Architektur und Gesundheit

Bauhaus Treppenhaus

Erstaunlich wie sich Gedanken über Jahrtausende wiederholen, ob Feng Shui oder Bauhaus-Architektur.

Da lese ich im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Bauhaus-Architektur einen Artikel in der Ärzte-Zeitung „Wie Architektur die Gesundheit beeinflusst“, die den Gedanken des Bauhaus-Gründers Walter Gropius aufgreift.

Moderne Architektur, so Gropius, solle „gleich der menschlichen Natur“ das ganze Leben umfassen. „Wir müssen uns mit der Ganzheit des Lebens auseinandersetzen.“

Die künftigen Architekten, Künstler und Gestalter sollten sich, bevor sie mit dem eigentlichen Studium begannen, zunächst in ihrem Menschsein begreifen.

Da ging es um Bewegung, Atemübungen, um Selbsterfahrung, Meditation, um Ernährung und vor allem auch um intensive und reflektierte Wahrnehmung. Die Bewegungs- und Konzentrationsübungen der Musikpädagogin Gertrud Grunow sollten die Studenten in ein inneres Gleichgewicht bringen. Pädagogische Arbeit, die auf Selbstbewusstsein und Identität abzielt.

„Wer sich selbst im eigenen Menschsein begreift, kann sein Gegenüber begreifen und dann für dieses gestaltend tätig sein.“
https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/praevention/article/984276/formende-formen-architektur-gesundheit-beeinflusst.html

In meiner Meister-Klasse zur traditionellen Feng-Shui-Berater-Ausbildung lehre ich etwas ganz ähnliches.

Die Ausbildung beginnt mit medialen, schamanischen Techniken und dient dazu sich mit sich selbst zu befassen damit der Schüler Zugang zu seiner Intuition und den Energien seiner Umwelt finden kann.

Der Berater soll frei sein von Vorlieben, Abneigungen und eigensüchtigen Gedanken. Er soll eingebunden in die natürlichen Prozesse des Lebens und authentisch im Sein und Handeln sein.

Erst wenn der Schüler erkannt hat, was ihn persönlich ausmacht, was seine Authentizität ist, dann kann er auch das Individuelle in seinen Klienten sehen und respektieren.

Ein Schüler soll seine geistige, seelische Verfassung vor der Tätigkeit als Feng-Shui-Berater schulen und lernen sie vor einer Beratung zu überprüfen. So wie er einen Ort, den er bewerten will, überprüft und dabei auf intuitive Gefühle der Situation achtet.
http://www.jendrosch-feng-shui.de

Das chinesische Jahr des Schweines 2019

Das chinesische Jahr des Hundes beginnt am 05.02.2019 und endet am 24.01.2020. Es  steht unter der Regentschaft des Erde-Schweines.

In der chinesischen Symbolik steht das Schwein für Glück, Reichtum und Zufriedenheit. Das Schwein ist ein treuer Freund, hat ein offenes Herz und bedankt sich mit viel Fröhlichkeit und Verständnis. Deswegen könnte es sein, dass der verheißene Reichtum eher seelischer und weniger materieller Art sein wird.

Das Wichtigste für das Schwein sind Familie und Freunde. Um Familie und Freunde sorgt sich das Schwein gern und fühlt sich in dieser Gruppe geborgen. Das Schwein beschenkt seine Mitmenschen gern mit Großzügigkeit und Wohlwollen. So könnte 2019 ein rundum gemütliches und gesellschaftliches Jahr werden. Am glücklichsten wird dieses Jahr derjenige sein, der sich für soziale Einrichtungen oder die Gemeinschaft einsetzt.

Aber ein Schwein kann auch anders. Wenn es in die Enge getrieben wird oder sein persönliches Umfeld verteidigen muss, dann kann es zur „wilden Sau“ werden. Denken wir nur an die Gefährlichkeit von bedrohten Wildschweinen, wovon manch Jäger berichten kann.

Das Erde-Schwein ist übrigens das vernünftigste Schwein. Es lässt sich nicht so schnell in Rage bringen und ist sehr verlässlich. Schweine sind auch sehr intelligent und anpassungsfähig.

Die Qualität der Sterne für das Jahr 2019 ist überwiegend gut.

Das Jahr wird sich durch Reichtum und Glück positiv begleitet. Familie und Kreativität sind die Wurzeln dafür. Es können Partnerschaftskonflikte auftreten und der Wissenserwerb steht unter keinem glücklichen Stern.

Die Tendenzen der Monate:

An den restlichen Tagen im Februar kann das Streben nach Reichtum krank machen und zu finanziellen Einbußen führen. Beim Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz wird unter Umständen nicht klug gehandelt. Beim Wintersport können Beinverletzungen die Folge sein, besonders bei jungen Männern.

Im März können wir uns guter Gesundheit und beruflichen Erfolges erfreuen. Beruflicher Erfolg führt zu finanziellem Erfolg, Anerkennung und Popularität. Es können Probleme mit dem Magen und im Mundbereich auftreten. Ein Wohnortwechsel kann anstehen..

Im April sind glückliche Ereignisse zu erwarten. Durch Missverständnisse kann es zu Beziehungsproblemen kommen.

Im Mai stehen vorteilhafte Gelegenheiten für die Finanzen vor der Tür. Allerdings ist der Mai sehr ungünstig für Partnerschaften und wir neigen zu Krankheiten.

Im Juni steht das Glück an unserer Seite. Allerdings fühlen wir uns leicht erschöpft und haben einen Mangel an Kreativität.

Im Juli genießen wir hohes Ansehen und finanzielle Erfolge. Im Biergarten sollten wir lieber das Bier stehen lassen, weil Leberprobleme auftreten könnten. Wir fühlen uns weiter erschöpft und psychisch instabil.

Wer im August seinen Urlaub macht, sollte besonders auf sein Essen achten. Es stehen Verdauungsprobleme wegen verdorbener Speisen in den Sternen. Allgemein lässt die Gesundheit zu wünschen übrig

Im September gewinnen wir unsere Kraft und Gesundheit zurück. Den Konkurrenzkampf am Arbeitsplatz gewinnen wir und es winkt uns ein Karriere-Fortschritt.
Aber Vorsicht vor Unfällen!

Im Oktober sollten wir trotz guter Finanzen Vorsicht bei Investitionen walten lassen.

Im November ist eine gute Zeit für Prüfungen jeder Art.

Im Dezember läuft alles wie am Schnürchen. Unsere Gesundheit ist stabil. Die Finanzen stimmen und wir erfreuen uns hohen Ansehens. Eventuell wird ein Wohnortwechsel notwendig.

Im Januar 2020 könnte es auf der Silvesterparty zu Mistverständnissen kommen und in Folge davon zu Beziehungskonflikten. Aber glückliche Ereignisse werden uns reich entschädigen.

Alles im Allen wird das Jahr des Erde-Schweines 2019 ein erfolgreiches Jahr mit geselligem Miteinander, glücklichen, zufriedenen Stunden und einer hervorragenden finanziellen Basis.

Und denkt stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugen Verhalten jederzeit selbst entscheiden und unseren Weg beeinflussen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr des Schweines 2019.

Mir persönlich machen die Aussichten Mut erwartungsvoll ins neue Jahr zu schauen. Ich wünsche mir von Herzen ein unbeschwertes Miteinander, Hilfsbereitschaft, Treue  und viele Glücksmomente.

In diesem Sinne, Happy New Year,
Eure Birgitt Jendrosch

Das chinesische Jahr des Erde-Hundes 2018

Das chinesische Jahr des Hundes beginnt am 16.02.2018 und endet am 05.02.2019. Es  steht unter der Regentschaft des Erde-Hundes.

Der Hund im chinesischen Horoskop ist ein ruhiger, treuer, gerechtigkeitsliebender, intelligenter und hilfsbereiter Genosse.

Der Hund ist ehrlich, freundlich und loyal. Seine Aufrichtigkeit und sein Gerechtigkeitsempfinden beeindrucken seine Mitmenschen. Für seine Freunde ist er ein wertvoller Helfer und es immer Verlass auf ihn, auch wenn er sich nicht ausnutzen lässt. Auf der anderen Seite ist er ein erbitterter Kämpfer für die Gerechtigkeit.

Von Natur aus ist er sehr bodenständig und braucht keinen Luxus um zufrieden zu sein, was durch das Element Erde noch zusätzlich betont wird. Stabilität und Sicherheit sind ihm sehr wichtig. Das Tierkreiszeichen Hund ist Yang-betont, also sehr durchsetzungsstark, das Element Erde gehört dem Yin an und relativiert damit alles Yang-betonte des Hundes.

Er ist sehr sachlich und Vernunft betont. Aufgrund seiner Intelligenz macht er auch selten Fehler. Er denkt lange nach um eine Entscheidung zu treffen, verfolgt diese dann aber auch hartnäckig.

Sein Auftreten wirkt authentisch und sehr überzeugend. Er engagiert sich für seine Mitmenschen und bekämpft mit aller Macht Ungerechtigkeiten. Leider neigt er dazu in „gut“ und „böse“ zu sortieren und lässt ungern andere Meinungen gelten.

Da der Hund viel Humor besitzt und sympathisch und zuvorkommen bei seinen Mitmenschen ankommt, analytisch und scharfsinnig Probleme anpackt und zu außergewöhnlichen Lösungen und Ratschlägen kommt, freuen wir uns auf das ehrliche, loyale, bodenständige, freundliche und humorvolle Jahr 2018.

Die Qualität der Sterne für das Jahr 2018 ist überwiegend gut.

Das Jahr wird sich durch feurige Kraft positiv auszeichnen. Das Jahr wird Beständigkeit, Wohlstand und eine funktionierende Gemeinschaft hervorbringen. Hilfreiche Menschen werden für die Allgemeinheit eintreten.

Berufliche, gesellschaftliche, private Partnerschaften finden segensreiche Unterstützer. Mit Ehrlichkeit und loyalem Verhalten kann alles gelingen.

Der Reichtum wird im Sinne von Stabilität und Sicherheit sich in Zufriedenheit und glücklichen Wendungen zeigen.

Das Ansehen stagniert ein wenig und kann durch unanständiges Verhalten stark ramponiert werden.

Die Vernunft wird siegen, aber es werden auch falsche Entscheidungen getroffen. Wenn daran nicht starsinnig festgehalten wird, werden sich diese aber ändern lassen.

Innovative Lösungsstrategien oder neue Projekte stehen leider nicht in den Sternen. Darauf werden wir noch ein Jahr warten müssen.

Die Gesundheit ist relativ stabil. In Familien sind die Einzelkämpfer am Werk.

Karrieren werden wir allerdings auch noch etwas vertagen müssen. Der Lebensweg kann sehr beschwerlich und von Unglück begleitet sein.

 

Die Tendenzen der Monate:

An den restlichen Tagen im Februar stört ein „wilder Teufel“ unseren inneren Frieden. Dabei lassen vernünftige Entscheidungen unterstützt von hilfreichen Menschen eine gewisse Leichtigkeit zu.
Vorsicht bei Investitionen!

Im März stärken gute Vorschläge unsere Partnerschaften und fördern unser Ansehen. Allerdings schwächelt unsere Gesundheit. Freundschaften können durch Missverständnisse gestört werden.

Imr April ist die Gesundheit wieder zurück. Schlechte Projekte, z.B. in der beruflichen Partnerschaft, führen zu Unzufriedenheit und gefährden damit die Stabilität. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz schläft nicht.
Vorsicht bei späten Glatteis oder im Wintersport: Knochenbrüche möglich!

Im Mai sind wir ein bisschen ratlos und verwirrt. Vielleicht machen uns Geldprobleme zu schaffen. Wir sind außer Balance. Streitigkeiten mit Söhnen könnten ein Grund dafür sein. Dafür blühen Partnerschaften auf, wir gehen gern an die Öffentlichkeit. Beförderungen können anstehen. Insgesamt  fühlen uns zufrieden und glücklich.

Im Juni fühlen wir uns rundum wohl und erledigen alles mit Leichtigkeit. Wir haben allerdings das Bedürfnis uns etwas zurückzuziehen.
Vorsicht im Straßenverkehr: Unfälle sind möglich!

Im Juli lassen sich mit Freunden und Partnern glückliche Stunden genießen. Da macht es nichts, dass uns neue Ideen meiden. Am besten wir machen eine Pause und erholen uns.
Aufgepasst: Trennungen und rechtliche Probleme können an der Ecke lauern.

Wer im August seinen Urlaub macht oder sogar aus dem Juli in den August verlängern kann, kommt vollkommen erholt, strotzend vor Gesundheit und voll neuer Pläne zurück. Wissenschaftliche und/oder künstlerische Erfolge erscheinen am Sternenhimmel.

Im September winkt uns materielle Sicherheit. Wir haben ein glückliches Händchen bei finanziellen Dingen und finden öffentliche Anerkennung.
Vorsicht vor Erkältungen!
Und eine Warnung für die Frauen: Gewalt ist nicht ausgeschlossen!

Im Oktober befinden wir uns wieder voll in unserer Mitte und das gesellschaftliche Leben blüht auf.  Missverständnisse mit älteren Personen können auftreten. Mit Geduld und Verständnis sind diese aber lösbar.
Bitte weiter auf die Gesundheit achten!

Im November ist unser Leben voll im Fluss. Entscheidungen finden Unterstützer. Wir sind so voller Tatendrang, dass wir aufpassen müssen uns nicht zu verausgaben.
Vorsicht vor Investitionen und Glücksspielen!

Im Dezember läuft alles wie am Schnürchen. Wir sollten auf unsere Gesundheit aufpassen, erhöhte Erkältungsgefahr, und unsere Freundschaften pflegen. Die Konkurrenz am Arbeitsplatz ist wieder groß.
Vorsicht: Unwohlsein durch verdorbenes Essen möglich und Messer besser wegräumen!

Im Januar 2019 können uns die „guten Vorsätze“ zum Jahreswechsel unzufrieden machen, weil wir sie schon gebrochen haben. Deswegen besser darauf verzichten. Es liegt nur an uns selbst, denn der Januar startet richtig gut, u.a. stehen finanzielle Erfolge , gute Gesundheit, Beförderung, Erfolg bei Prüfungen und Ansehen gut sichtbar in den Sternen.

Alles im Allen wird das Jahr des Erde-Hundes 2018 ein Jahr von erfolgreichem Miteinander, Stabilität, Sicherheit und glücklichen, zufriedenen Stunden.

Und denken Sie stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugen Verhalten jederzeit selbst entscheiden und Ihren Weg beeinflussen.

Ich wünsche allen ein erfolgreiches Jahr des Erde-Hundes 2018.

Mir persönlich machen die Aussichten Mut vorwärts zu schauen. Ich wünsche mir von Herzen ein unbeschwertes Miteinander, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Loyalität.

In diesem Sinne,
Eure Birgitt Jendrosch

Freie Sicht auf das Leben

Ein älterer Kollege erzählte mir, wie schön es vor vielen Jahren war, als er in einem Neubaugebiet sein Haus baute. Er erzählte darüber, wie alle Nachbarn, wenn er von der S-Bahn-Station kommend seinen Heimweg antrat, im Garten werkelnd ihn freundlich begrüßten und immer Zeit für einen kleinen Schwatz erübrigten.

Es wurden auf der Straße gemeinsam Straßenfeste veranstaltet und jeder trug etwas dazu bei. Der eine brachte seine Ziehharmonika mit und alle stimmten vergnügt Lieder an. Ein anderer stand am Grill und briet Würstchen und Steaks. Die Frauen hatten große Schüsseln mit leckeren Salaten  gefüllt. Die Männer stellten gemeinsam Gartenbänke und -tische auf, während die Frauen alles mit Blumen und Girlanden schmückten.

Man war gemeinsam fröhlich und gut gelaunt, verabredete sich zur gegenseitigen Hilfe und für weitere Festivitäten.

Heute, erzählte der Kollege, ist die Nachbarschaft wie ausgestorben, wenn ich mich auf den Weg mache. Man hört schon etwas, aber man sieht nichts mehr. Hecken und Gebüsch sind überdimensional groß gewachsen. Keiner legt mehr Wert auf einen nachbarschaftlichen Plausch oder ein gemeinsames Bier oder Gläschen Wein.

Es ist, als wenn die Hecken und Büsche Mauern bilden würden. Mauern, die alles ersticken und unterbinden, was Freude macht und soziale Bindungen schafft.

Die Streitereien unter den Nachbarn nehmen dafür täglich zu. Da ist auf einmal eine Pflanze zu nah am Zaun, die Zweige hängen über, die Sonne kann nicht mehr den Garten erreichen. Nachbarskatze, die bis dato in der Urlaubszeit vom Nachbarn versorgt wurde, wird nun mit allen Mittelchen vertrieben. Jede Katzenhinterlassenschaft dem Nachbarn vor die Tür gelegt. Dem kläffenden Hund wird per Anwalt das Bellen untersagt.

Jede Veränderung an Haus oder Garten, ein neues Auto oder ein größeres Gartenhaus, ein Swimmingpool, alles wird zum Neidobjekt.

In letzter Zeit häufen sich auch die Anzahl  der Überwachungskameras, die nicht nur auf das eigene Grundstück gerichtet sind. Selbst Lauschangriffe hielt er nicht mehr für unwahrscheinlich. Demnächst kämen sicher auch noch ein paar Drohnen dazu.

Was glauben Sie, würde passieren, wenn die Hecken und Büsche beseitigt, hohe Mauern abgerissen würden?

Würde sich der soziale Zusammenhalt wieder herstellen, so ganz von allein, nur weil man sich sieht?

Aus Feng-Shui-Sicht grenzen Hecken, Zäune oder Mauern die private Welt zur Außenwelt ab. Sie sind Schutz vor der hektischen Umwelt und ungebetenen Gästen.

In einem Garten ohne deutlich markierte Grenzen kann sich das Chi nur schwer sammeln. Durch den ständigen ungehinderten Energieaustausch mit der äußeren Umgebung ist es schwierig, Geborgenheit, Sicherheit und den persönlichen Charakter des Gartens zu wahren.

Wer sich aber zu stark von der Umwelt abschottet, läuft Gefahr wegen des überwiegenden Yin-Anteils für Ängste und Depressionen anfällig zu werden.

Auch traditionelle chinesische Gärten erlauben Einblicke in den Garten. Ich nenne sie scherzhaft die Feng-Shui-Löcher, die meist eckig aber auch rund in Mauern oder Hecken eingelassen werden.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Menschen, Tiere und Pflanzen fühlen sich in einem Luft- und Sichtdurchlässigem Garten freier und wohler.

Man kann wieder am öffentlichen Leben teilnehmen, wenn man will. Wenn ich meine Ruhe haben möchte, dann ist ein lauschig gestaltetes Plätzchen in der Tiefe des Gartens vollkommen ausreichend.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen kommunikationsfördernden Garten.

Haben Sie Freude am Leben und genießen Sie mit allen Sinnen!

Das Wohnzimmer und seine Nutzung

Ein Wohnzimmer kann auf vielerlei Arten genutzt werden, als Treffpunkt für die Familie, zum Ausruhen und Entspannen, zum Essen, zum Arbeiten, als Spielplatz für die Kinder, als Musikzimmer, zum Repräsentieren. Vielleicht nutzen Sie Ihr Wohnzimmer noch für andere Zwecke.

Früher war das Wohnzimmer „die gute Stube“, die nur an Feiertagen betreten wurde und eher repräsentieren sollte. Hier empfing man Besuch, hier fanden Familienfeiern statt, zu denen man sich auch seine „Sonntags“-kleidung anzog. In der besseren Gesellschaft gab es natürlich auch noch den Salon.

Alltags fand das Leben eher in der Wohnküche statt.

Später wurde das Wohnzimmer zum Raum der Entspannung und Unterhaltung. Hier standen die edle Stereo-Anlage und das Fernsehgerät. Hier traf man sich mit Freunden zum Erzählen und vielleicht beherbergte das Wohnzimmer auch eine Essecke.

Dann wandelte sich der Wohnraum zu einem großen Raum inklusive Küchenzeile. Darin waren dann noch mehr Funktionen und Wohnbereiche beheimatet. Es wurde gekocht, gegessen, entspannt, unterhalten, gespielt und sogar gearbeitet. Im Zeitalter des Home-Workings ist es keine Seltenheit, dass auch ein Schreibtisch mit integriert ist. Obwohl ich heute öfters beobachte, dass Tablett-PC via WLAN und Smartphone überall zum Einsatz kommen, auch in sehr relaxter Haltung auf dem Sofa oder im Sommer auf der Terrasse.

So hat sicher jeder Haushalt seine eigene Nutzungsversion eines Wohnzimmers, die sich sicher im Laufe der Zeit, mit Kindern, ohne Kinder, auch noch wandelt.

Im Feng Shui bedeutet dies eine Herausforderung für die Inneneinrichtung.

Wohnzimmer, Küche, Spielzimmer, Party Raum werden den Yang-Räumen zugeordnet, während Esszimmer und Ruheräume der Kategorie Yin zugeschrieben werden.

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Einrichtung wie der Farbgestaltung der Wände, den Fußbodenbelag, die Möbel und vieles mehr.

Kommt noch ein Arbeitsbereich hinzu, ist die Art der Arbeit für die Gestaltung wichtig, ist sie kreativ, ist sie ordnend, bedingt sie hohe Konzentration.

Bevor nach den Regeln des Feng Shui gestaltet werden kann, ist es also unumgänglich, die Nutzungsart des Wohnzimmers zu bestimmen. Danach kann man unterschiedlich Bereiche gemäß Yin oder Yang gestalten.

Welche Funktionen muss denn Ihr Wohnzimmer erfüllen?

Mein Wohnzimmer dient überwiegend der Entspannung und Unterhaltung. Und mein Klavier hat eine wichtige Funktion darin.

Was glauben Sie, gehört musizieren eher zu Yin oder Yang?

Das Zentrum verleiht Stabilität

In allen Lebensbereichen sollten wir versuchen in unserer „Mitte“ zu bleiben. Auch unsere Wohnung hat eine Mitte, die unserem Leben Stabilität und Ausgewogenheit geben kann.

Die Mitte ist keiner Himmelsrichtung zugeordnet, steht für den Mittelpunkt unseres Lebens und für die Summe unserer Lebensthemen. Hier sollte sich das lebensspendende Chi ungehindert ausbreiten können. Die Mitte ist der Wandlungsphase Erde zugeordnet.

Im taoistischen Sinne übernimmt die Wandlungsphase Erde die Rolle der Mutter-Erde, die uns Kraft gibt, für uns sorgt und unseren Mittelpunkt bildet. Erde als Wandlungsphase repräsentiert den Ursprung aller Dinge und steht für Standfestigkeit. Erde hilft uns zu uns selbst zu finden, uns zu beruhigen und ausdauernd zu sein. Wir sprechen davon „uns erden“ zu müssen oder mit „beiden Beinen auf der Erde“ zu stehen.

In herrschaftlichen Häusern übernahm oft die Empfangshalle die Funktion der Mitte. Sie gehörte im weiteren Sinne zum Flur. In Zeiten der überhöhten Grundstückspreise kann sich wohl fast keiner mehr eine üppige Empfangshalle leisten. Der Flur in den modernen Wohnungen wird meist stark reduziert zu Gunsten der Wohnräume geplant. Trotzdem sollten wir versuchen die Mitte in der Wohnung zu finden und diese zu betonen.

Können wir nicht die wirkliche Mitte betonen, so schaffen wir ersatzweise in direkter Nähe einen symbolischen Ort der Besinnung und inneren Sammlung.

Am besten eignet sich dafür ein Tisch, der einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt, wie z.B. eine Truhe in Form eines Würfels oder Rechtecks. Darauf könnte eine Salzkristall-Lampe stehen, die möglichst oft eingeschaltet ist.

Es kann auch ein Bild an der Wand sein, das auf Sie persönlich einen beruhigenden, stabilisierenden Eindruck macht, z.B. ein Landschaftsbild, gern auch mit Bergen.

Des Öfteren sehe ich Mandalas, die ebenfalls eine harmonisierende Wirkung übernehmen können. Ich schlage allerdings vor, dass diese Mandalas dann nicht nur rund sind, sondern viele zulaufende Spitzen ähnlich einer Sonne oder einer Strahlendahlie besitzen. Ein Beispiel ist das obige Bild.

Eins zum Schluss, wenn Sie sich geerdet, stabilisiert und wohl fühlen, muss das Ergebnis niemand anderem gefallen.

Der Energieversorger Flur

Der Flur macht es erst möglich, in die verschiedenen Zimmer einer Wohnung zu gelangen. Er versorgt die Zimmer mit dem nährenden Chi, das über den Eingangsbereich einfließt.

Ein Flur ist also im Sinne von Feng Shui nicht nur eine Verbindungsstraße sondern auch ein Bringer vom Lebensenergie spendenden Chi. Durch die Gestaltung der Einrichtung, der Wände, des Bodens und des Lichtes können wir das Chi so leiten, dass es auch die Räume erreicht und diese ebenfalls versorgen kann.

Vielleicht haben auch Sie schon die Erfahrung gemacht, dass es Flure gibt, in denen man sich nicht gerne aufhält und dass nicht nur, weil man dort Unangenehmes zu erledigen hat. Denken Sie vielleicht an Flure in Behörden. Wenn Sie dort sitzen und auf Einlass in ein Zimmer warten, vergeht die Zeit einfach nicht. Oder auf Fluren in Krankenhäusern können Sie vielleicht fühlen, wie Sie immer nervöser werden. Das hat nicht nur etwas damit zu tun, das es sich hier meist um besondere Situationen handelt, sondern auch mit der Art der Flure.

Das sind Flure, in denen das Chi eintritt und „haste was kannste“ wieder verschwindet. Die abzweigenden Räume gehen dabei leer aus. Der Mensch, der sich in einem solchen Flur aufhält, reagiert dementsprechend.

Solche Flure kann man durch Lichtquellen oder eine Bodengestaltung, z.B. durch Querstreifen, verbessern. Das Chi wird dann dazu gebracht nicht vom Eingang zum Ausgang zu schießen, sondern zu verweilen.

So sollten wir auch im privaten Flur versuchen das versorgende Chi zu lenken, damit alle Zimmer ausreichend belebt werden. Locken Sie das Chi mit Lichtquellen, mit schönen Dekorationsgegenständen oder Möbeln, mit Mustern auf dem Bodenbelag oder Blickpunkten an den Wänden.

Falls sich die Kellertür gleich direkt gegenüber vom Eingang befindet, sollten Sie diese nach Ihrem Geschmack verschönern. Das geht z.B. mit einem Türkranz oder wie Sie oben sehen können mit einem aufgemalten Bild.

Diese Tür befindet sich bei mir vor dem Heizungskeller.  Auf dem Weg zu meinem Arbeitszimmer muss ich daran vorbei. Meine Mutter hat sie mit diesem fröhlichen Gemälde zu einem wunderschönen Anblick gemacht. Sie hat dazu zum Teil Schablonen benutzt, wie bei dem Topf und dem Baum. Tulpen, Narzissen, Vögel und Schmetterlinge hat sie freihändig gemalt.

Jedes Mal, wenn ich daran vorbei gehe, erfreue ich mich daran und denke gleichzeitig an meine Mutter. So schenkt mir meine Mutter sozusagen noch aus dem Himmel ihre Energie.

Lassen Sie sich durch Ihre eigenen Ideen leiten. Alles, was Sie erfreut, was Ihnen von Herzen gefällt, ist geeignet das Chi zu lenken und Ihre Wohnung verschwenderisch mit Energie zu versorgen.

Eingang und Empfang

Wenn sich eine Haus- oder Wohnungstüre öffnet, wissen wir sofort, ob wir dort gern hinein gehen werden, ob wir uns empfangen fühlen, oder ob wir das dunkle Gefühl haben, wir sollten uns lieber nicht auf einen Aufenthalt einlassen.

Der Bereich, der sich hinter der Haustür auftut, sollte hell, freundlich und ausreichend groß zum Eintreten sein. Vielleicht eine Sitzgelegenheit zum Schuhe an- und ausziehen, Stauraum für Jacke, Mantel und Regenschirm bieten und uns einfach das Gefühl geben, hier bist du willkommen.

Dazu gehört auch, dass sich die Tür leicht und angenehm öffnen lässt, kein Hindernis sie hindert und kein Quietschen in den Angeln ausdrückt, dass hier schon lange keiner mehr mit Wohlgefallen ein- und ausgegangen ist.

Früher war der „Empfang“, wie der Eingangsbereich auch genannt wird, meist ein stattlicher Raum. Das ist heute bei den wuchernden Grundstückspreisen nur noch selten der Fall. Beim Wohnungsgrundriss wird gern am Empfang und am Flur gespart. Das muss aber nicht bedeuten, dass wir eine gewisse Wohlfühl-Grundausstattung nicht hineinbekommen. Da ist eben mehr Fantasie gefragt.

Zum Beispiel kann man eine Garderobe hinter einem Vorhang verschwinden lassen. Ist dieser zugezogen, macht der Bereich wieder einen aufgeräumten Eindruck. Wer aus Platzmangel keine Blumen mehr unterbringen kann, kann auch welche auf die Wand malen oder tapezieren lassen.

Und kleine, schöne Accessoires, passend zur Einrichtung und Geschmack der Bewohner, finden auch auf kleinem Raum Platz.

Denken Sie darüber nach, wie Sie gern empfangen werden möchten, was Ihnen Freude oder ein angenehmes Gefühl vermitteln würde und so richten Sie Ihren „Empfang“ ein. Auch, wenn er vielleicht nur aus 4 Quadratmetern besteht.

Über den Eingangsbereich findet auch das Lebensenergie spendende Chi den Weg in Ihre Wohnung. Stellen Sie sich vor, Chi verhält sich wie ein Mensch. Wo es mit Liebe und Freude empfangen wird, schlüpft es auch gern ein und verteilt seine Gaben großzügig.

Der erste Eindruck zählt, bei den Menschen und bei einer Wohnung!

Das chinesische Jahr des Hahns 2017

Das chinesische Jahr des Hahns beginnt am 28.01.2017 und endet am 16.02.2018. Es  steht unter der Regentschaft des Feuer-Hahns.

Der Hahn ist stolz, ehrgeizig, tapfer und diszipliniert. Er wacht penibel über seine Stellung und gibt in der Gruppe gern den Ton an, auch schon am frühen Morgen. Was bedeuten kann, dass er gern seine Erkenntnisse heraus posaunt bevor die anderen überhaupt daran gedacht haben. Überhaupt spricht er alles aus, was er gerade denkt.

Obwohl der Hahn gern im Mittelpunkt steht, liebt er die Ordnung und ist kein Hitzkopf. Die berühmten Hahnenkämpfe gibt es nur, wenn er keinen anderen Weg mehr sieht.

Da er sehr eitel ist und auf sein Äußeres, sein Ansehen bedacht, ist er Schmeicheleien zu getan. Gleichzeitig ist er konservativ, buhlt um Liebe und ist selbst oft untreu.

Der Hahn ist Yin-betont, was durch das Feuer-Element nivelliert wird und entspricht dem Beginn des Herbstes. Sein Erdzweig ist Yin-Metall, also neigt er eher dazu sich zurück zu ziehen wie die Blätter im Herbst. Auf jeden Fall kommt ein Prozess zum Laufen, eine Veränderung beginnt. Neue Möglichkeiten und Varianten werden verdeutlicht. Etwas vergeht, um verändert neu zu erscheinen.

Er versucht alle Projekte aus eigener Kraft zu schaffen. Dabei überschätzt er sich leicht. Um Hilfe bitten kann er nicht. Er bewahrt dabei immer Haltung und Würde und gibt immer sein Bestes. Und er möchte niemals einen ernsthaften Streit. Diplomatie ist allerdings nicht seine starke Seite.

Das Element Feuer spendet viel Energie um Ziele zu erreichen oder Planungen vorwärts zu bringen.

Die Qualität der Sterne für das Jahr 2017 ist überwiegend gut.
Wir können uns einer guten Gesundheit erfreuen. Wohlstand, Popularität und Ansehen steigen. Es wird keine großen Konflikte geben, eher Scheingefechte. Aber auch keine großen Schritte nach vorn, eher Stagnation. Gute Gesundheit und ein ausreichend finanzielles Polster geben uns Kraft und Autorität neue Projekte zum Erfolg zu führen.
Beeindruckend ist der Fingerzeig auf gebildete Frauen mit hoher Kompetenz und deren Anfeindung mit dem Ziel der Unterdrückung.

Die Tendenzen der Monate:

Für die restlichen Tage im Januar stehen die Sterne für die Finanzen und die Familie günstig. Wir dürfen allerdings von keiner Seite Hilfe erwarten und die Gesundheit gerät unter Druck.

Im Februar erholt sich die Gesundheit wieder. Wir können uns auf berufliches Weiterkommen freuen und auf ein gutes finanzielles Polster schauen. Unser öffentliches Ansehen steigt. Wer auf einen Wohnungswechsel hofft, hat jetzt gute Karten. Äußerungen aus dem Freundeskreis können einen verletzenden, herabsetzenden Charakter (Mobbing?) haben und diskriminieren meist die Frauen.

Der März ist günstig für Prüfungen jeglicher Art. Finanzieller Erfolg erhöht den Wohlstand. Die verletzenden Äußerungen aus dem Februar können Nachwirkungen haben: Ansehen und Gesundheit sind geschwächt.
Vorsicht bei spätem Glatteis oder im Wintersport: Knochenbrüche möglich!

Im April werden neue Projekte mit finanziellem Erfolg oder Beförderung belohnt. Trotzdem macht sich eine Unzufriedenheit mit dem Leben bemerkbar. Vorsicht bei Investitionen, Glücksspiel und öffentlichen Auftritten.

Im Mai strotzen wir vor Gesundheit, Kraft und Autorität. Mentoren fördern uns beim Weiterkommen. Beruflich liegt Konkurrenz in der Luft, besonders in beruflichen Partnerschaften. Eine leichte Unfallgefahr besteht. Scharfe Messer besser wegräumen!

Im Juni wird der Konkurrenzstreit am Arbeitsplatz beendet. Anerkennung für Innovationen bringen finanzielle Gewinne. Wir empfinden das Leben etwas mühselig, weil wir wieder ganz allein auf uns gestellt sind. Wir sollten gut auf unsere Gesundheit achten, besonders auf unseren Verdauungstrakt.

Im Juli bekommen wir viel Anerkennung (eventuell auch finanzieller Art), weil wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten voll einsetzen. Streitigkeiten mit „Söhnen“, also auch Nachfolgern, können zu Verstimmungen und Traurigkeit führen, manchmal auch zu Zorn.

Im August winkt uns Glück in der Liebe. Da sich ein Mangel an Kreativität breit macht, wäre jetzt ein Urlaub dringend notwendig. Beziehungskonflikte sind sehr wahrscheinlich, wenn die Frau dem Mann geistig überlegen ist.

Im September haben die Sterne ähnliche Qualitäten wie im Januar. Sie stehen für die Finanzen und die Familie günstig. Wir dürfen wieder von keiner Seite Hilfe erwarten und die Gesundheit wird wiederholt geschwächt.

Der Oktober ist ein Monat, der hoffentlich schnell vorbei geht. Streitigkeiten, Konkurrenzdenken, Beziehungen machen uns beruflich und in der Partnerschaft zu schaffen. Kompetenz und Wissen von Seite der Frauen werden von Männern nicht ertragen und schüren Auseinandersetzungen. Es stehen sogar Trennungen ins Haus, wenn Männer den intellektuellen Ausführungen von Frauen nicht folgen können.

Im November kehrt wieder mehr Ruhe ein und die Gesundheit erholt sich. Ein Wohnortwechsel wäre wieder günstig. Neue Ideen steigern die Anerkennung und können finanzielle Erfolge bringen. Nichts destotrotz stehen weiter Äußerungen in öffentlichen und privaten Partnerschaften zwischen den Parteien und führen zu weiteren Missverständnissen. Jetzt besteht die Gefahr, der intellektuellen Unterdrückung von Frauen.

Im Dezember siegt die Intelligenz über die Dummheit. Die Anerkennung von Wissen und Können kehrt zurück. Noch bereitet manches Bauchschmerzen und Glücksgefühle können sich nicht so richtig einstellen. Vorsicht bei Geldausgaben!

Auch im Januar 2018 gehen die Konkurrenzkämpfe weiter. Ruhe und Ausgewogenheit will sich einfach nicht einstellen.

Im Februar 2018 regiert weiter das Geld die Welt und Bildung ist scheinbar total unwichtig. Das kann an der geistigen Gesundheit nagen.

Alles im Allen ist das Jahr des (Feuer)Hahns ein Jahr mit finanziellen Erfolgen. Gesundheit ist eher im Bereich der Psyche gefährdet. Streitigkeiten und Konkurrenzkämpfe werden unser Leben dominieren.

Und denken Sie stets daran: in der chinesischen Tradition zeigen die Sterne die Qualität einer Zeit und deren Möglichkeit, aber kein unabwendbares Schicksal. Sie können mit klugem Verhalten jederzeit selbst entscheiden und Ihren Weg beeinflussen.

Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr des Hahnes.

Der Phönix vor der Tür

Die Landschaftsschule ist wohl die älteste Lehre im Feng Shui. In der Zeit war der Kompass noch nicht bekannt. Schamanen wurden beauftragt, um ein Haus möglichst günstig in eine Landschaft einzufügen. Vier Schutztiere wachen symbolisch über das Haus.

Heute möchte ich Ihnen etwas über den Phönix erzählen. Der rote Phönix fliegt vorn und sollte frei fliegen können. Aber was heißt vorn?

Normalerweise würde vorn bei einem Haus wohl der Eingang bedeuten. So ist diese Regel sicher auch entstanden. Die Bewohner eines Hauses können so gut beobachten, was auf sie zukommt, ob Freund oder Feind, soll heißen, lieber Besuch oder ein Vertreter.

Dabei fällt mir gerade auf, gibt es eigentlich noch Vertreter, die von Haus zu Haus ziehen? Ja, vielleicht die von der teureren Staubsauger-Marke. Sonst klingelt bei mir nur noch der Paketzusteller und Leute, die etwas „sammeln“ wollen.

Zurück zum Eingang. Nach den Regeln von heutigen Bebauungsplänen ist es durchaus nicht mehr selbstverständlich, dass der Eingang zur Straßenseite positioniert wird. Er kann auch ebenso in Nachbars Garten schauen.

Deswegen muss die alte Regel für unsere neuzeitliche Situation angepasst werden. Vorn ist nun dort, wo sich die „aktivste“ Seite des Gebäudes befindet. In den meisten Fällen ist es die Seite zur Straße. Allerding muss diese Seite über ausreichend Öffnungen (Fenster und/oder Türen) verfügen.

In einem Satz zusammengefasst:
Vorn ist da, wo Sie Ihren Besuch am ehesten sehen werden, wenn er sich nähert.

Dort wird der „Phönix“ positioniert.

Phönix hat übrigens nichts mit unserem mythologischen „aus der Asche Auferstandenen“ zu tun. Er wird auch als „roter Vogel“ bezeichnet, weil er dem Feuer und dem stärksten Yang des Sommers oder Südens  zugeordnet wird.

Seine Aufgabe ist es zu beschützen und eine Pufferzone zwischen der äußeren Umgebung und der direkten Nähe des Hauses zu schaffen. In der Landschaft kann das ein kleiner Hügel erfüllen. Er darf aber auf keinen Fall zu groß werden, sonst nimmt er die freie Aussicht.

Ich empfehle gern einen dekorativen Kleinbusch, einen besonderen Stein, eine Skulptur, ein Windrad oder auch eine wehende Fahne. Was zu Haus, Garten, Umgebung und Bewohner passt.

Sollte Ihre Aussicht verbaut sein, z.B. durch ein hohes Nachbargebäude, hohe Bäume, Hecken oder Sichtschutzwände, können Sie auch einen noch so kleinen Platz mit einem attraktiven Phönix schmücken.

Überlegen Sie, was Ihnen am meisten Freude machen würde, wenn Sie täglich darauf schauen und vorbei gehen. Es darf gerne rot, farbenfroh, außergewöhnlich, lustig und auffällig sein. Falls der zur Verfügung stehende Platz dunkel ist, hellen Sie ihn mit einer kräftigen Beleuchtung auf.

Ihr Phönix soll Ihnen immer eine strahlende, helle, freudige und inspirierende Zukunft symbolisieren.