Heute endet der erste Teil unserer Fastenzeit

Nach 11 Tagen aufräumen, ausmisten, wegwerfen, in Erinnerungen wühlen und Verstaubtes in die Hand nehmen, wollen heute wir einen Rückblick wagen.

Wir haben schon vieles geschafft, auch wenn nicht Jeder sich sklavisch an die täglichen Vorschläge gehalten hat, ist doch das eine ohne andere aus unserem Blick verschwunden, sortiert oder neu geordnet.

Sie werden merken, dass der Spruch von Ernst von Feuchtersleben „In einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt.“ wirklich stimmt.

Was In den letzten Jahren in der Medizin wiederentdeckt wurde, war Pfarrer Kneipp schon vertraut. Für Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897) war Gesundheit nur durch ein enges Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele aufrecht zu erhalten oder wiederzuerlangen. Dabei spielt die Lebensführung – oder „Lebensordnung“, wie Kneipp es formulierte – eine entscheidende Rolle.

Er glaubte, dass Ungleichgewicht und Unwohlsein oft durch „Unordnung“ im eigenen Leben gefördert oder ausgelöst werden.

Eine sanfte Umstellung der Lebensweise, gezielte Aktivitäten wie Aufräumen, negative Sichtweisen erkennen, können helfen, alte Gewohnheiten abzulegen.

Ein wesentliches Ziel der Umstellung ist, Ruhe und Entspannung in das Leben zurückzubringen. Loslassen, Entspannen, Bewegen, Achtsam sein, dem sind die folgenden Tage im zweiten Teil unserer Fastenzeit gewidmet.

Wer zum zweiten Teil der Fastenzeit noch einsteigen möchte, kann mir seine e-mail Adresse mitteilen an info@birgitt-jendrosch.de. Bitte in die Betreffzeile „Fastenzeit“ schreiben.

Jeden Tag bekommen Sie dann Vorschläge und kleine Tipps via e-mail, wie Sie die Fastenzeit für Ihren Körper, Geist und Ihre Seele gewinnbringenden nutzen können.

Freude, Mäßigung und Ruh´,
schließt dem Arzt die Türe zu.
Friedrich Freiherr von Logau

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine entspannte und freudige Fastenzeit „Zweiter Teil“. Halten Sie durch. Sie werden stolz auf sich sein.

Fastenzeit

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. In der Fastenzeit werde ich mich zurückziehen, Verzicht üben, neu ordnen, loslassen, reinigen und vorbereiten. Deswegen werde ich auf weitere Blog-Beiträge in der Fastenzeit verzichten.

Damit Sie aber nicht traurig werden, biete ich Ihnen an, mich bei meinem Fasten zu begleiten.

Mit mir fasten, heißt nicht im religiösen Sinn fasten.

Für mich bedeutet die Fastenzeit vor Ostern eher so eine Art Frühjahrsputz. Frühjahrsputz kennen die meisten noch von Großeltern oder Eltern. Da wurde alles blitz-blank geputzt, raus geräumt, zum Lüften an die frische Luft gebracht. Die Winterkleidung wurde eingemottet und die Übergangs- und Sommersachen wieder einsatzbereit gemacht.

Das ist der erste Teil meiner Fastenzeit: „Ramadama“.

Wenn in der Wohnung alles blitzt und sauber riecht, wird es Zeit, dass wir auch in uns selbst aufräumen. Dazu gehören die berühmte „Blutreinigungskur“, das Loslassen von alten Gewohnheiten, die sich überholt haben und eben auch das klassische, körperliche Fasten. Die Sommerzeit naht, der Strand winkt und da ist es naheliegend, sich von ein paar Pfunden zu verabschieden. Neben dem Verzicht auf einige Nahrungs- und Genussmittel sollte die Bewegung wieder an Bedeutung gewinnen.

Das ist der zweite Teil meiner Fastenzeit: „Loslassen“.

Wohnung und Körper machen mittlerweile wieder einen frischen Eindruck und nun sind die Gedanken dran. Aufräumen, Ordnen, der Verzicht auf Dinge macht unseren Geist offen für Neues.

Damit werden wir uns im dritten Teil meiner Fastenzeit befassen: „Energie“.

Im letzten vierten Teil werden wir gemeinsam zurückblicken, was wir erreicht haben und uns voller Freude auf die Zeit nach dem Fasten vorbereiten: „Mit allen Sinnen“.

Wer mitmachen will, kann mir seine e-mail Adresse mitteilen an info@birgitt-jendrosch.de. Bitte in die Betreffzeile „Fastenzeit“ schreiben.

Jeden Tag bekommen Sie dann Vorschläge und kleine Tipps via e-mail, wie Sie die Fastenzeit für Ihren Körper, Geist und Ihre Seele gewinnbringenden nutzen können.

Lassen Sie sich überraschen, wie leicht und beschwingt Sie sich danach fühlen.

Zum Zeitablauf:
Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch, den 1.März und endet am Karfreitag, den 14. April. Das sind insgesamt 44 Tage: 11 für den ersten Teil, 16 für den zweiten, 14 für den dritten und 3 Tage für den vierten.

Ich freue mich auf eine gemeinsame, intensive Zeit.

Glück und die altmodischen Tugenden

Es gibt viele Definitionen der Tugenden.

Als die vier klassischen Grundtugenden, auch Kardinaltugenden, gelten Klugheit oder Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Die göttlichen Tugenden im Christentum fügen noch Glaube, Liebe, Hoffnung hinzu.

Tugenden beinhalten auch immer Werte. Werte sind wiederum die kleinen Steinchen, mit denen wir uns unsere Ideale bilden und zwar im zwischenmenschlichen Miteinander. So können wir uns fragen: wie, wo, wann, wem gegenüber bewährt sich Freundschaft, Toleranz, Solidarität, Zivilcourage, Verantwortung, Naturbewahrung, Klugheit, Hoffnung und Nächstenliebe?

Tugenden und Werte  werden in einer Gemeinschaft von Menschen erfahren, als verbindend und verbindlich anerkannt. Um unser Leben lebenswert zu gestalten brauchen wir Tugenden und Werte, nach denen gelebt werden kann.

Wir sollten uns fragen, was sind die Grundwerte, nach denen wir handeln, was unser Denken und  Urteilen bestimmt und somit unser gemeinsames Lebensklima ausmacht.

Ein tugendhaftes, wertvolles Leben ist ein Leben, das unserem Leben einen Sinn gibt, es beglückend erscheinen lässt.

  • Wenn wir das Ego überschreiten und uns Anderen zuwenden.
  • Wenn die Berechnung aufhört und Selbstlosigkeit beginnt.
  • Wenn der Erfolg die Folgen mit bedenkt.
  • Wenn das Sein das Haben-Wollen aufhebt.
  • Wenn der Frieden mit sich selbst im Frieden mit der Welt ruht.
  • Wenn die Tapferkeit für den Freund größer wird als die Angst vor dem Feind.

Dann wird das Leben sinnvoll und beglückend.

Lassen Sie uns rückbesinnen auf die besten Werte und Tugenden der Menschheit.

Als Maxime möchte ich den kategorischen Imperativ von Immanuel Kant voranstellen:

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“

oder mit einfachen Worten:

„Was du nicht willst, was man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.“

Buch oder Coaching-Stunde?

Frage:
Sie sagen, der gute Draht zum inneren Helfer kann selbst hartnäckige Blockaden lösen, als Schmerztherapie funktionieren, einem bei beruflichen, persönlichen wie sportlichen Zielen helfen. Spart man sich mit Ihrem Buch „Entdecke deinen inneren Helfer“ teure Coaching-Stunden?

Antwort:
Ja und Nein.

Ich denke gerade an meine Yoga-Stunden. Natürlich mache ich die Übungen auch zu Hause allein ohne Lehrerin. Aber, das, was meine Yoga-Lehrerin von mir abverlangt, bringe ich zu Hause meistens nicht zustande. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so ehrgeizig bin und viel schneller aufgebe. Vielleicht traue ich mir selbst auch nicht so viel zu. Es kommt öfter vor, dass ich sage „das kann ich nicht“.  Was sich dann unter Anleitung meiner Yoga-Lehrerin als nicht richtig rausstellt.

Ich bin also bereit, wenn meine Lehrerin mich anleitet und etwas von mir erwartet, auszuprobieren, auszuhalten und ausdauernder zu üben, als wenn ich allein im stillen Kämmerlein übe, in dem mir keiner zusieht, mir keiner Hilfe leistet, mich keiner korrigiert und mir keiner etwas zutraut und mich lobt.

Wir Menschen brauchen immer wieder diesen direkten Kontakt zu anderen Menschen, die genau die Funktion meiner Yoga-Lehrerin übernehmen: uns etwas zutrauen, uns anregen, uns loben, uns locken, uns Hilfestellung geben.

Die wenigsten könnten als Einsiedler glücklich werden. Und doch gibt es glückliche und zufriedene Einsiedler.

Was ich sagen will, im Grunde könnte jeder allein mit Hilfe seines inneren Helfers seine Probleme lösen, vorausgesetzt, alle notwendigen Anlagen sind dazu vorhanden, wie beim glücklichen Einsiedler.

Manchmal ist eine unabhängige zweite Sichtweise aber genau der Impuls, der gebraucht wird, um ein Problem zu lösen. Jemand, der erkennt, was in uns steckt, bevor wir es selbst entdeckt haben und uns herausfordert.

Und mal ehrlich, ist dann nicht eine teure Coaching-Stunde eine gute Investition?

Trotzdem übe ich natürlich fleißig meine Yoga-Übungen zu Hause weiter, um mir bei der nächsten Yoga-Stunde wieder neue Anregungen zu holen.

So sehe ich auch das Arbeiten mit meinem Buch.

Es gibt Menschen, die sehr gut nur mit dem Buch auskommen. Vorbereitende Übungen, die Bewusstseinsreisen und die anschließenden Tipps reichen ihnen um an und mit sich selbst zu arbeiten.

Andere werden an einer Stelle ins Stocken geraten und benötigen einen freundschaftlichen Stups um weiter zu kommen. Die gehen dann zum Coach ihres Vertrauens und holen sich dort neue Anregungen.

Ja, und manchmal hilft auch einfach ein weiterführendes Buch oder das Lesen meines Blogs, in dem ich immer wieder Themen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachte und meinen Lesern damit neue Anregungen gebe.

Hypnose und Abnehmen

Bald beginnt die Fastenzeit. Eine Zeit in der sich viele vornehmen abzuspecken. Hypnose kann dabei erfolgreich unterstützen.

Wissenschaftliche Studien an der Universität Tübingen zeigten gute Erfolge bei der Gewichtsreduktion. Gewicht und Fettanteil sanken signifikant über den verfolgten Zeitraum von 6 Monaten.

Gleichzeitig entwickelte sich Lebenszufriedenheit, Gesundheit und Selbstwirksamkeit der Teilnehmer  in dieser Zeit in die positive Richtung.

Die Unterschiede zu einer Kontrollgruppe, die „nur“ mit Verhaltenstherapie begleitet wurde, waren allerdings nicht sehr groß. Wenn ich das bewerten sollte, dann war der Bereich Lebenszufriedenheit bei der Hypnose-Gruppe am stärksten angestiegen.

Das sind auch meine Erfahrungen zur Gewichtsreduktion mit Hypnose.

Neben dem Abnehmen berichteten mir meine Teilnehmer über andere Effekte.

Eine Dame, die sehr „abhängig“ vom Schokoladenkonsum war, erzählte, dass sie immer noch Schokolade liebte. Diese aber nicht mehr mit schlechtem Gewissen zu sich nähme, deswegen auch nicht mehr eine ganze Tafel essen müsste und den darauf folgenden Tag ganz darauf verzichten könnte.

Ähnliches berichtete mir ein Teilnehmer über das kalorienreiche und fettige Wammerl, was er so gern aß. Er hatte danach einfach den Wunsch, sich körperlich zu betätigen und einen Teil der Kalorien sofort wieder abzuarbeiten.

Ein Anderer hatte einfach keinen Appetit mehr auf Ungesundes.

Die Hypnose zum Abnehmen gestalte ich immer mit Suggestionen, die darauf abzielen, dass der Abnehmwillige zuerst einmal in sich geht und wirklich nur das zu sich nimmt, was sein Unterbewusstsein ihm sagt, was er jetzt braucht. Also keine Beschränkungen sondern ein in sich Hineinhören, was täte mir gut. Ja, und dann habe ich noch so ein paar Zaubermittelchen, die zum Einsatz kommen.

Eine Gewichtsreduktionshypnose erstreckt sich über insgesamt 7 Hypnosesitzungen. Die erste intensive Sitzung, in der alle Voraussetzungen zur Abnahme geschaffen werden und 6 Folge-Sitzungen in 14-tägigem Abstand, in denen bereits erzielte Erfolge unterstützt oder noch einmal nachjustiert werden.

Auch wenn Weight-Watchers vielleicht genauso erfolgreich sind, können Sie mir glauben, dass ihr Selbstbewusstsein mit Hypnose deutlich steigen wird, auch wenn Sie mal einen Rückschlag erleiden.  Das, habe ich mir erzählen lassen, kann bei WW etwas anders ausgehen.

Ach ja, wichtig ist noch, der Jojo-Effekt ist deutlich seltener als bei anderen Methoden.

Vielleicht ist die Fastenzeit mal wieder ein Anlass etwas für das innere und äußere Selbstbewusstsein zu tun. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden.

Das Wohnzimmer und seine Nutzung

Ein Wohnzimmer kann auf vielerlei Arten genutzt werden, als Treffpunkt für die Familie, zum Ausruhen und Entspannen, zum Essen, zum Arbeiten, als Spielplatz für die Kinder, als Musikzimmer, zum Repräsentieren. Vielleicht nutzen Sie Ihr Wohnzimmer noch für andere Zwecke.

Früher war das Wohnzimmer „die gute Stube“, die nur an Feiertagen betreten wurde und eher repräsentieren sollte. Hier empfing man Besuch, hier fanden Familienfeiern statt, zu denen man sich auch seine „Sonntags“-kleidung anzog. In der besseren Gesellschaft gab es natürlich auch noch den Salon.

Alltags fand das Leben eher in der Wohnküche statt.

Später wurde das Wohnzimmer zum Raum der Entspannung und Unterhaltung. Hier standen die edle Stereo-Anlage und das Fernsehgerät. Hier traf man sich mit Freunden zum Erzählen und vielleicht beherbergte das Wohnzimmer auch eine Essecke.

Dann wandelte sich der Wohnraum zu einem großen Raum inklusive Küchenzeile. Darin waren dann noch mehr Funktionen und Wohnbereiche beheimatet. Es wurde gekocht, gegessen, entspannt, unterhalten, gespielt und sogar gearbeitet. Im Zeitalter des Home-Workings ist es keine Seltenheit, dass auch ein Schreibtisch mit integriert ist. Obwohl ich heute öfters beobachte, dass Tablett-PC via WLAN und Smartphone überall zum Einsatz kommen, auch in sehr relaxter Haltung auf dem Sofa oder im Sommer auf der Terrasse.

So hat sicher jeder Haushalt seine eigene Nutzungsversion eines Wohnzimmers, die sich sicher im Laufe der Zeit, mit Kindern, ohne Kinder, auch noch wandelt.

Im Feng Shui bedeutet dies eine Herausforderung für die Inneneinrichtung.

Wohnzimmer, Küche, Spielzimmer, Party Raum werden den Yang-Räumen zugeordnet, während Esszimmer und Ruheräume der Kategorie Yin zugeschrieben werden.

Das hat natürlich Auswirkungen auf die Einrichtung wie der Farbgestaltung der Wände, den Fußbodenbelag, die Möbel und vieles mehr.

Kommt noch ein Arbeitsbereich hinzu, ist die Art der Arbeit für die Gestaltung wichtig, ist sie kreativ, ist sie ordnend, bedingt sie hohe Konzentration.

Bevor nach den Regeln des Feng Shui gestaltet werden kann, ist es also unumgänglich, die Nutzungsart des Wohnzimmers zu bestimmen. Danach kann man unterschiedlich Bereiche gemäß Yin oder Yang gestalten.

Welche Funktionen muss denn Ihr Wohnzimmer erfüllen?

Mein Wohnzimmer dient überwiegend der Entspannung und Unterhaltung. Und mein Klavier hat eine wichtige Funktion darin.

Was glauben Sie, gehört musizieren eher zu Yin oder Yang?

Glück beeinflusst Gesundheit und Wohlbefinden

Können wir durch Glücksmomente unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinflussen? Was hat denn der Körper mit unserem Geist, unseren Gefühlen zu tun?

In den letzten Jahren sind in der Medizin ein paar Erkenntnisse aufgetaucht, dass Körper, Geist und Seele doch nicht so einfach zu trennen sind. Die Erkenntnis, dass es nicht ausreicht nur körperliche Symptome zu behandeln, ist spätestens seit der Disziplin der psychosomatischen Medizin in den Blickwinkel der Mediziner getreten. Wenn auch noch nicht alle danach handeln, so gibt es doch immer mehr ganzheitlich denkende Mediziner.

Dr. Nossrat Peseschkian ist einer der Begründer der positiven Psychotherapie hat unermüdlich darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, sich mit positiven Denken auseinander zu setzen.

Die Macht unserer Gedanken für unser Glück und unsere Gesundheit dürfen wir nicht unterschätzen. Sicher haben Sie schon einmal von self-fulfilling prophecy oder selbsterfüllende Prophezeiung gehört. Das, was ich denke, was ich erwarte, ziehe ich also magnetisch an, ob etwas Positives oder etwas Negatives.

Wir können jedoch lernen, dass wir vermehrt die positiven Dinge im Leben sehen, unsere Gedanken darauf fokussieren. Mit ein wenig Übung und Disziplin aktivieren Sie sozusagen den „inneren Helfer“, der Sie von da an tatkräftig unterstützt. Sie müssen ihn manchmal nur suchen und um etwas bitten. Er hilft Ihnen gerne.

Hier ein paar Anregungen, was Sie tun können um sich selbst mit Lebensenergie und Glück zu umgeben und die Empfindungen, die nur Lebenskampf bedeuten zu reduzieren.

  • Erstellen Sie eine Liste von Bereichen in Ihrem Leben, die Sie als einen Kampf wahrnehmen.
  • Spüren Sie den Empfindungen in Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrem Herzen nach, die dieser Kampf auslöst.
  • Dann atmen Sie tief ein und aus und stellen Sie sich bildlich vor, wie Sie beim Einatmen positive Energie aufnehmen und diese in die Bereiche schicken, die betroffen sind. Beim Ausatmen stellen Sie sich vor, dass der Atem all diese Kämpfe und Konflikte mitnimmt und alles Negative mit dem Atem Ihren Körper, Ihren Geist und Ihr Herz verlässt.
  • Dann schreiben Sie drei Dinge auf, für die Sie an diesem Tag dankbar sind.

Dies ist eine einfache Übung, die viel bewirken kann, wenn Sie sie jeden Tag, z.B. vorm zu Bett gehen durchführen. Wenn Sie nach einer Woche oder nach einem Monat nachlesen, für was Sie alles dankbar sind, werden Sie sicher große Lebensfreude, Zufriedenheit und Zuversicht empfinden.

Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben.
Eleanor Roosevelt

Mein Burn-out

Frage:
Sie haben einen Burn-out gehabt?
(Diese Frage stellte mir ein überraschter, ehemaliger Kollege.)

Antwort:
Es fing damit an, dass ich die magische Altersgrenze mit der 5 vorne dran überschritt.

Zu alt!

Zu alt wofür? Zu alt um innovativ zu sein. Zu alt, um mit Kunden zu verhandeln. Zu alt, um Mitarbeiter zu führen. Zu alt, um… das Arbeitsleben zu verstehen… Zu alt für meine Chefs, denen mein Widerspruch und meine Denkweise nicht gefiel. Zu alt für meine jüngeren Kollegen, die schon das Fell des Bären teilten, bevor er erlegt war.

Da wurde ich geschnitten, herabgesetzt, hin- und hergeschoben, an den Katzentisch gesetzt. Ich hatte wundersamer Weise immer wieder Mentoren, die mich wieder aufrichteten und mir Möglichkeiten boten. Dann kam aber hinzu, dass meine Eltern aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr allein bleiben konnten. Sie zogen zu uns. Auch wenn wir das wirklich wollten und es heute wieder tun würden, ist das eine große Belastung. Zwei Jahre nach dem Einzug knallte es dann auch richtig.

Ich wachte eines Morgens auf und konnte nicht mehr laufen. Den Weg durch den Flur bewältigte ich wie volltrunken, an einer Seite anstoßend und zur anderen torkelnd. Ich hatte kein Gefühl mehr in den Beinen und Händen. Beim Blick auf die eigentlich sauber gerade verlegten Fliesen, gingen die Linien auf einmal auseinander. Das Radio klang seltsam blechern. In mir stieg Panik auf. Ich rief meine Schwester an und erkannte, dass auch das Sprechen, die Wortfindung, Probleme machte. In meinem Kopf machte sich die Erkenntnis „Schlaganfall“ breit.

Eine Odyssee durch die Ärzteschaft begann. Nacheinander wurden ziemlich viele schreckliche Erkrankungen ausgeschlossen, allerdings kam auch keiner zu einem wirklichen Ergebnis.

Der Neurologe und Psychologe tippte als letzter in der langen Reihe der Ärzte auf „familiäre“ Überlastung durch meine Eltern und riet mir wieder arbeiten zu gehen. Also zurück in die Schlangengrube. Da ich immer noch nicht richtig geradeaus laufen konnte, brachte mich meine Schwester jeden Tag zur Arbeit und holte mich auch wieder ab, hin und zurück fast drei Stunden.

Ich hielt es dort noch genau drei weitere Jahre aus. Mein Körper spielte mehr oder weniger wieder mit, gab mir aber auch noch einige Warnschüsse vor den Bug. Er entzog mir sprichwörtlich zweimal den Boden und ich stürzte schwer, so dass ich eine lange Zeit krankgeschrieben war.

Dann ergab sich die Gelegenheit, ein neues Leben aufzubauen. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich habe nicht einen Tag bereut, das sichere Angestelltenverhältnis gegen die unsichere Selbstständigkeit, getauscht zu haben. Auch wenn das Finanzamt mir ab und an im Nacken sitzt. Das vielleicht einmal später.

Eine ganze Zeit später habe ich an einem Abend eine Talk-Shaw verfolgt, in der ein Gast von seinen, meinen ähnelnden, Schwierigkeiten berichtete. Er erzählte, wie schnell sein Hausarzt reagiert und ihn gleich in eine psychosomatische Klinik eingewiesen hat. Mir liefen nur die Tränen über das Gesicht. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, zu heulen. Das war genau das, was mir auch wiederfahren war. Nur, bei mir hatte das keiner erkannt.

Ja, heute noch habe ich, wenn ich unter Druck gerate oder wieder alles auf einmal machen möchte, diese Gefühlsstörungen in den Füßen. Und ich kann heute noch nicht während des Spazieren Gehens, gleichzeitig erzählen und andere anschauen, sonst  komme ich wieder ins „Schleudern“.

Alles in allem bin ich mit meinem heutigen Leben zufrieden und dankbar dafür. Ich wünsche meinen Mitmenschen keine ähnliche Erfahrung. Leider glaube ich allerdings, dass meine Erlebnisse kein Einzelfall waren. Ich glaube nicht, dass ich besonders boshafte Chefs, Mitarbeiter und Kollegen hatte. Ganz im Gegenteil. Ein ehemaliger hochrangiger Chef hat sich Jahre später sogar bei mir für sein Verhalten entschuldigt. Er sagte, er hätte auch nur funktioniert und unter Druck mitgemacht, was andere wollten.

Das ist die Gefahr, dass Ehrgeizlinge, Unbedarfte, Naive und Dumme von Zeit zu Zeit die Oberhand gewinnen.

Mein persönlicher Ehrgeiz ist der, andere Menschen stark zu machen, dass sie mit Energie, Selbstbewusstsein und Lebensfreude das (Arbeits-)Leben meistern. Ein Beitrag dazu ist mein Buch „Entdecke deinen inneren Helfer“.

Gegen die Angst vorm Zahnarzt: Hypnose

Manchen Menschen treibt es den Schweiß auf die Stirn, wenn sie eine Zahnarzt-Praxis nur betreten. Wenn Sie dann auch noch das typische Geräusch eines Bohrers hören, dann haben sie nur noch einen Wunsch, den Wunsch sofort und auf der Stelle zu flüchten.

Zahnschmerzen können aber so verdammt weh tun, dass man von Zeit zu Zeit doch den Gang wagen muss.

Mir selbst ist eigentlich noch nie was richtig Schlimmes beim Zahnarzt widerfahren, dennoch habe ich auch deutlichen Respekt davor.

Seit ich die Hypnose kenne, geht es mir besser. Ich kann mich selbst mit Imaginationen beruhigen. Z.B. stelle ich mir einen schönen Sandstrand vor, an dem ich ganz bequem in einem Liegestuhl liege. Die helle Lampe wird dann zur Sonne. Das Sauggeräusch ist in meiner Vorstellung das Schwappen der Wellen und das Sirren des Bohrers wird zu den Jetskis, die am Strand vorbeiflitzen.

Gut, das braucht ein bisschen Übung und den Willen, die Entspannung erreichen zu wollen.

Ein geübter Hypnotiseur kann diese Entspannung vor einer Behandlung induzieren.

Die Neuropsychologie-Wissenschaftlerin von der Uni Freiburg Prof. Dr. Ulrike Halsband hat darüber geforscht, ob Hypnose wirklich etwas bewirkt. Dazu wurde ängstlichen Probanden im Wachzustand Videos und Geräusche einer Zahnarztbehandlung vorgeführt. Die Neuronen der Angstzentren im Gehirn wie Amygdala, Insula und weitere feuerten ein Blitzgewitter ab. Unter Hypnose waren viel weniger Aktivitäten in den Angstzentren zu verzeichnen. Prof. Dr. Halsband bewies auch eine Reduktion der neuronalen Aktivitäten im Hippocampus, einem wichtigem Hirnzentrum für das Gedächtnis.

Besonders gut funktionierte die Hypnose, wenn die Einleitung zur Hypnose individuell den Probanden ansprach. Vorab wurden die Probanden nach Stichwörtern  befragt, die für sie Ruhe und Wohlempfinden bedeuten. Wie für mich Sonne, Strand und Meer Entspannung bedeutet, ist es für einen anderen vielleicht der Spaziergang und Spiel mit dem Hund, ein Fußballspiel oder Ähnliches.

In der Hypnose ist es dann wichtig, dass alle Sinne angesprochen werden. Wie man den Fußball fliegen sieht, wie die Fan-Gesänge berauschen, wie der Hot-Dog warm in der Hand liegt, wie er in der Nase duftet und wie der erste Schluck Bier angenehm bitter auf der Zunge schmeckt.

In diesem Zustand kann der Mensch den Schmerz „mental“ abspalten und die Ängste reduzieren.

Wenn Sie ein Zahnarzt-Angsthase sind, suchen Sie sich doch eine Praxis, die mit Hypnose oder mit einem Hypnotiseur zusammen arbeitet.

Wer hat schon Erfahrung mit Hypnose beim Zahnarzt germacht?

Nachzulesen ist der Bericht von Prof. Dr. Ulrike Halsband z.B. hier, Seite 24 bis 27:
Publikationen, Uni-Freiburg 2016-1

Das Zentrum verleiht Stabilität

In allen Lebensbereichen sollten wir versuchen in unserer „Mitte“ zu bleiben. Auch unsere Wohnung hat eine Mitte, die unserem Leben Stabilität und Ausgewogenheit geben kann.

Die Mitte ist keiner Himmelsrichtung zugeordnet, steht für den Mittelpunkt unseres Lebens und für die Summe unserer Lebensthemen. Hier sollte sich das lebensspendende Chi ungehindert ausbreiten können. Die Mitte ist der Wandlungsphase Erde zugeordnet.

Im taoistischen Sinne übernimmt die Wandlungsphase Erde die Rolle der Mutter-Erde, die uns Kraft gibt, für uns sorgt und unseren Mittelpunkt bildet. Erde als Wandlungsphase repräsentiert den Ursprung aller Dinge und steht für Standfestigkeit. Erde hilft uns zu uns selbst zu finden, uns zu beruhigen und ausdauernd zu sein. Wir sprechen davon „uns erden“ zu müssen oder mit „beiden Beinen auf der Erde“ zu stehen.

In herrschaftlichen Häusern übernahm oft die Empfangshalle die Funktion der Mitte. Sie gehörte im weiteren Sinne zum Flur. In Zeiten der überhöhten Grundstückspreise kann sich wohl fast keiner mehr eine üppige Empfangshalle leisten. Der Flur in den modernen Wohnungen wird meist stark reduziert zu Gunsten der Wohnräume geplant. Trotzdem sollten wir versuchen die Mitte in der Wohnung zu finden und diese zu betonen.

Können wir nicht die wirkliche Mitte betonen, so schaffen wir ersatzweise in direkter Nähe einen symbolischen Ort der Besinnung und inneren Sammlung.

Am besten eignet sich dafür ein Tisch, der einen sehr stabilen Eindruck hinterlässt, wie z.B. eine Truhe in Form eines Würfels oder Rechtecks. Darauf könnte eine Salzkristall-Lampe stehen, die möglichst oft eingeschaltet ist.

Es kann auch ein Bild an der Wand sein, das auf Sie persönlich einen beruhigenden, stabilisierenden Eindruck macht, z.B. ein Landschaftsbild, gern auch mit Bergen.

Des Öfteren sehe ich Mandalas, die ebenfalls eine harmonisierende Wirkung übernehmen können. Ich schlage allerdings vor, dass diese Mandalas dann nicht nur rund sind, sondern viele zulaufende Spitzen ähnlich einer Sonne oder einer Strahlendahlie besitzen. Ein Beispiel ist das obige Bild.

Eins zum Schluss, wenn Sie sich geerdet, stabilisiert und wohl fühlen, muss das Ergebnis niemand anderem gefallen.