Höflichkeit

Winken

Heute Morgen habe ich mal wieder unsere Hunde beobachtet. Vicki saß im Körbchen und Mimi hatte wohl den Wunsch, es ihr gleich zu tun.

In allen öffentlichen Verkehrsmitteln kann man beobachten wie das bei den zivilisierten Menschen abläuft: Ein freier Platz – baff, hingesetzt. Oder ein Platz mit einer Tasche belegt, wen schert´s – bleibt halt der Mitmensch stehen.

Nicht so bei unseren Hunden. Mimi stellt sich vor das Körbchen, fixiert Vicki und zirpt ihr freundlich ins Ohr. Noch keine Reaktion. Mimi wird jetzt etwas deutlicher, kratzt mit dem Pfötchen am Körbchenrand. Noch immer keine Reaktion. Mimi sagt sich, dann muss ich lauter sagen, was ich möchte – Wuff, wuff. Dann geht Mimi.

Nun erhebt Vicki sich aus dem Körbchen und geht auf eine andere Liegestelle – und Mimi huscht ins Körbchen.

Höfliches Anfragen führt also zum Ziel.

Wenn es bei uns Menschen doch auch so wäre.

Den Nachbarn höflich grüßen, Hilfe anbieten, ein freundliches Wort finden, ein Lächeln, eine Geste des guten Willens…

Ich bin heute dankbar …
für unsere Hunde, von denen ich etwas lernen kann.

Ich möchte heute allen vergeben …,
die gedankenlos, mürrisch, fordernd oder gar feindselig ihren Mitmenschen begegnen.

2 thoughts on “Höflichkeit

  1. Warum sagt man eigentlich „dummer Hund“, wäre es da nicht passender, die Zusätze zu Hund und Mensch zu tauschen? Es ist aber mehr anzustreben, dass der Mensch, der ja einen Verstand (hoffentlich) mitbekommen hat , etwas vom Hund lernt.

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