Tag 29: Anders Fasten mit Birgitt

In der Familie kann nur Frieden herrschen, wenn alle sich darum bemühen, sich gegenseitig zu verstehen. Es geht um die Belange jedes einzelnen Familienmitglieds und dem Respekt davor. Gibt es konträre Bedürfnisse, ist die beste Lösung, sich in den anderen hineinzuversetzen. Der Versuch Verständnis zu erlangen ist dabei der erste Schritt und endet in einem Kompromiss, den alle mittragen können.

Nur wenn das eigene Verlangen in den Vordergrund gestellt wird und alle anderen weiter hinten eingeordnet werden, ist gegenseitiges Verständnis nicht zu erlangen. Das Ergebnis ist ein Machtspiel und Macht endet oft in Streit und Auseinandersetzung.

So ist es im Kleinen, wie der Familie, wie auch in der großen weiten Welt.

Eure Birgitt

23. Adventstürchen

Morgen feiern wir das Fest der Liebe und des Friedens. Das Fest kann nur durch die unermessliche Liebe der Selbstaufgabe verstanden werden. Gott hat seinen Sohn geopfert, um die Menschen zu retten. Jesus gab sein irdisches Leben, um uns das Weiterleben zu ermöglichen. Wieviel Liebe ist in dieser Aufopferung enthalten.

Weinachten ist nicht das Fest der Geschenke und des üppigen Essens.

Mit Gewalt kann man keine Liebe erzwingen. Genauso wenig kann man mit Gewalt Frieden erreichen.

Wenn wir das verstanden haben, werden wir vielleicht in Zukunft in der Lage sein Liebe zu geben und Frieden zu halten.

Ich gebe die Hoffnung auf ein kleines Weihnachtswunder nicht auf.

Eure Birgitt