Toilettenpapier ausverkauft

Erinnert ihr euch?

Vor über einem Jahr kam das Toilettenpapier in die Schlagzeilen. Nein, nicht weil es ein so wichtiger Bestandteil unseres täglichen Lebens ist, sondern, weil die Regale in den Geschäften leer blieben. Kein Toilettenpapier mehr zu kaufen!

Ich finde, es ist an der Zeit über die Kuriositäten des letzten Jahres ein bisschen nachzudenken und vor allem darüber zu lachen. Bringen wir Humor in unser Leben zurück.

Was für eine Situation. Mangel in unserer Überflussgesellschaft. Wie konnte es dazu kommen?

Ich habe da mehrere Theorien im Angebot.

Theorie Nr. 1:
Durch Home-Office und Home-Schooling stieg der Bedarf im privaten Haushalt enorm an.

Theorie Nr. 2:
Gaststätten und Kultureinrichtungen waren geschlossen. Also, auch keine Gelegenheit etwas „Geschäftliches“ dort zu erledigen.

Theorie Nr. 3:
Ich kenne Leute, die ihren „Toilettenpapier-Einkauf“ auf den stillen Örtchen der Firmen getätigt haben. Dieser Super-Markt war nun geschlossen.

Theorie Nr. 4:
Menschen, die bisher ihre Nahrungsaufnahme in Kantinen, Mensen, Restaurants und Imbissbuden erledigt haben, mussten selbst kochen. Das könnte einen durchschlagenden Erfolg gehabt haben. Futterwechsel führt bei meinem Hund gern dazu.

Theorie Nr. 5:
Die Angst vor Corona war so groß, dass … Na, das überlasse ich mal eurer Fantasie.

Was immer auch zugetroffen hat, hat uns vor Augen geführt, dass Mangel im Leben immer auftreten kann, wir nicht immer alles im Griff haben und wir uns nach alternativen Lösungen umschauen müssen. Der Mangel betraf unter anderem auch die Hefe.

Ganz ehrlich, ich frage mich die ganze Zeit, was hat Toilettenpapier mit Hefe zu tun?

Eure Birgitt

PS
Übrigens, im Notfall hätte Toilettenpapier auch mit Wasser und Seife ersetzt werden können.

Achtsamkeit oder Meditation?

Achtsamkeitstraining und Meditation trenden in Corona-Zeiten.

Immer mehr Menschen suchen Antworten auf die Fragen: Was hilft mir am besten ruhig, gelassen und resilient zu werden? Was erreiche ich mit Achtsamkeitstraining, was kann Meditation bewirken? Oder gibt es gar keinen Unterschied?

Oft ist nicht klar, worin liegt der Unterschied der beiden Methoden

Ich möchte das mit einem Kleeblatt erklären.

Suche ich ein vierblättriges Kleeblatt auf einer Wiese, konzentriere ich mich mit allen Sinnen darauf, Schritt für Schritt Ausschau nach dem gesuchten Kleeblatt zu halten. Gleichzeitig ist die Umgebung wichtig. Nur wenn ich alle anderen Pflanzen anschaue, kann ich erkennen, ist die Pflanze ein Kleeblatt oder etwas anderes

Achtsamkeit ist genau das, sich Zeit nehmen, auf das zu achten, was man tut und die Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen mit voller Aufmerksamkeit zu erledigen. Das heißt auch, das Umfeld wahrzunehmen, sich aller Umstände bewusst zu sein, die zum Ergebnis führen.

Jede Tätigkeit des täglichen Lebens kann man achtsam durchführen. Ich kann bei allem, was ich tue, esse, fühle und sogar denke, achtsam handeln und dabei ganz im Hier und Jetzt, im gegenwärtigen Moment verweilen.

Diese Haltung verbessert die Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung der Umgebung im positiven Sinne.

Meditation ähnelt dem Praktizieren von Achtsamkeit.

Nehmen wir noch einmal das Kleeblatt her. Dann ist das Kleeblatt das Hilfsmittel, auf das ich meine Aufmerksamkeit und meinen Gedanken richte, in dem ich mich ganz und gar in das Kleeblatt hineinversetze. Ich nehme jede Struktur, Farbe, Erscheinung wahr und konzentriere mich nur auf das Kleeblatt. Umwelt und meine eigenen Gedanken spielen keine Rolle mehr. Alles, was autonom in uns abläuft, wie Atmung, Herzschlag, etc. hat nun Gelegenheit sich selbst zu organisieren und in seinen natürlichen Rhythmus zurückzufinden.

Der Unterschied zwischen Achtsamkeit und Meditation besteht im großen Ganzen darin, dass Achtsamkeit Konzentration auf eine Tätigkeit ist, ohne das Umfeld aus dem Auge zu verlieren, während die Meditation das Hineinfühlen in eine Sache oder sich selbst ist, ohne störende weitere Einflüsse oder Gedanken.

Beides bringt uns zur Ruhe und schenkt uns Gelassenheit. Probiert es einfach einmal aus.

Meine persönliche Empfehlung: Achtsamkeit für die alltäglichen Tätigkeiten vom Zähneputzen bis zum Abendbrot und Meditation ganz für mich selbst, mein Seelenleben.

Eure Birgitt

Hypnose nimmt Angst auf der Intensivstation

Psychologinnen der Friedrich-Schiller-Universität in Jena verbessern das Wohlbefinden von Patienten auf der Intensivstation durch hypnotische Suggestionen und stellen Audioaufnahme von Hypnosetext zur Verfügung.

Wer auf einer Intensivstation liegt, hat häufig zu Schmerzen eine enorme Angst. Die ungewohnte Umgebung mit vielen Überwachungsgeräten verursacht Stress und begleitet die Patienten häufig noch lange nach Verlassen des Krankenhauses. Deshalb ist es wichtig, bereits während der Behandlung diesen psychischen Folgeschäden vorzubeugen – zum Beispiel durch Hypnose.

Psychologinnen der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Universitätsklinikums Jena konnten nun im Rahmen einer Studie zeigen, dass hypnotische Suggestionen signifikant das Wohlbefinden von Patienten verbessern sowie Angst und Stress reduzieren. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftlerinnen im Forschungsmagazin „Intensive Care Medicine“.

Pressemitteilung: https://idw-online.de/de/news763312

Ein Hypnosetext steht zur Verfügung: https://cloud.uni-jena.de/s/HgLkfziDPJ8TyJJ

Anders Fasten 2021 mit Birgitt – durch Verzicht mehr Freude am Leben

Fasten mit mir bedeutet kein klassisches Fasten, sondern Verzicht auf Dinge, die sich heimlich. still und leise in unser Leben geschlichen haben, ohne dass wir uns dessen bewusst sind und die uns unbewusst einschränken.

Im Jahr 2020 hat sich so ein kleines Virus in unser Leben gedrängt, das wir nicht sehen, riechen, fühlen, hören und schmecken können. Es ist besonders heimlich, wenn nicht sogar unheimlich.

Durch das Virus haben wir Erfahrungen gemacht, die manchen von uns mehr oder weniger stark bewegen oder gar belasten. Man kann ruhig sagen, dieses kleine Ding hat unsere bisherige Welt aus den Angeln gehoben.

Der eine oder die andere wird sich einen sprichwörtlichen Rettungsring zugelegt haben. Einige von euch werden sich insgesamt ein wenig ängstlicher oder bedrückt fühlen. Genauso werden einige sich weniger bewegt und ungesünder gegessen haben.

Ich finde, wir brauchen wieder mehr Freude und Wohlempfinden im Leben.

Lasst uns das gemeinsam in den nächsten Wochen von Aschermittwoch bis Ostern angehen. Lasst und gemeinsam auf Dinge verzichten, die uns unsere Energie rauben, die uns verunsichern und unsere geistige und körperliche Gesundheit beeinträchtigen.

Ihr bekommt einmal in der Woche von mir Anleitungen wie ihr Corona-Pfunde verlieren könnt, wie Bewegung in den Alltag integriert werden kann, wie ihr schnelle und gesunde Mahlzeiten zubereitet (auch geeignet für Home-Office und Home-Schooling), wie ihr Herausforderungen besser besteht, wie ihr zur Ruhe kommt, wie ihr im täglichen Leben die schönen Dinge erkennt, wie ihr achtsamer durchs Leben gehen und wie ihr mit neuer Struktur und Freude die Zeit nach dem Fasten gestalten könnt.

Dazu bekommt ihr jeden Mittwoch (von Aschermittwoch bis Mittwoch vor Gründonnerstag) per e-mail kleine Übungen und Anregungen zugesandt. Da ich weiß, dass es dem einen oder anderen finanziell nicht so rosig geht, ist dieses Angebot kostenfrei.

Für die, die zusätzlich im persönlichen Kontakt Anleitungen und mehr erhalten möchten, biete ich einmal pro Woche an 7 Mittwoch-Abenden von 18:00 bis 18:30 in Online-Meetings weiterführende Übungen, Meditationen, etc. an. Die Teilnahme an den Online-Meetings beträgt € 70.  Die Meditationen bekommt ihr als MP3-Datei geschenkt.

Ich freue mich auf eine gemeinsame, intensive Zeit. Auf dass wir gestärkt mit Krisen und Herausforderungen umgehen können.

Anmeldungen per e-mail an info@birgitt-jendrosch.de – Im Betreff bitte „Fasten kostenfrei“ oder „Fasten Online“ angeben oder ruft mich unter
0151 525 43214 an.

Eure Birgitt

Das chinesische Jahr des Büffels 2021 beginnt

Das chinesische Jahr des Büffels beginnt am 12.02.21 und endet am 31.01.2022. Es steht unter der Regentschaft des Metall-Büffels.

Der Büffel steht für Geduld und Ausdauer. Geduld und Ausdauer sind zwei wichtige Eigenschaften, um Lösungen zu finden und umzusetzen. Etwas, was wir in diesen in Zeiten von Problemen und Herausforderungen des letzten Jahres dringend benötigen. Wir werden unsere Anstrengungen erheblich verstärken müssen, um etwas zu erreichen. Dazu muss jeder einzelne Verantwortung übernehmen und trägt daran schwer.

Treue, Zuverlässigkeit und ein gesunder Menschenverstand lassen den Büffel eine große Stütze für seine MItmenschen sein. Fleiß und die Fähigkeit methodisch vorzugehen befähigen ihn trotz Schwierigkeiten, Probleme zu lösen und Ordnung ins Leben zu bringen, für mehr Frieden zwischen den Menschen.

Wir werden das Jahr 2021 als einen vornehmen Gast kennen lernen, mit dem wir gerne unsere Zeit verbringen.

Der Lebensweg wird allerdings durch Krankheiten eingeschränkt. Wir werden viel Zeit zur Verfügung haben, unser Wissen zu erweitern und zu vertiefen. Am Ende des Büffeljahres werden wir vor Wissen strotzen.

Das Familienleben leidet unter ungewohnten Belastungen. Das kann sich negativ auf die Gesundheit niederschlagen.

Unser Reichtum steht unter einem unglücklichen Stern.

Das gesellschaftliche Leben dagegen wird von einem segensreichen Einfluss begleitet.

In Partnerschaften verhalten wir uns gern missverständlich. Missgeschicke bringen sie zusätzlich in Gefahr. Dennoch winkt Glück in der Liebe.

Unsere Kreativität läuft auf Hochtouren und verheißt uns Glück und beginnenden Reichtum.

Wir werden uns wohl einsam fühlen, weil uns Kontakte zu Freunden fehlen. Aber, wir sind ja äußerst kreativ.

Fazit:
Im Jahr 2021 werden wohl keine dramatischen Ereignisse eintreten. Wir werden die Gelegenheit bekommen uns von wirtschaftlichen, finanziellen Einbrüchen zu erholen. Vielleicht können wir sogar finanzielle Rücklagen bilden, die uns wieder ruhiger schlafen lassen.

Das Jahr 2021 ist ein Jahr, das viel Disziplin und Organisation von uns fordert. Wir bekommen mit dem Tierkreiszeichen des Büffels einen starken Partner an die Hand, der mit Geduld und Ausdauer, mit Zuverlässigkeit und gesundem Menschenverstand uns unterstützt.

Die Tendenzen der Monate:

Im Februar plagen uns Krankheiten und finanzielle Probleme. Obwohl es zu Streitigkeiten mit dem Partner kommen kann, haben wir Glück in der Liebe. Wissenschaftliche Erfolge stützen unsere Gesundheit.

Im März geht es mit den Finanzen bergauf.

Im April verstärkt sich die Aussicht auf extrem gute Finanzen.

Im Mai kehren Gesundheit, Kraft und Reichtum zurück.
Aber Vorsicht bei Investitionen!!!

Im Juli und August verbessert sich die finanzielle Situation weiter.

Im September beeinträchtigen Konflikte, Streit, Konkurrenz unser Lebensgefühl. Wir neigen zu Krankheiten, haben einen Mangel an guten Ideen. Zwischen Eltern und Kindern können Konflikte auftreten. Aber wir haben Glück in der Liebe und verbringen eine gute Zeit in der Partnerschaft.

Im Oktober haben wir gute Gelegenheiten für neue Projekte.

Im November stehen die Sterne auf Streit, Konflikt, besonders zwischen Eltern und Kindern. Es mangelt uns an Vorstellungskraft für Veränderungen und wir kränkeln.

Im Dezember fühlen wir uns psychisch labil und Geldprobleme stehen ins Haus.

Im Januar 2021 sind die Geldprobleme Vergangenheit und unsere finanzielle Situation ist äußerst zufriedenstellend.

Ich bin gespannt auf das Jahr des Büffels und hoffe, dass wir durch wissenschaftliche Erfolge, kreative Ideen, Geduld, Ausdauer und Fleiß einen Weg aus den Problemen des vorigen Jahres finden werden.

In diesem Sinne wünsche ich „Happy Chinese New Year 2021“,
Eure Birgitt

Niemals klug genug …

Mir ist ein bisschen bang, was ich in Facebook, Twitter, und anderen Social Medias lese. Welche Ängste, welche Sorgen und welche Meinungen zu Corona kursieren.

Ich werde traurig und fast wütend, wenn ich die ganzen Entschuldigungen von Politikern lese. Weder Mediziner noch Politiker sind Götter. Wenn alle nach bestem Wissen und Gewissen handeln und entscheiden, dann geht eben nicht mehr.

Am Abend wird man klug
für den vergangenen Tag,
doch niemals klug genug
für den, der kommen mag.
Friedrich Rückert

So ist es! Und wenn jemand es anders sieht, denke ich, dass aus Angst, Existenznot, Ärger, Zorn, Wut, oder ähnlichen Emotionen, das klare Denken ein wenig getrübt ist.

Nein, ich bin weder Virologin, Medizinerin oder ähnliches. Ich bin nur berufsbedingt auf unterschiedlichen wissenschaftlichen Datenbanken unterwegs. Von Natur aus sehr neugierig, hatte ich wegen verordnetem Rückzug viel Zeit zu lesen, an Online-Kongressen, -Tagungen, -Pressemitteilung teilzunehmen.

Als Diplom-Mathematikerin ist mir ein wissenschaftlicher Diskurs bekannt und geläufig.  Was bedeutet, dass jede wissenschaftliche Erkenntnis oder Methode den Status der Wissenschaftlichkeit erst durch die Zustimmung aller Beteiligten eines wissenschaftlichen Diskurses erreicht. An einem wissenschaftlichen Diskurs nehmen idealerweise die Menschen teil, welche die Kompetenz dazu haben. In wissenschaftlichen Datenbanken werden Annahmen, die diesen wissenschaftlichen Diskurs durchlaufen haben, oft mit Peer reviewed gekennzeichnet. So erkennt man, ob es sich nur um eine Beobachtung und Diskussionsgrundlage handelt, oder ob andere Wissenschaftler zum gleichen Ergebnis gekommen sind. Sind Studien (in der Medizin Doppelblindstudien) dazu hinterlegt, spricht man auch von Evidenz basiert.

All das fehlt mir in einer Anzahl von Diskussionen, Meinungen, Behauptungen.

Letzte Woche habe Ich an einer internationalen Diskussionsrunde der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina zum Thema „Herausforderungen bei der Covid-19-Impfung“ teilgenommen.

Ich habe einige Punkte, die mir sehr wichtig erschienen, mitgeschrieben:

  1. Einen Impfstoff zu finden, zu produzieren und seine Wirksamkeit nachzuweisen dauerte bisher ca. 8 Jahre.
    Der Covid19-Impfstoff steht nach 8 Monaten zur Verfügung.
  2. Eine Pandemie ist vorbei, wenn jedes Land der Welt diesen Virus im Griff hat und es nicht wieder zu einem Ping-Pong-Effekt durch Reisen kommen kann.
  3. Die größte Herausforderung nach der Entwicklung des Impfstoffes ist nun die Produktion, die Verteilung, genügend ausgebildetes Personal und das Impfen.
  4. Dazu ist es wichtig, dass die Bevölkerung Vertrauen zur Impfung hat.
  5. Die Wissenschaft und der wissenschaftliche Diskurs finden erfolgreich nur in internationalem Verbund statt. U.a., um Mutanten rechtzeitig zu erkennen und zu bekämpfen.
  6. Die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Bevölkerung ist der wichtigste Faktor. Vertrauen ist notwendig. Hier wohl in die Entscheider in der Politik und wer dazu mit einbezogen wird.
  7. Priorität zur Entwicklung eines Impfstoffes ist immer zu verhindern, dass die Krankheit bei geimpften Personen ausbricht.
  8. Danach erst wird geforscht, ob die geimpften Personen noch ansteckend sind. Darüber weiß man bei Covid-19 zurzeit zu wenig.
  9. Der Impfstoff gibt Hoffnung!
    Aber noch mit Einschränkungen!

Ich weiß, dass einige von euch um ihre Existenzen bangen, Restaurant-, Hotel-Besitzer, Friseur-, Fitness-Geschäfte, Künstler, um nur einige beispielhaft aufzuzählen. Ich weiß, dass es ungerecht ist, während andere an dieser Pandemie Gewinne machen. Ich weiß auch, dass das wütend, zornig macht und ungerechte Urteile über manchen Entscheider gefällt werden.

Aber, wir kommen nur gemeinsam aus dieser Situation heraus. Ich persönlich finde die Vorstellung, dass die Welt in Krieg mit einem Virus lebt, gar nicht falsch. Ein Krieg ist meist nur auf eine Region beschränkt. Eine Pandemie betrifft die ganze Welt.

Auch wenn der eine oder die andere ungeduldig werden oder sind, meine Meinung ist, dass die Wissenschaft Großartiges vollbracht hat, dass unsere Politik nicht allwissend ist und wir einfach den Weg denkend, aber geduldig mitgehen sollten.

Eure Birgitt

Vorausschau 2021

Ein bisschen komme ich mir vor wie ein Sterngucker. Was wird im Jahr 2021 auf uns zukommen? Wo werde ich unterstützen können? Was wird wichtig sein? Wird Corona uns noch weiter im Griff haben? Wird die Vor-Corona-Normalität wieder zurückkommen? Oder werden wir eine ganz neue Normalität kreieren?

Keiner weiß, was die Zukunft bringen wird. Vor einem Jahr hätte sich keiner vorstellen können, was da auf uns zu rast und wie unser Alltag dann aussehen wird.

Das ist allerdings jedes Jahr das gleiche. Deswegen werde ich auch meine Planung für 2021 wie gewohnt vornehmen. Vorerst werde ich alle meine Angebote nur Online anbieten. Im Moment fehlt mir noch DIE Plattform. Die werde ich aktuell benennen und bekannt geben.

Und weil ich nicht weiß, was die Zukunft uns noch bringen wird, werde ich etwas vager bleiben als gewohnt.

Was selbstverständlich wieder stattfinden wird, ist das „Etwas andere Fasten mit Birgitt“. Pünktlich zu Aschermittwoch, am 17.02., werden wir starten und bis einschließlich Karfreitag, den 09.04., das gemeinsame Programm durchhalten. Das vollständige Programm kommt in Kürze.

Im Corona-Jahr 2020 habe ich viele Weiterbildungen gemacht und viel gelesen. Daher wird es ein weiteres Modul zum Glückscoach geben, der die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Psychobiotika für die mentale Stärke behandeln wird.

Ja, alles, was wir essen hat Auswirkungen auf unseren Geist und unsere Gesundheit. Viele Diäten haftet eine moralinsaure Lebenshaltung an. Dem möchte ich den Kampf ansagen und zeigen, wie wir unseren Teller genussvoll und gesund mit unserem Gehirn verbinden können.

Zu einem gesunden Lifestyle gehören auch Bewegung und Natur. Vielleicht kennt schon der eine oder andere mein Herzensprojekt, meine Gartenseite https://www.facebook.com/FranzundLuise (können auch Nicht-Facebook-Teilnehmer lesen), auf der ich nicht nur für Gärtner Informatives bereitstelle, auch für Terrasse und Balkon ist etwas zu finden. Dazu werden immer wieder GreenGym-Übungen einfließen, die auch im Park oder zu Hause durchgeführt werden können.

„Das Beste kommt zum Schluss“, ein Seminar, das zeigt, wie wir unser Leben jenseits der 50 strahlend, sinnlich, gesund auskosten können. Älter werden ist nicht unausweichlich mit Verlust von Gesundheit und Schönheit verbunden. Ich verrate ein paar wirksame Geheimnisse für eine erfüllte, zufriedene Alterslosigkeit. Es ist eine Chance Lebensqualität und Lebensweisheit zu gewinnen.

Ich freue mich auf das Jahr 2021 und auf euch!

Eure Birgitt

Mein Rückblick auf das Jahr 2020

Das Jahr begann für mich mit großen Erwartungen. Ich hatte gerade in eine Überarbeitung meiner Homepage www.birgitt-jendrosch.de investiert. Es war bereits vieles fertiggestellt, nur das Vorstellungs-Video fehlte noch. Leider war Corona schneller. Dann eben ein auf dem Handy selbst aufgenommenes ohne professionelle Unterstützung.

Im Januar tauchte Corona schon sehr in meiner Nähe auf. In der Firma Webasto hatten sich Mitarbeiter bei einer chinesischen Kollegin infiziert. Einer davon wohnte ganz in der Nähe meines Wohnortes.

Bis Anfang März traf ich mich noch mit Freunden und plante am 21. März an einem Klassentreffen in meiner Heimatstadt teilzunehmen. Die Fahrkarte war gekauft und das Hotelzimmer bestellt und ich hatte frisch geschnittene Haare. Lustig, dass das einmal so erwähnenswert würde. Es kam anders, nämlich der erste Lockdown. Die Bahn war großzügig und ich erhielt im Juni einen Gutschein, einlösbar bis 2023. Ahnte die Bahn da schon mehr als wir? Ich war jedenfalls voller Hoffnung, dass bis zum zweiten Halbjahr alles wieder möglich wäre.

Im Sommer zog bei mir die Skepsis ein, dass die Situation sich bessern könnte. In meinem Umfeld wurde in den Urlaub gefahren, Ausflüge gemacht und gefeiert, als gäbe es Corona nicht.

In Zeitungen und besonders in den sozialen Netzwerken tauchten vermehrt Meinungen auf, dass wir (das Volk) nur über den Virus gegängelt und unsere Freiheiten beschränkt werden sollten.

Im Juli fand mein Highlight des Jahres statt, unser Yorkie-Sommerfest. Wir waren der Ansicht, dass ein Fest mit 10 Leuten und doppelt so vielen Hunden in einem großen Garten mit großzügiger Biergartenbestuhlung nicht gefährlich sein könnte. Es war so viel Normalität wie möglich.

Anfang September hatte ich meinen bisher letzten Lehrauftrag bei der Paracelsus-Schule in Augsburg.

Ab da waren die Auswirkungen der Freiheiten in der Urlaubszeit und die Nachlässigkeit im Umgang mit dem Covid19-Virus deutlich an den täglichen Neuinfektionen abzulesen.

Da ich sicherheitshalber persönliche Kontakte soweit wie möglich eingeschränkt hatte, war viel Zeit für meinen Garten und für viele Online-Weiterbildungen übrig.

Ich habe das ganze Jahr über viele Beobachtungen gemacht, zugehört, hingehört, gelesen, recherchiert, viel Achtsamkeit geübt und über viele Themen meditiert.

Nun sortiere ich meine Gedanken dazu und komme bald mit einem Ausblick auf das Jahr 2021 und einem neuen Angebot zurück.

Bis dahin, bleibt auf Abstand, bleibt gesund und freut euch einfach an den täglichen kleinen Erkenntnissen und Ereignissen in eurem Leben.

Eure Birgitt

Erinnerungen an Heiligabend

Nach dem weihnachtlichen Singen, der Bescherung und dem Essen holte mein Vater eine seiner besten Flaschen Wein aus dem Keller und wir setzen uns gemütlich zusammen. Es war immer eine gewisse Stimmung, die ich gar nicht richtig beschreiben kann. Wir saßen still beieinander und fühlten wie die Liebe untereinander sich ausbreitete. Vielleicht hört es sich für euch Leser ein bisschen kitschig an, das war aber, was ich empfand. Es war, so kann ich es nur sagen, ein Familiengefühl.

Irgendwann, wenn mein Vater den Weihnachtsbaum lang genug angeschaut und seiner Frau die Hand gehalten hatte, leckte er sich über die Lippen und begann uns seine Erinnerungen zu erzählen. Er erzählte über die Weihnachten, die er beim Reichsarbeitsdienst, im Krieg und in Kriegsgefangenschaft erlebt hatte.

Es waren nicht nur schöne Erinnerungen. Aber in jeder Erzählung kam etwas vor, dass ihm Hoffnung gegeben hat, auch in extremen Situationen. Nie war Hass gegen jemanden oder etwas zu hören. Ich glaube mein Vater hatte die Gabe, in allem das Positive zu sehen.

Genau das wünsche ich euch allen auch. Seht immer das Körnchen Positive, das in allem schlummert.

Auf dem Bild könnt ihr einen Auszug aus dem Poesiealbum meines Vaters sehen. Vielleicht hat ihn der Rat seines Lehrers sein Leben lang begleitet. Für alle die, die des Sütterlins nicht so mächtig sind, hier die „Übersetzung“:

Schau vorwärts, … nicht zurück!
Neuer Mut ist Lebensglück.

Zur Erinnerung an deinen Lehrer Ruprecht
Kniestedt, 20.3.1933

Ich wünsche euch eine besinnliche, fröhliche Weihnacht!

Eure Birgitt

Danke!

Es ist mir ein Anliegen bei allen Ein- und Beschränkungen im Jahr 2020 dankbar dafür zu sein,

  • dass ich jeden Tag genug zum Essen habe,
  • dass ich ein Dach über dem Kopf habe,
  • dass ich es immer schön warm habe,
  • dass ich liebe Menschen um mich habe,
    zurzeit bis auf meine Schwester alle virtuell, aber es gibt sie und sie sind für mich da.

Ich bin dankbar dafür,

  • dass ich mir selbst genügen kann,
  • dass ich meine Zeit mit Aktivitäten und Dingen füllen kann, die ich gern mache,
  • dass ich bis auf kleine Zipperlein gesund bin.

Ich bin dankbar für viele Berufsgruppen, die trotz Corona sich für uns aufarbeiten und dafür manches Risiko in Kauf nehmen.

Und zum guten Schluss, dass ich unsere Vicki und Mimi (siehe Foto) habe, die vertrauensvoll mit mir kuscheln und mich bedingungslos lieben.

Eure Birgitt