Weihnachtsbäckerei

Ich glaube, dieses Jahr muss ich die Weihnachtskekse selbst backen …

Heute hatte ich doch Hoffnung, dass die Engel endlich anfangen zu backen, denn das Wetter war fantastisch. Wenn der Himmel abends blutrot war, sagte meine Mutter immer, die Engel backen Kekse. Leider ist der Abendhimmel wieder nicht rot.

Na ja, dann wenigstens ein Gedicht darüber. Es ist in plattdeutsch, vielleicht verstehen es nicht alle. Gebt euch halt Mühe! (Sonst bitte melden, dann übersetze ich es euch)

Sünnerklaus
von Johann Beyer

Kiek ins, wat is de Himmel so rot!
Dat sünd de Engels, de backt dat Brot,
de backt den Wihnachtsmann sin Stuten,
för all de lütten Leckersnuten.

Nun flink de Tellers ünner’t Bett,
un leggt jo hen un weest recht nett!
De Sünnerklaus steiht vör de Dör,
de Wihnachtsmann, de schickt em her.

Wat de Engels hewt backt, dat schüllt ji probeern,
un smeckt jo dat good, so hört se dat gern.
Un de Wihnachtsmann smunzelt: „Nu backt man mehr!“
Och, wenn’t doch man erst Wihnachten weer!

2 Gedanken zu “Weihnachtsbäckerei

  1. Da kommen viele Kindheits Erinnerungen hoch. War das damals schön. Wie oft habe ich mit Dir am Fenster gesessen und die fleißigen Engel uns vorgestellt. Warum unsere Mama dann auch noch Plätzchen gebacken hat, das haben wir nicht in Frage gestellt.

    • Früher haben wir Kinder vieles nicht hinterfragt. Obwohl uns manches komisch vorkam, haben wir es lieber im Nebel belassen. Wir haben uns unsere Illusionen nicht selbst zerstört. Es war auch sonst niemand da, der dies tat. Es wurde auch von den Erwachsenen eher die kindliche Vorstellung unterstützt.

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