, welche schier unvorstellbare schöpferische Kraft unser Unterbewusstes besitzt?

Diese innere Weisheit, die tief in uns sitzt, hat ein Potential, das unserem bewussten Denken, Wollen und Wünschen weit überlegen ist.

Spitzensportler, Leistungsträger aller Art, viele schillernde, erfolgreiche Persönlichkeiten und Ausnahmetalente wissen dies längst und machen sich diese innere Kraft, unsere innere Weisheit, durch Selbsthypnose, Autosuggestion und andere gezielte mentale Übungen zum Verbündeten. Sie lassen sich von ihrer inneren Weisheit führen und helfen.

Warum sollten wir darauf verzichten?

Jeder kann erlernen auf seine innere Weisheit wie auf einen kleinen, eingebauten inneren Helfer zu vertrauen. Das klappt bei dem einen sehr schnell, eine anderer muss länger und ausdauernd üben, bevor er Zugang zu seinem inneren Potential bekommt.

Ich persönlich meditiere dafür täglich und übe so täglich meine innere Weisheit zu erkennen und sie wahrzunehmen, wenn sie zu mir spricht. Am besten ist, man widmet sich in der Meditation einem Thema, das einen gerade bewegt und geht anschließend achtsam durch den Tag.

Ihr werdet erstaunt sein, wie schnell ihr dann eure innere Weisheit reden hört!

Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß wahrscheinlich, dass ich zu diesem Thema ein Buch verfasst habe: „Entdecke deinen inneren Helfer“. In dem Buch sind viele Anwendungen und Wege aufgezeigt.

Für Menschen, die lieber mit einer Lehrerin den Weg zu ihrer inneren Weisheit finden möchten, habe ich einen Workshop entwickelt.

Hier begeben wir uns gemeinsam auf eine Reise der besonderen Art und lernen unser Unterbewusstsein näher kennen. Wir entdecken gemeinsam die Kraft, die in jedem von uns steckt und machen die Erfahrung einer intensiven und verfeinerten Wahrnehmung in allen  Lebensbereichen.

Wir bekommen Antworten auf die Fragen:
Wie kann uns unser innerer Helfer bei der Erhaltung unserer Gesundheit, bei unserer persönlichen Entwicklung, in unserem beruflichen Umfeld und beim Erreichen unseres inneren Gleichgewichts helfen?

Der Workshop findet erstmalig am 08. Juli 2018 an der Paracelsus-Schule in Augsburg statt. Ich freue mich darauf euch persönlich begleiten zu dürfen. Genaue Daten könnt ihr hier nachlesen: Workshop „Entdecke deinen inneren Helfer“ .
Wer noch Fragen dazu hat, die sind herzlich willkommen.

Und für die, die gerade nicht in Augsburg und Umgebung zu Hause sind, auch für euch werde ich eine Lösung finden. Meldet doch einfach euer Interesse an.

March for Science 2018

In der Zeit der „alternativen Fakten“, „Verschwörungstheorien“ und der „postfaktischen Ära“ entstand im Jahr 2017 die erste internationale Großdemonstration „March for Science“ oder „Marsch für die Wissenschaft“. Ziel war es, auf die zunehmende Einschränkung der Wissenschaft weltweit hinzuweisen, wie beispielsweise in den USA, der Türkei oder Ungarn, und auf die Bedeutung der Wissenschaft für die Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Auslöser der Bewegung waren wissenschaftsfeindliche Äußerungen und Maßnahmen der Regierung Donald Trumps. Trump hatte unter anderem die globale Erwärmung als Schwindel bezeichnet.

In Deutschland richten sich die Motive allgemein gegen Populismus und „postfaktisches Denken“ sowie für mehr wissenschaftliche Evidenz in Debatten und bei politischen Entscheidungen.

Am 14.April 2018 wird der Marsch fortgesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf der Wissenschaftskommunikation. Sie soll die Verbindung zwischen Wissenschaft und den verschiedenen Handlungsfeldern herstellen und die Basis für das gegenseitige Verständnis schaffen.

Die Handlungsfelder in Deutschland sind

  • Wissenschaft und Gesellschaft
    Was an Forschung fasziniert und begeistert, welche Menschen dahinter stecken und was sie Tag für Tag machen, steht im Fokus dieses Handlungsfeldes. Forscher/innen sollen versuchen der wissenschaftsinteressierten Öffentlichkeit, den Weg zu ihren Erkenntnissen und deren Sinn zu kommunizieren. So tragen sie zu einem positiven Bild der Wissenschaft in der Gesellschaft bei und zeigen, dass sie den Menschen (durch deren Steuergelder sie ja nach wie vor großenteils finanziert werden) auch etwas zurückgeben.
  • Wissenschaft und Bildung
    Wer verstanden hat, wie der wissenschaftliche Erkenntnisprozess funktioniert, und Sachkenntnis und kritisches Denken verbindet, läuft weniger leicht Gefahr, auf politisch motivierte Desinformation und Lügen hereinzufallen.
  • Wissenschaft und Politik
    Entscheidungen sollten auf der Grundlage der besten verfügbaren Informationen gefällt werden, sprich, auf Grundlage wissenschaftlicher Evidenz und Argumentation. Politische Entscheidungsträger/innen müssen die Fähigkeit und die Bereitschaft mitbringen, diese zu verstehen.

Die übergeordneten Werte der Wissenschaft sind:

  • Wahrheit
    Wissenschaft strebt nach Wahrheit. Diese ist naturgemäß in einer sich ständig ändernden Welt und mit unseren stets begrenzten Mitteln unerreichbar; dennoch versucht die Wissenschaft, sich ihr mit nachvollziehbaren Methoden bestmöglich anzunähern. Das unterscheidet wissenschaftliche Erkenntnisse von Meinungen.
  • Freiheit
    Freiheit ist die Voraussetzung dafür, dass Wissenschaft ergebnisoffen arbeiten kann. Was die Freiheit der Wissenschaft einschränkt, beschränkt folglich auch die Aussagekraft und Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Wissenschaft sollte im Einklang mit den oben skizzierten Werten frei und ergebnisoffen nach Wahrheit streben können. Es gibt Faktoren, die diese Freiheit einschränken. Die wichtige Kommunikation mit der Öffentlichkeit wird nicht honoriert.

Wissenschaftler verschwenden ihre ohnehin knappe Zeit neben wichtigen Veröffentlichungen für das Einholen von externen Geldern für weitere Forschung. Die Abhängigkeit von externer Finanzierung und Lobbyismus behindert Kreativität und Innovation und lässt das beforschen, was bezahlt wird. Das kann die Ergebnisse eklatant beeinflussen: „Wer zahlt, schafft an.“ Diese Rahmenbedingungen des Wissenschaftssystems sind mit den Werten der Freiheit und der Wahrheit nur bedingt vereinbar.

Die Forderung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, dass sie frei nach Wahrheit streben können und dass es honoriert wird, wenn sie Verantwortung für unsere demokratische Gesellschaft übernehmen, deren Teil sie sind.

 Quelle: https://marchforscience.de/

Die Macht der Demütigung

Klar, früher wurde man an den Pranger gestellt, ausgepeitscht oder gebrandmarkt, wenn man ein Verbrechen oder eine unehrenhafte Tat begangen hatte. Schüler, die ihre Schulaufgaben nicht gemacht hatten oder mit dem Nachbarn getuschelt hatten, wurden in die Ecke gestellt. Prügelstrafe war auch noch Gang und Gebe.

Heute ist das alles verboten und dennoch ist Demütigung immer noch ein Mittel der Macht. Es gibt heute z.B. durch die sozialen Medien noch viel wirkungsvollere Methoden. Diese werden dann auch öffentlich genutzt, um auszugrenzen, sich abzusetzen, Autorität auszuüben.

Im Jahr 2015 soll ein amerikanisches Mädchen sich selbst getötet haben, weil ihr Vater sie „öffentlich“ bestrafte, in dem er ihr ihre langen Haare abschnitt, dies mit seinem Smartphone filmte und in YouTube einstellte. Das Mädchen hatte ein Selfie in Sport-BH und Leggings zuvor an einen Jungen geschickt und das Bild kam irgendwie in Umlauf, was wiederum die Schulleitung bemerkte und den Vater verständigte. Das Mädchen ertrug die Scham nicht mehr und stürzte sich von einer Brücke.

Ich will den Wahrheitsgehalt nicht beurteilen, weil es meiner Recherche nach mehrere unterschiedliche Darstellung gab. Ohne Zweifel gibt es auf Facebook noch eine Seite „Justice for Izabel“.

Als ich die Geschichte von Izabel las, fiel mir gleich eine weitere Geschichte ein, die einem meiner Klienten widerfahren war. Er erzählte mir als 60-jähriger Erwachsener, dass er als 7 oder 8 Jähriger irgendetwas mal in der Schule vermasselt hatte. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr an die „Tat“ erinnern. Sie scheint in meinem Gedächtnis keine wirklichen Spuren hinterlassen zu haben. Aber das weitere Verhalten seines Vaters lässt mir noch heute das Blut in den Adern gefrieren.

Der Vater beschloss, seinem Sohn nicht zu Hause eine Abreibung zu verpassen (das war damals in den 1960ern noch erlaubt,) sondern schnappte sich seinen Sohn, ging mit ihm zum Schuldirektor. Vor dem Schuldirektor musste der Sohn seine übliche Lederhose herunterlassen. Der Vater zog seinen Gürtel genussvoll langsam aus der Hose und verprügelte den Sohn mit der Gürtelschnalle vor den Augen des Schulrektors.
(So, nun bitte wieder ein-und ausatmen.)

Ich hatte schon beim Zuhören den Verdacht, dass irgendetwas in ihm während dieser Demütigung, (Bestrafung wäre es zu Hause gewesen,) zerbrochen war, was ihn sein ganzes weiteres Leben beeinträchtigt hat. Er hatte kein Vertrauen in andere Menschen mehr, fühlte sich immer ungeliebt, obwohl er immer nach Liebe suchte. Schließlich und endlich fiel er in tiefe Depression, hatte Verfolgungswahn und landete zweimal in der Psychiatrie.

Woher kommt dieses Bedürfnis, andere oder die eigenen Kinder vorzuführen und öffentlich bloßzustellen? Was sollen solche Demütigungen bezwecken, aber auch welche Wirkungen entfalten sie? Warum sind sie selbst in Gesellschaften verbreitet, die Würde und Respekt in ihrer Verfassung verankert haben? Lebt hier das „finstere Mittelalter“ wieder auf, das Schlechte im Menschen, die tiefen, teuflischen Abgründe?

In öffentlichen Demütigungen wird stets Macht demonstriert. Indem andere Menschen vor Augenzeugen in die Knie gezwungen und bestraft werden, bekräftigen die Täter ihren Anspruch auf eine herausgehobene, machtvolle Position. Sie versuchen sich auf Kosten des vermeintlich Schwächeren groß zu machen.

Scham ist ein Gefühl von ungeheurer Wucht und mächtiger Wirkung. Sie kann tödlich sein und prägt sich unauslöschlich ein. Dabei ist die Anwesenheit und Zeugenschaft Dritter von größter Bedeutung.

Was macht die Demütigung zu einem so abscheulichen Instrument?

Es ist die Macht und Gewalt des öffentlichen Blicks. Werden andere Menschen Zeugen individueller Fehlleistungen oder Normverstöße, wird das Schamgefühl immer brennender. Je mehr Wert der Betroffene auf Wertschätzung und Anerkennung legt, desto größer werden die Scham und der emotionale Schaden.

Tatsache ist, dass täglich gezielte, absichtsvolle Demütigungen stattfinden. Nicht nur in Familie, Schule, Beruf oder beim Militär, wo sie meist von oben nach unten erfolgen. Sondern auch unter Gleichen, unter Schülern oder Arbeitskollegen, finden sie statt, nur dort heißen sie nicht Demütigung sondern Mobbing. Selbst in der nationalen und internationalen Politik kommen sie immer häufiger vor.

Wer sich falsch verhalten oder die Normen der Gruppe verletzt hat, kann darüber Scham und Reue empfinden und mit oder ohne Unterstützung versuchen es zu ändern.

Wer jedoch gedemütigt wird, weil er oder sie anders ist, weil er oder sie eine andere soziale oder ethnische Herkunft oder Hautfarbe haben, einer anderen Religion angehören, eine andere sexuellen Orientierung oder eine andere körperlichen Gestalt oder Behinderung haben und deshalb Ausgrenzung erfährt, kann keine Reue oder Scham darüber empfinden. Denn all diese Merkmale sind ohne sein Zutun entstanden und können nicht geändert werden.

Menschen reagieren auf unterschiedliche Weisen auf Demütigung. Der eine reagiert mit Depressionen, andere entwickeln offene Aggressionen, wieder andere verbergen ihren Zorn und planen langfristige Rache.

Die stärksten Gefühle der Demütigung in Opfern entstehen, wenn die Opfer ihre Demütiger bewundern, wie es z.B. beim Vater sein kann. In Fällen, in denen solche Opfer Zugang zu Mitteln bekommen, die ihnen Rache für die erlittene Demütigung ermöglicht, kann es passieren, dass diese Rache mit besonderer Brutalität ausgeführt wird und sogar Völkermord einschließt.

Da möchte ich noch einmal daran erinnern, dass in Kapitel 1 unseres Grundgesetzes festgehalten wird:
Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Und darauf sollten wir alle achten.

Demütigung macht (dauerhaft) krank und verursacht dadurch hohe gesellschaftliche Kosten.

In einigen Fällen kann Demütigung sogar tödlich enden.

Demütigung ist gewalttätig und kann Gegengewalt erzeugen.

Demütigung kann zu Hass, Kriegen, Unterdrückung und Unversöhnlichkeit führen.

Und das Selbstwertgefühl des Peinigers/Aggressors wird nicht um ein Jota stärker.

Wenn Sie gedemütigt wurden, wenn Sie es nicht schaffen die Gefühle der Demütigung selbst zu bewältigen oder an sich selbst erkennen, dass Ihre Gewaltbereitschaft gegen andere aber auch gegen sich selbst zunimmt, dann wenden Sie sich an einen psychologischen Berater Ihres Vertrauens!

Das Leid einer Demütigung zu kurieren bedarf besonnener therapeutischer Hilfe von geeigneten Helfern.

Ich möchte ein kleines Beispiel bringen, um klarzustellen, dass der Umgang mit Demütigungen auch in der Politik weitreichende Folgen haben kann.

Nelson Mandela war erfolgreich in seinem Bemühen, sich von dem Drang nach Rache zu distanzieren, er hätte auch ein Hitler werden können. Stattdessen verwandelte er die tiefe Demütigung, die er erlebt hatte, in eine Kampagne zur Veränderung demütigender sozialer Strukturen.

Aber auch den Tätern kann geholfen werden. Meist werden sie nicht die notwendige Erkenntnis haben, dass sie etwas ändern müssen. Doch wenn ein Täter zu dieser Erkenntnis kommt, dann kann er lernen die Perspektive des Opfers einzunehmen und versuchen, Gefühle der Demütigung im Anderen zu verstehen, sie im Anderen anerkennen, und sich dafür zu entschuldigen.

Wir sollten in Kindergärten und Schulen damit beginnen, die Selbstwahrnehmung und die Empathie mit Anderen zu erwecken. Dann kann der Kreislauf der Demütigung und der daraus resultierenden Gewalt in Familien und Gesellschaft unterbrochen werden. Dann können selbstbewusste, offene Bürger ohne Gewalt und Hass miteinander leben.

!!! Könnte eine Osterbotschaft sein !!!

Gute Nachrichten, wo seid ihr?

Seit 2 Wochen begebe ich mich täglich auf die Suche nach guten, freudigen Nachrichten.

Fehlanzeige!

Bis auf die Meldungen von der Geburt von Madeleines Tochter, den Sohn von Schweini und die Hochzeitsvorbereitungen von Prinz Harry und seiner Meghan habe ich keine einzige Nachricht gefunden, die aufbauend wäre.

Es werden alle Morde, Unfälle, unglücklichen Verstrickungen, Kriege, Vergewaltigungen, Unrecht, politische Versäumnisse und Streitereien lang und breit dargestellt. Firmen, die betrügen und belügen und Promis, die sich trennen, krank sind oder sterben, bekommen viel Aufmerksamkeit.

Nun möchte ich euch fragen: Kennt ihr gute Nachrichten?

Wenn ihr gute, freudige, rührende Nachrichten mit Happy-End lest, schreibt sie mir bitte mit Quellenangabe.

Ich möchte einmal eine Zeitung erstellen, die nur gute Nachrichten hat.

Zum Leben gehört natürlich auch der Tod und Gewalt. Diese sollen nicht verschwiegen werden. Trauer und Freude liegen ganz nah beieinander, ebenso wie Glück und Unglück.

Trotzdem oder gerade deswegen möchte ich mal die guten Nachrichten ganz nach oben stellen.

… zur Freude der Menschen …
… weil die Seele die Farbe der Gedanken annimmt …

Ich verlasse mich auf euch!
Lieben, herzlichen Dank im Voraus!

Weltfrauentag 2018

In den letzten 3 Jahren ist mir eine Illusion abhanden gekommen. Obwohl ich glaube, dass ich mit beiden Beinen auf der Erde stehe und sehr realistisch bin, habe ich natürlich auch Träume. Mein Traum war immer, wenn ich erst einmal im Rentenalter bin, eine „Altweiber“-WG in Florida zu gründen und ähnlich den „Golden Girls“ (die Serie kennen wahrscheinlich nur noch die Älteren) das Leben zu genießen.

Im Rahmen der großen Flüchtlingstrecks, die besonders 2015 in den Fokus der Öffentlichkeit kamen, wurde mir klar, dass der Mensch nicht einfach da auf der Welt wohnen darf, wo er gern möchte.

Gut, dass man nicht überall arbeiten darf, war mir schon klar. Dazu braucht man ein Arbeitsvisum. Mir hätte auch bewusst sein können, dass man für fast jedes Land ein Besuchervisum braucht, das zeitlich begrenzt ist.

Seht es mir nach, dass ich trotzdem glaubte, leben zu können, wo ich will.

Mir wurde auf einen Schlag klar, dass das Leben sehr eingeschränkt ist. Und darüber bin ich sehr traurig.

Was hat das nun alles mit dem Weltfrauentag zu tun und welchen Inhalt möchte ich meinen Mit-Frauen damit nahe bringen?

Täglich lese ich in den Zeitungen über Gleichstellung von Frauen. Da schießen Frauenbeauftragte wie Pilze aus dem Boden, ebenso Forderungen nach Quote und gleichem Gehalt, etc. Alice Schwarzer hat ganze Arbeit geleistet.

Die Gegenposition von Esther Vilar („der dressierte Mann“) war eher eine überzogene Persiflage, sicher mit ein paar unangenehmen Wahrheiten für die Frauen oder zumindest Denkanstößen.

Und wie so oft liegt die Wahrheit in der Mitte.

Tatsache ist:
Frauen und Männer sind nicht gleich!

Die einen können Kinder gebären und säugen, die anderen nicht.
Die einen können im Stehen pinkeln, die anderen eher nicht.

Meine Großmutter berichtete mir allerdings, da die Frauen früher keine Unterhosen trugen, lupften sie im Stehen nur die Röcke und ließen es laufen, auch im Gespräch mit der Nachbarin. Und mein Vater erzählte mir, dass einige Russinnen das auch konnten und zwar im hohen Strahl nach oben wie die Männer. (Übrigens, aus heutiger Sicht war mein Vater nicht in russischer sondern in ukrainischer Gefangenschaft und es waren keine Russinnen sondern Ukrainerinnen.)

So, mehr fällt mir als Unterschied jetzt nicht mehr ein. Ich neige eher dazu es mit Annie aus „Annie Get Your Gun“ zu halten: Alles, was du kannst, das kann ich viel besser …

Die Beschränkungen, die einige Frauen fühlen, sind nur innere Beschränkungen. Glaubenssätze, aufgebaut durch die Umwelt.

Ein Glaubenssatz beschränkt nicht nur die einzelne Frau, sondern gleich die gesamte Gemeinschaft der Frauen: Der Glaube, dass Frauen sich nicht solidarisieren können.

Sie können es. Sie müssen dabei nur ihr eigenes Ego und die Jagd nach einem Auserwählten in den Hintergrund drängen. Auch wenn das biologische Bestreben die Fortpflanzung ist, kann der Geist dieses Bestreben regulieren.

Natürlich ist die Mutterschaft etwas Einzigartiges und Wunderschönes. Aber es gibt auch Frauen, die keine Kinder kriegen können, oder auch keine Kinder wollen. Das eine ist kein Grund zur Glorifizierung und das andere kein Grund zur Herabsetzung.

Frauen, wenn ihr euch befreien wollt, dann lasst euch nicht spalten in Mütter und keine Mütter, in Hausfrauen und Berufstätige, in Verheiratete und Ledige, in Alte und Junge, in Schwarze und Weiße, in Christinnen und Andersgläubige, in Gesunde und Kranke, in Dicke und Dünne, in Hübsche und Hässliche und was euch noch so einfällt. Lasst euch aber auch nicht dazu hinreißen, euch in Männer und Frauen zu trennen.

Wir sind alle Menschen!
Wir brauchen keinen Frauentag!
Wir brauchen einen Tag der Menschlichkeit!
Oder besser Tag für Tag Menschlichkeit!

Leben und Sterben

In den letzten Monaten begegnet mir immer wieder in dem Kreis meiner lieben Mitmenschen schwere Krankheit und leider auch der Tod.

Das macht die Gedanken manchmal schwer. Es ist natürlich, dass andere Menschen, wenn sie aus dem Kreis gerissen werden, tiefe Löcher bei denen reißen, die zurückbleiben. Es ist natürlich, dass Krankheit Angst macht, wenn man ihr gegenübersteht. Gleichzeitig fühlt man sich schlecht, dass man „überlebt“ hat oder „gesund“ ist.

In unserer modernen Gesellschaft versuchen wir den Tod zu verdrängen und sehen im Sterben nichts als Vernichtung und Verlust. Daraus folgt, dass die meisten Menschen den Tod entweder vollständig leugnen oder in Angst vor ihm leben. Schon über den Tod zu sprechen wird als morbid angesehen, und viele Menschen glauben, dass wenn Sie über den Tod sprechen, ihn schon zu sich ziehen.

Andere nehmen den Tod zu leicht: Das ist noch weit weg, das passiert nur den Alten.

Eigentlich ist das Verleugnen und Wegschieben des Todes und Sterbens nur ein Spiegel dafür, dass wir beidem, dem Leben und dem Sterben, ziemlich unvorbereitet gegenübertreten.

Das führt in unserer modernen Welt dazu, dass junge Leute in jedem erdenklichen Fach hochgebildet sind, aber keine Ahnung über den Sinn des Lebens haben oder ihn in irgendeiner Lehranstalt erhalten.

Wenn wir uns mit dem Tod beschäftigen, werden sich unweigerlich Fragen stellen, die wiederum sehr wichtig für das Leben sind. Wer bin ich? Warum bin ich hier? Worin liegt der Ursprung meines Lebens? Wann und wie wird mein Leben enden? Was bedeutet der Tod für mich? Geht mein Leben nach dem Tod noch weiter?

Zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in jeder Lebensphase – bei der Geburt eines Kindes, bei der Konfrontation mit dem Sterben oder in einer ernsten Krise – stellt man sich diese Fragen zum Wunder der Geburt und dem Mysterium des Todes. Aber nur selten erhält man darauf eine befriedigende Antwort. Was immer sich in unserem Leben ereignet, wie wir uns auch entwickeln, welche Glücksfälle und Widrigkeiten uns im Laufe unseres Lebens auch begegnen, wie viel Ruhm, Macht und Reichtum wir auch erlangen, der Tod bleibt immer gegenwärtig. Alles, was wir uns anhäufen, wird in nicht allzu ferner Zukunft verloren gehen. Geburt und Tod sind Realitäten, die sich in jeder Sekunde unseres Lebens ereignen, denn unser Körper ist einem ständigen Prozess von Werden und Vergehen unterworfen.

Diese Woche hat mich ein Ereignis stark berührt. Meine liebe Feng-Shui-Lehrerin Hedwig Seipel ist gestorben. Da ging mir durch den Kopf „Warum?“, so eine engagierte, verbindliche, freundliche und noch junge Frau?

Im Feng Shui gibt es die 12 Chi-Phasen des frühen und späten Himmels. Die 12 Chi-Phasen beruhen auf der Überlegung, dass alle Wesen in Zeit und Raum einem zyklischen Veränderungsprozess unterworfen sind. Sie sind die Beschreibung des Entstehens und Vergehens eines Lebewesens.

Beruhigend ist die Beschreibung der letzten Phase: alles vorhergehende Chi ist erschöpft und findet seine Fortsetzung in ein späteres Chi.

Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?

Das ist eine wichtige Frage, die durch kein Wissen belegt oder nachvollziehbar ist. Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten, stehen dieser Frage viel offener gegenüber und ihr Leben verändert sich auch gravierend.

Menschen, die ein Nahtoderlebnis hatten oder die im Sterben liegen, kommen der Quintessenz des Lebens manchmal sehr nah. Sie erzählen, das was wirklich zählt, ist mehr Liebe zu geben, liebevoller miteinander umzugehen. Alle zwischenmenschlichen Beziehungen und Liebe sind das Wichtigste, nicht die materiellen Güter. Und zu erkennen, dass alles, auch das, was man unbewusst tut, gespeichert bleibt. Alles kommt irgendwann wieder zum Vorschein.

Die australische Krankenschwester Bronnie Ware hat viele Jahre in der Palliative Care gearbeitet und sterbende Patienten in deren letzten drei bis zwölf Lebenswochen begleitet. Dabei ist ihr aufgefallen, dass Sterbende häufig die gleichen Versäumnisse in ihrem Leben bereuen. Die fünf häufigsten Erkenntnisse hat sie aufgeschrieben:

  • Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, ein Leben getreu mir selbst zu führen – anstatt eines, das andere von mir erwarteten.
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet.
  • Ich wünschte, ich hätte den Mut aufgebracht, meine Gefühle zu zeigen.
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunden in Kontakt geblieben.
  • Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen.

In diesem Sinne:

Erlaube dir zu weinen, über dein bisheriges Leben!
Dann überlege dir, wie du wirklich leben willst.
Versuche Arbeit zu findet, die dich lebendig macht.
Zeige, was du fühlst!

Das chinesische Jahr des Erde-Hundes 2018

Das chinesische Jahr des Hundes beginnt am 16.02.2018 und endet am 05.02.2019. Es  steht unter der Regentschaft des Erde-Hundes.

Der Hund im chinesischen Horoskop ist ein ruhiger, treuer, gerechtigkeitsliebender, intelligenter und hilfsbereiter Genosse.

Der Hund ist ehrlich, freundlich und loyal. Seine Aufrichtigkeit und sein Gerechtigkeitsempfinden beeindrucken seine Mitmenschen. Für seine Freunde ist er ein wertvoller Helfer und es immer Verlass auf ihn, auch wenn er sich nicht ausnutzen lässt. Auf der anderen Seite ist er ein erbitterter Kämpfer für die Gerechtigkeit.

Von Natur aus ist er sehr bodenständig und braucht keinen Luxus um zufrieden zu sein, was durch das Element Erde noch zusätzlich betont wird. Stabilität und Sicherheit sind ihm sehr wichtig. Das Tierkreiszeichen Hund ist Yang-betont, also sehr durchsetzungsstark, das Element Erde gehört dem Yin an und relativiert damit alles Yang-betonte des Hundes.

Er ist sehr sachlich und Vernunft betont. Aufgrund seiner Intelligenz macht er auch selten Fehler. Er denkt lange nach um eine Entscheidung zu treffen, verfolgt diese dann aber auch hartnäckig.

Sein Auftreten wirkt authentisch und sehr überzeugend. Er engagiert sich für seine Mitmenschen und bekämpft mit aller Macht Ungerechtigkeiten. Leider neigt er dazu in „gut“ und „böse“ zu sortieren und lässt ungern andere Meinungen gelten.

Da der Hund viel Humor besitzt und sympathisch und zuvorkommen bei seinen Mitmenschen ankommt, analytisch und scharfsinnig Probleme anpackt und zu außergewöhnlichen Lösungen und Ratschlägen kommt, freuen wir uns auf das ehrliche, loyale, bodenständige, freundliche und humorvolle Jahr 2018.

Die Qualität der Sterne für das Jahr 2018 ist überwiegend gut.

Das Jahr wird sich durch feurige Kraft positiv auszeichnen. Das Jahr wird Beständigkeit, Wohlstand und eine funktionierende Gemeinschaft hervorbringen. Hilfreiche Menschen werden für die Allgemeinheit eintreten.

Berufliche, gesellschaftliche, private Partnerschaften finden segensreiche Unterstützer. Mit Ehrlichkeit und loyalem Verhalten kann alles gelingen.

Der Reichtum wird im Sinne von Stabilität und Sicherheit sich in Zufriedenheit und glücklichen Wendungen zeigen.

Das Ansehen stagniert ein wenig und kann durch unanständiges Verhalten stark ramponiert werden.

Die Vernunft wird siegen, aber es werden auch falsche Entscheidungen getroffen. Wenn daran nicht starsinnig festgehalten wird, werden sich diese aber ändern lassen.

Innovative Lösungsstrategien oder neue Projekte stehen leider nicht in den Sternen. Darauf werden wir noch ein Jahr warten müssen.

Die Gesundheit ist relativ stabil. In Familien sind die Einzelkämpfer am Werk.

Karrieren werden wir allerdings auch noch etwas vertagen müssen. Der Lebensweg kann sehr beschwerlich und von Unglück begleitet sein.

 

Die Tendenzen der Monate:

An den restlichen Tagen im Februar stört ein „wilder Teufel“ unseren inneren Frieden. Dabei lassen vernünftige Entscheidungen unterstützt von hilfreichen Menschen eine gewisse Leichtigkeit zu.
Vorsicht bei Investitionen!

Im März stärken gute Vorschläge unsere Partnerschaften und fördern unser Ansehen. Allerdings schwächelt unsere Gesundheit. Freundschaften können durch Missverständnisse gestört werden.

Imr April ist die Gesundheit wieder zurück. Schlechte Projekte, z.B. in der beruflichen Partnerschaft, führen zu Unzufriedenheit und gefährden damit die Stabilität. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz schläft nicht.
Vorsicht bei späten Glatteis oder im Wintersport: Knochenbrüche möglich!

Im Mai sind wir ein bisschen ratlos und verwirrt. Vielleicht machen uns Geldprobleme zu schaffen. Wir sind außer Balance. Streitigkeiten mit Söhnen könnten ein Grund dafür sein. Dafür blühen Partnerschaften auf, wir gehen gern an die Öffentlichkeit. Beförderungen können anstehen. Insgesamt  fühlen uns zufrieden und glücklich.

Im Juni fühlen wir uns rundum wohl und erledigen alles mit Leichtigkeit. Wir haben allerdings das Bedürfnis uns etwas zurückzuziehen.
Vorsicht im Straßenverkehr: Unfälle sind möglich!

Im Juli lassen sich mit Freunden und Partnern glückliche Stunden genießen. Da macht es nichts, dass uns neue Ideen meiden. Am besten wir machen eine Pause und erholen uns.
Aufgepasst: Trennungen und rechtliche Probleme können an der Ecke lauern.

Wer im August seinen Urlaub macht oder sogar aus dem Juli in den August verlängern kann, kommt vollkommen erholt, strotzend vor Gesundheit und voll neuer Pläne zurück. Wissenschaftliche und/oder künstlerische Erfolge erscheinen am Sternenhimmel.

Im September winkt uns materielle Sicherheit. Wir haben ein glückliches Händchen bei finanziellen Dingen und finden öffentliche Anerkennung.
Vorsicht vor Erkältungen!
Und eine Warnung für die Frauen: Gewalt ist nicht ausgeschlossen!

Im Oktober befinden wir uns wieder voll in unserer Mitte und das gesellschaftliche Leben blüht auf.  Missverständnisse mit älteren Personen können auftreten. Mit Geduld und Verständnis sind diese aber lösbar.
Bitte weiter auf die Gesundheit achten!

Im November ist unser Leben voll im Fluss. Entscheidungen finden Unterstützer. Wir sind so voller Tatendrang, dass wir aufpassen müssen uns nicht zu verausgaben.
Vorsicht vor Investitionen und Glücksspielen!

Im Dezember läuft alles wie am Schnürchen. Wir sollten auf unsere Gesundheit aufpassen, erhöhte Erkältungsgefahr, und unsere Freundschaften pflegen. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz ist wieder groß.
Vorsicht: Unwohlsein durch verdorbenes Essen möglich und Messer besser wegräumen!

Im Januar 2019 können uns die „guten Vorsätze“ zum Jahreswechsel unzufrieden machen, weil wir sie schon gebrochen haben. Deswegen besser darauf verzichten. Es liegt nur an uns selbst, denn der Januar startet richtig gut, u.a. stehen finanzielle Erfolge , gute Gesundheit, Beförderung, Erfolg bei Prüfungen und Ansehen gut sichtbar in den Sternen.

Alles im Allen wird das Jahr des Erde-Hundes 2018 ein Jahr von erfolgreichem Miteinander, Stabilität, Sicherheit und glücklichen, zufriedenen Stunden.

Und denken Sie stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugen Verhalten jederzeit selbst entscheiden und Ihren Weg beeinflussen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr des Erde-Hundes 2018.

Mir persönlich machen die Aussichten Mut vorwärts zu schauen. Ich wünsche mir von Herzen ein unbeschwertes Miteinander, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität.

In diesem Sinne,
Eure Birgitt Jendrosch