Gedankenhygiene – selbstverständlich wie die tägliche Dusche?

Dusche

Körperhygiene haben uns unsere Mütter beigebracht,
aber Gedankenhygiene… das ist wohl bei den meisten ein Fremdwort.

Wenn die Gedanken munter durcheinander purzeln und wie eine Horde Wildgewordener mal da hin mal dort hin hupfen, nutzt Hygiene allein für den Körper nicht sehr viel.

Marc Aurel sagte:
„Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“

Die Gedanken unter Kontrolle zu bekommen ist eine schwierige Aufgabe. In unserer heutigen Gesellschaft ist der Mensch nur noch selten allein. Und wenn er allein ist, so hat er doch Radio, Fernseher, soziale Netzwerke, die ihn mit Gedankenmüll beschäftigen.

Achtsamkeitsübungen können ordnend und beruhigend einwirken.

Wer von uns hat in der letzten Zeit einfach mal auf einer Bank gesessen, die Augen geschlossen und nur (und mit nur meine ich auch nur) den Vögeln gelauscht? Wenn Sie sich darauf konzentrieren nur die Vogelstimmen zu hören, werden Sie zunächst feststellen, was es noch alles für Geräusche wahrzunehmen gibt. Irgendwann können Sie die die unterschiedlichen Vogelgesänge unterscheiden. Sie können erkenne, wo der gerade singende Vogel sitzt. Sie hören, dass dieser Vogel sich gerade mit einem weiter entfernten „unterhält“.

Auch wenn es zurzeit vielleicht ein bisschen kalt für diese Übung ist, Sie können jetzt schon die „Frühlingsgefühle“ der Vögel wahrnehmen.

Machen Sie dieses Experiment bei nächster Gelegenheit, wenn keine Gefahr droht, auf der Bank anzufrieren. Sie werden erstaunt sein, was es alles zu hören gibt, was Sie bis dahin noch nie wahrgenommen haben.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

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