Geschlossene Fitness-Center

Viele weinen zurzeit ihren Fitness-Centern hinterher, die wegen Corona-Ansteckungsgefahr geschlossen sind. Mir macht es nichts. Nein, denkt jetzt nicht, ich wäre ein Bewegungsmuffel. Bewegung gehört in meinen Tagesablauf wie Frühstück, Mittag- und Abendessen, Aufstehen und Schlafen gehen.

Allerdings habe ich schon in frühester Jugend gelernt, mit Alltagsgegenständen Beweglichkeit, Ausdauer und Kraft zu trainieren.

Mein Vater hat in der dunklen Jahreszeit, wenn es nichts mehr im Garten zu arbeiten gab, am späten Nachmittag, wenn er von der Arbeit zu Hause war, zur Freude meiner Mutter und meiner großen Schwester (das ist ironisch gemeint) Hausgymnastik angesagt. Wir stellten uns alle in unserem langen, breiten Flur auf, auch Oma Luise, und Papa gab das Kommando, Da wurde gereckt und gestreckt, auf der Stelle gelaufen, gehüpft wie ein Hampelmann, Kniee gebeugt, Balance auf einem Bein gehalten und vieles mehr.

Später fügte ich isometrische Übungen zwecks Kraftaufbau zu und noch später Yoga. Nun braucht es noch Disziplin und eisernen Willen das Pensum auch durchzuziehen, auch wenn kein Trainer hinter einem steht. Gut, manchmal setze ich einen Tag aus oder schlampe mal bei der einen oder anderen Ausführung. Aber nicht zu oft, denn mein Körper und mein Wohlbefinden sind es mir wert.

Also, wenn es euch um Bewegung, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer geht, dann startet zu Hause und ihr werdet sehen, wie gut euch das tut.

Eure Birgitt 

2 thoughts on “Geschlossene Fitness-Center

  1. Es gibt so viel, was man auch in dieser Zeit machen kann, um seine Fitness zu erhalten. Im Sommer war der Garten das Fitnescenter, das Tolle daran, es kostete keinen Cent. Im Winter, wenn Schnee fällt, ist Schneeschaufeln angesagt, auch ohne Zusatzkosten. Und wer das nicht kann oder will, einfach Gymnastik oder Yoga machen, das kann man auch allein. Dafür könnten sogar die schicken Outfits zum Einnsatz kommen. Wenn etwas aus eigenem Antrieb gemacht wird, macht es sogar Spaß.

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