Gute Nachrichten

Weil fast nur „schlechte“ Nachrichten über Mord und Totschlag, Unfälle, Kriege, Streitigkeiten uvm. in den Medien veröffentlicht werden, mache ich mich auf die Suche nach den „guten“ Nachrichten.

Das, was ich finde, veröffentliche ich monatlich auf dieser Seite.

Unterstützung ist hoch willkommen!

März 2018

Frau verliert Ehering – Facebook-Post sorgt für Happy-End

Eine 85 jährige Frau aus Ostfriesland verliert am 18.03. auf der Toillette eines Restaurants in Passau den Ehering ihres verstorbenen Ehemanns. Die Wirtin teilt in Facebook ein Bild und die Information . Der Post wird von mehr als 1,4 Millionen Menschen der Facebook-Seite des Gasthauses gesehen und wird 30.000 Mal geteilt. Am 23.03. hatte die rund 900 Kilometer von Passau entfernt lebende Besitzerin ihren Ring wieder.

„Wer das Lachen von ihr gesehen hat, weiß, dass das genau die richtige Aktion war“, sagte Wirtin.
Quelle:
https://www.tz.de/bayern/passau-frau-verliert-ehering-in-passau-facebook-aufruf-erfolgreich-9723998.html

Ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer haben am Samstag (24.03.18) in Nürnberg eine Interessensvertretung für Bayern gegründet.

Der Verband will den Hunderttausenden ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern eine Stimme geben und deren Forderungen an die Politik herantragen. „Es wird mit Füßen getreten, was sie geleistet haben“, sagte Initiator Raffael Sonnenschein dem Bayerischen Rundfunk. Derzeit werde nur noch negativ über das Thema Flüchtlinge gesprochen, so Sonnenschein.

Zum Höhepunkt der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 haben sich rund eine Million Menschen für Flüchtlinge engagiert, so Initiator Raffael Sonnenschein. „Die guten Leute sind ja noch da, aber mucksmäuschenstill. Weil sie Angst haben, beschimpft zu werden“. Dieses Potenzial will der Verband Ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer heben. Im neu gegründeten Bayerischen Landesverband sind Delegierte aus 45 Landkreisen in Bayern vertreten.
Quelle:
https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/ehrenamtliche-fluechtlings-helfer-gruenden-bayerischen-landesverband-nuernberg-100.html

Ein Projekt für Flüchtlinge und Helfer

Als die Flüchtlingswelle in Deutschland im Herbst 2015 ihren Höhepunkt erreichte, fiel in der Max-Planck-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit anderen deutschen Forschungsorganisationen der Entschluss, langfristige Angebote zur Integration zu erarbeiten.

Gleichzeitig ermöglichte eine Spende von einem großzügigen Spender der Max-Planck-Förderstiftung mehrere Initiativen, die sich aus öffentlichen Mitteln nicht finanzieren lassen. Dem Spender der Förderstiftung geht es um das Menschliche. Er möchte Konzepte aus den Instituten fördern, die direkt den Flüchtlingen zugutekommen.

Am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München entstand das Projekt „Psychoedukation“, ein  Angebot für Helfer, die sich für Menschen mit psychischen Störungen nach Flucht und Migration einsetzen.
Quelle:
https://www.psych.mpg.de/refpsych

Der UGV (umgekehrter Generationenvertrag) ermöglicht 400 jungen Frauen in Ruanda ein Studium

Was für viele Menschen in Deutschland selbstverständlich ist, ist in den meisten afrikanischen Ländern für den Großteil der Bevölkerung unerreichbar: der freie Zugang zu Bildung. Die Chancen eG, die mit dem langjährig an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) erprobten Modell des umgekehrten Generationenvertrages (UGV) Studierende in Deutschland finanziell unterstützt, hat sich deshalb das Ziel gesetzt, ein internationales Netzwerk aufzubauen.

Der UGV entkoppelt die Beitragszahlung vom Studium: Allen Studierenden steht es frei, ihre Beiträge erst dann zu leisten, wenn sie nach dem Abschluss Geld verdienen. Die Rückzahlungen der einkommensabhängigen und somit sozialverträglichen Beiträge werden erst im Anschluss an das Studium und bei geregelter Berufstätigkeit der Absolventen fällig.

Dieses Modell hat die Chancen eG, die aus ehemaligen Studierenden der Universität Witten/Herdecke hervorgegangen ist, bereits in Deutschland an über 10 Universitäten und Fachhochschulen eingeführt. Nun soll das Konzept in die Welt getragen werden und zu diesem Zweck wurde die Chancen International gGmbH gegründet, über die ab Juni 2018 400 jungen Menschen ein Studium am renommierten Akilah Institute in Kigali (Ruanda) ermöglicht. Das Institut bildet ausschließlich Frauen aus.

Das Akilah Institute in Kigali  orientiert sich stark am reellen Arbeitsmarktbedarf. Über 88 Prozent der jungen Frauen sind sechs Monate nach ihrem Abschluss berufstätig.
Quelle:
https://idw-online.de/de/news690858

Bewusstseinswandel gegenüber Islam in Frankreich

Frankreichs Staatspräsident Macron will noch in der ersten Jahreshälfte 2018 Leitlinien für eine Neustrukturierung gegenüber dem Islams verabschieden.

Es müsse möglich sein, zu glauben wie auch nicht zu glauben, um gemeinsam nationalen Zusammenhalt und Gewissensfreiheit zu erhalten, so der Präsident.

Das Meinungsforschungsinstitut Ifop weist einen gewissen Bewusstseinswandel der Franzosen gegenüber dem Islam aus. 56 Prozent der Bevölkerung halten ihn laut einer Umfrage für das „Journal de Dimanche“ für vereinbar mit den Werten der französischen Gesellschaft. 2016 war das Verhältnis noch genau umgekehrt gewesen.
Quelle:
https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-02-11/macron-will-bis-ende-juni-neue-islam-strukturen-frankreich