Weihnachtslied

Während den kirchlichen Weihnachtsliedern zum Teil etwas Mystisches, Mächtiges anhaftet oder über die Geburt des Jesu-Kindes als unseren Heiland und Retter berichtet wird, aber das Kind gleichzeitig zart, schutzbedürftig und ohne Macht in seiner Wiege liegt, werden in anderen Weihnachtsliedern weihnachtliche Bräuche wie der Weihnachtsbaum, das Glöckchen, Geschenke und weihnachtliche Begebenheiten wie Schnee und Schlittenfahrt besungen.

Es gibt neben diesen Weihnachtsliedern auch welche aus den Siebzigern des letzten Jahrhunderts, die zum Nachdenken anregen. Ein solches möchte ich euch heute vorstellen.

Es wurde im Jahr 1972 von H. Wohlgemuth geschrieben und von K. Moje vertont.

Wer nach Bethlehem fliegen will
in den Stall,
und wer meint,
dort ist auf jeden Fall der Frieden
billig zu kriegen,
der sollte woanders hin fliegen.

Wer nach Bethlehem reisen will
zu dem Sohn,
und wer glaubt,
dort ist die Endstation
mit Vollpension für die Seelen,
der sollte was anderes wählen.

Wer nach Bethlehem gehen will
zu dem Kind,
und wer weiß,
dass dort der Weg beginnt,
ein jedes Kind nur zu lieben,
der könnte es heute schon üben.

Ich hoffe, es stimmt euch genauso nachdenklich wie mich. Vielleicht erkennt ihr darin eine wichtige Weihnachtsbotschaft.

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